Am 20. September 2018 findet der LDC zum fünften Mal statt. Die Grundlage dieses Events bieten die 7 Felder der Selbstführung von Dr. Burkhard Bensmann https://ld21.de/congress/. Dieses Jahr ist das Thema Prozesse und Strukturen Grundlage. Zu den Leitfragen gehören unter anderem:

  • Wie organisiere ich mich?
  • Welche hilfreichen Gewohnheiten kann ich entwickeln?
  • Sind meine Methoden und Instrumente für mich angemessen?

Ich darf auch dieses Jahr die Bewegungseinheiten zu diesem Thema leiten. Das diesjährige Thema ist auch für mich besonders spannend. Auch ich halte zwischendurch inne und überprüfe (allein oder mit Kollegen) meine Methoden der Selbstorganisation. Das ein oder andere Mal stelle ich fest, wie ich an lieb gewonnenen Instrumenten (wie meine 2 Papierkalender) festhalte, obwohl es viel mehr Arbeit erfordert. Da kann ich noch besser werden.

Auch das Setzen der richtigen Prioritäten kann ich noch verfeinern.

Wirksame Routinen zum Entspannen und Auftanken habe ich schon sehr gut in meinen Arbeitsalltag eingebaut. Diese und auch Übungen zum fokussierten Arbeiten werde ich den Teilnehmern an die Hand geben.

Ein Auszug aus dem Programm:

  • Die Daumen wandern https://at-fit.de/
  • Einatmend die Schultern heben, ausatmend die Schultern senken.
  • Einbeinstand: Das andere Bein pendelt vor/rück. Die gefassten Hände wandern von rechts nach links.

Jetzt sind wir im September angekommen. Die Neujahresplanung ist möglicherweise nur noch verschwommen in der Erinnerung. „Mehr Bewegung, gesünder essen…

Geht es Ihnen auch so? Dann sind Sie nicht allein. Tatsächlich schaffen es nur rund 10% der Menschen die Neujahrsvorsätze durchzuhalten. Am Anfang des Jahres werden Pläne geschmiedet, aber dann kommt das ganz normale Leben mit seinen vielen unvorhergesehenen Herausforderungen und alle Pläne geraten in den Hintergrund.

Die gute Nachricht ist: Es ist nie zu spät! Wir können einfach wieder neu starten. Hier kommen 4 Tipps:

  • Schreiben Sie ein Ziel auf, welches Sie erreichen möchten. Benutzen Sie eine positive Sprache.
  • Arbeiten Sie mit Ihrer Vorstellungskraft. Stellen Sie sich ganz genau vor, wie es sich anfühlt, dieses Ziel erreicht zu haben. Wenn Sie z.B. eine bewusste Ernährung anstreben, dann stellen Sie sich vor, wie Sie mehr Energie im Alltag haben. Denken Sie an eine bestimmte Situation und fühlen Sie in diesen Moment hinein. Visualisieren Sie, wie Sie sich in einer Teamsitzung besser konzentrieren können, weil Sie ein ausgewogenes Frühstück zu sich genommen haben. Jetzt gibt es keine Notwendigkeit zu den Keksen zu greifen, da Sie immer noch wach und fokussiert sind. Durchleben Sie diese positive Situation so real wie möglich.
  • Beginnen Sie Maßnahmen zu entwickeln, um dieses Ziel zu erreichen. Was genau wird Sie unterstützen, um das Ziel vor Augen zu behalten und Hindernisse zu überwinden? Vielleicht sind es ein paar Minuten früheres Aufstehen, um die Speisen für den Tag zu planen und vorzubereiten. Wenn Sie zu Schokolade oder Wein nicht Nein sagen können, planen Sie es einfach mit ein. Ein Stückchen am Nachmittag oder ein Gläschen am Wochenende. Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst, und sorgen Sie vor, wenn Sie wissen, dass in bestimmten Situationen die Ausdauer nachlässt.
  • Rekrutieren Sie Support durch Freunde, Familie und Kollegen. Nutzen Sie Ihre sozialen Kontakte, um sich wieder mit neuer Energie zu versorgen. Zusammen können wir uns unterstützen und stärken.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um einige Ziele wieder zu beleben. Starten Sie heute! Viel Erfolg dabei!

Hier noch ein Beitrag zu diesem Thema:

https://at-fit.de/neue-gewohnheiten-etablieren/

Margarethe Schmidt Sonntag, Lebensunternehmerin und zuständig für den Bereich Kommunikation im Unternehmerzentrum „Fabrik Sonntag“ sagt: “ Abends wird nichts gestapelt.“ Sie sorgt durch „Aufräumen“ und lösungsorientierte Gespräche dafür, dass der Tag für sie positiv endet.

Für Schmidt Sonntag ist die kritische Bejahung zu sich selbst und auch zu anderen die Grundvoraussetzung für Gesundheit. So überprüft sie morgens gleich, ob es ihr gut geht. Für sie bedeutet gesund zu sein, in Beziehung zwischen Zielen und sinngebenden Kontexten zu leben. Dieses Sinngebende gilt für sie auch im Abwägen und Abwählen. Sie betont, dass das Abwählen als ein kreativer und positiver Prozess gesehen werden kann.

„Berufsfähigkeit setzt Lebensfähigkeit voraus“

Pausen zu machen hat sie durch Musik, Rhythmus und Bewegung gelernt: In der Musik gibt es Note an Note, unterbrochen von Pausen. So unterstützt sie als TaKeTiNa Rhythm Facilitator Menschen dabei, Ganzheitlichkeit zu erfahren und „Universelle Rhythmen für alle Menschen erfahrbar zu machen“.

Gesundheit sieht Margarethe Schmidt Sonntag neben der körperlichen Fitness auch darin, Schnitte im Leben zu machen und Neues neugierig wie ein Kind aufzunehmen. So hat sie viele Jahre die Unternehmenskultur von Hewlett Packard geleitet, danach war sie erfolgreicher Coach von Führungskräften und ist nun aktiv bei der Rhythmusarbeit.

Das Neugierige in sich auszuleben und immer wieder sich neue Situationen zu stellen, ist für sie ein ganz wichtiger Aspekt von Fitness.

Was können wir von Margarethe Schmidt Sonntag lernen?

  • Den Tag positiv enden lassen und keine unausgesprochenen Dinge mit in den Schlaf nehmen.
  • Das Leben, die Menschen und auch sich selbst positiv, aber auch kritisch bejahen.
  • Neues zu lernen als festen Bestandteil der Fitness sehen. Das kann das Erlernen eines Musikinstruments sein, oder eine neue Sprache oder auch neues Feld in der beruflichen Karriere.
  • Die verschiedenen Aspekte von Fitness ausleben: Neben der körperlichen Verfassung auch auf geistigen Input und mentale Entspannung achten.

 

Neulich erzählte mir eine Kundin, dass sie nicht mehr so lange joggen kann in der gleichen Zeit wie noch ein paar Jahre zuvor. Sie bat mich um Rat, ob sie einen Arzt dafür konsultieren sollte. Ich musste schmunzeln, denn diese Frau ist für mich Sinnbild von unbändiger Energie. Ich erinnerte sie an ihr Alter (74!) und versuchte ihr beizubringen, dass sie vermutlich mehr Energie zur Verfügung hat, als die meisten anderen Menschen. Dass aber selbst sie auch mit ihrer Energie langsam haushalten müsste.

Neulich las ich den Satz „Altern ist nichts für Sissies“, soll heißen, dass das Altern nicht leicht ist.

Das Rush University Medical Center in  Chicago hat folgende Definition parat:

“The further we get from the boundless energy of childhood, the quicker we seem to run out of steam. Usually, our energy declines because of normal changes. Both genes and environment lead to alterations in cells that cause aging muscles to lose mass and strength and to become less flexible. As a result, strenuous activities become more tiring.”

(„… sowohl unsere Gene, als auch die Umwelt führen zu Veränderungen in den Zellen, sodass Muskeln an Kraft verlieren und die Flexibilität nachlässt. Infolgedessen führen anstrengende Aktivitäten schneller zur Ermüdung.“)

Es gibt den Wunsch, dass wir alle immer die grenzenlose Energie der Jugend bewahren können. Aber vielleicht können wir uns weiter kraftvoll und stark fühlen, wenn wir immer ´mal wieder im Leben kleinere Veränderungen vornehmen. Wenn wir unser Bewegungs- und Fitnessprogramm immer wieder anpassen, auch an unsere gegenwärtigen Lebensumstände.

Nicht immer können wir unsere ganze Kraft abrufen, manchmal benötigen wir mehr Power für den Beruf, oder die Familie oder auch fürs Gesunden nach einer Erkrankung. Sich mit anderen oder auch mit den früheren Ich zu vergleichen, kann eine fabelhafte Motivation sein. An manchen Stellen kann sie aber auch zur Überforderung führen.

Wie kann ich nun herausfinden, ob ich ein passendes Bewegungsformat für mich gefunden habe, dass mir Energie gibt?

  • Finden Sie heraus, welche Bewegungen Ihnen Energie geben. Ein Handstand fordert ziemlich viel Kraft, während auf dem Rücken liegend mit den Beinen gegen eine Wand gelehnt, sehr entspannend ist (legs up the wall pose).
  • Nutzen Sie einen kurzen Körperscan, um das Körperbewusstsein zu verstärken. Ein Gleichgewicht zu finden für das Training erfordert ein tiefes inneres Zuhören. So kann man dem Körper (und auch dem Geist) etwas geben, was er braucht, um gesund und stark zu bleiben.

Hier ein paar Schritte, um den Körperscan zu üben:

  • Spüren Sie in die Füße, Unterschenkel, Knie und Oberschekel hinein: Wie ist die Qualität der Energie hier?
  • Verfahren Sie so auch nacheinander mit dem Bauch, dem Rücken und der Brust. Achten Sie danach auf Nacken, Kopf und Gesicht. Bringen Sie dann die Aufmerksamkeit zu den Schultern, Armen und Händen.

Zum Schluss wandern Sie mit der Aufmerksamkeit noch einmal durch den ganzen Körper und beobachten Sie Empfindungen wie Kribbeln, Pulsieren, Temperaturveränderungen und Gefühle der Offenheit, der Leere oder Blockierung. Beachten Sie, wo Empfindung zu spüren ist und wo nicht.

 

Diese uralten, knorrigen und verdrehten Olivenbäume auf dem Foto fand ich so wunderbar, dass ich mir dachte: Was gibt es Besseres als so zu altern, dass man die Phasen des Lebens sehen kann – und natürlich die Hunderte von Lachfalten!

 

 

Über die Hände denken wir wenig nach, allenfalls cremen wir sie regelmäßig ein. Aber auch Hände brauchen wir ein Leben lang. Sorgen wir gut für sie mit der folgenden Übung:

Pascal Meier unterstützt Einzelpersonen und Mannschaften in Baden-Württemberg dabei, ihre Ziele im Bereich Athletiktraining leichter zu erreichen. Für sein eigenes Training probiert er immer wieder neue Dinge aus und achtet besonders darauf, dass alle motorischen Grundfertigkeiten (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination) gleichermaßen ihren Platz finden.

„Wenn es um das Thema Bewegungsauswahl und Bewegungsausführung geht, bin ich ein absoluter Verfechter von Einfachheit.“

Meier stellt in seiner Arbeit fest, dass die Basicübungen immer noch die Besten sind und dass oftmals komplexe Bewegungsabfolgen die meisten Sportler überfordern. Gerade Die Vorbilder in den sozialen Netzwerken gilt es kritisch zu überprüfen. Übrigens ist das auch meine persönliche Feststellung: Die meisten Übungen werden in vielen Videos weder richtig erklärt, noch sauber ausgeführt.

„…wenn man einigermaßen aufgeklärt mit gesundem Menschenverstand dem Thema Ernährung gegenüber tritt, hat man schon sehr viel gut gemacht.“

So bodenständig er seine Trainingsmethoden auswählt, so findet sich diese Einstellung auch bei der Ernährung wieder. Er verzichtet auf sein Frühstück, nicht weil das gerade dem Trend entspricht, sondern weil es ihm gut bekommt.

Das Zusammenspiel aus ausgewogener Ernährung und dem passenden Training (auch die Trainingszeit spielt eine Rolle), helfen Pascal Meier dabei, zufriedener und ausgeglichner seinen Tag zu begehen und auch einen erholsamen Schlaf zu haben. Die Komponente Spaß darf für ihn nie zu kurz kommen.

Was wir von Pascal Meier lernen können:

  • Finden Sie nicht nur das passende Training, sondern testen Sie auch verschiedene Tageszeiten aus. Manchmal lohnt sich das frühe Aufstehen, weil man dann schon gut gelaunt an seine Arbeit gehen kann.
  • Finden Sie ein gesundes Mittelmaß, sowohl bei der Ernährung als auch bei der Bewegung. Allzu extreme Ernährungsformen halten die wenigsten auf Dauer durch. Gerade der Verzicht auf Kohlenhydrate beschert am Anfang schnelle Resultate, aber sobald man wieder zurückfällt in das alte Ernährungsmuster, ist die Frustration vorprogrammiert. Statt des kompletten Verzichts ist es leichter, herauszufinden, wo man Kohlenhydrate einsparen oder reduzieren kann.
  • Wenn das Training keinen Spaß mehr bereitet, sorgen Sie für Abwechselung. Vielleicht ist es ein Ortswechsel (´mal eine andere Strecke laufen), oder Sie lassen sich durch einen Trainingspartner motivieren. Zu zweit oder in einer Gruppe hat das lockende Sofa keine Chance.

 

Bald fängt für die meisten die schönste Zeit an: Der wohlverdiente Urlaub! Ob zu Hause oder auf Reisen, wie kann Entspannung und Erholung gelingen?

Erholung ist wichtig, damit wir danach wieder die volle Leistung abrufen können. Die Forschung unterscheidet 4 Erholungserfahrungen:

  • Das mentale Abschalten (von der Arbeit oder auch anderen Belastungen)
  • Das Erleben von Herausforderungen (Mastery-Erleben), also das Meistern von Herausforderungen, wie z. B. eine Bergbesteigung.
  • Das Erleben von Selbstbestimmtheit
  • Das Erleben von Entspannung

Möglicherweise benötigt der eine die sportliche Herausforderung, wie das Erlernen einer neuen Sportart, um entspannen zu können. Der Nächste genießt es, selbstbestimmt und ohne feste Termine (beruflich und auch privat) den Tag zu verbringen.

Die Entspannung ist ein wichtiger Faktor für die Erholung, wenn auch nicht die Einzige. Wichtig sind zwei Ansätze: Die Stressfaktoren sollten nicht mit in den Urlaub genommen werden. Eine ständige Erreichbarkeit durch Mails oder das Telefon sollte in der Urlaubszeit vermieden werden. Für die Erholung ist nicht nur der Arbeitgeber, sondern der Arbeitnehmer auch verantwortlich. Es gibt keine Regeln, die für alle gültig sind. Deswegen ist es wichtig, herauszufinden, was für den Einzeln erholsam ist.

Meine Tipps:

  • Finden Sie heraus, was Sie Ihnen Erholung bringt. Lieber Abenteuerurlaub oder entspanntes Nichtstun?
  • Hören Sie in sich hinein, ohne sich von Trends mitreissen zu lassen. Nur weil im Freundeskreis gerade alle eine Expedition zum Himalaya gebucht haben, heißt das nicht, dass es auch für Sie infrage kommt.
  • Finden Sie Ihre persönlichen „Erholungskiller“. Ständige Erreichbarkeit soweit wie möglich reduzieren.
  • Welche Methoden entspannen Sie? Gehen Sie auf Entdeckungsreise und pflegen Sie diese neu gefundene Erkenntnis.

Einen wundervollen aufregenden/entspannenden Urlaub!

Robert Schleip ist promovierter Humanbiologe und Diplom-Psychologe. Er ist einer der führenden Faszienforscher weltweit. Wie hält sich jemand fit, der für Vorträge ständig unterwegs ist? Diese Herausforderung ist für ihn überhaupt kein Thema: Er nutzt zwischendurch öffentliche Spielplätze zum Austoben.

„Hangeln, Balancieren, Klettern, Kopfüber-Hängen, usw. Nach einem anstrengenden Arbeitstag gibt es für mich auf dem Nachhauseweg nichts Besseres als das.“

Dieses spielerische „Abschalten“ von den beruflichen Herausforderungen ist genial, um Bewegung zu erfahren ohne den Leistungsdruck und feste Vorgaben. Überhaupt lässt der 64 jährige keine Trainingsroutine aufkommen. Je nach Jahreszeit wählt er zwischen Schwimmen, Snowboarden, Gerätetraining und Radfahren. So trainiert er die verschiedenen Komponenten aus Kraft, Ausdauer, Balance, Reaktionsvermögen.

Abwechslung in sein Bewegungsformat zu bringen, hält Körper und Geist jung. Mutig sich neuen Herausforderungen zu stellen, ist ein gutes Training unserer Resilienz (psychische Widerstandskraft) und regt die Kreativität an.

„Eine neuere Wiederentdeckung ist für mich das ausgelassene Tanzen, das sollte man sich mindestens einmal im Monat mit guten Freunden und fetziger Musik gönnen, selbst wenn es nur wenige Minuten sind.“

Gesundheit und Fitness haben so viele Gesichter. Man braucht nur das passende System für sich zu entdecken. Die Freude an der Bewegung oder der sportlichen Betätigung zu erfahren, ist ein kostbarer Schatz.

Robert Schleip gelingt es, sich die kindliche Neugier zu bewahren und offen zu sein für Neues. Ein wesentlicher Faktor für Gesundheit. Aufgeschlossen durch das Leben zu wandeln bringt Zufriedenheit.

„Ich fühle mich ‚lebendig‘. Ich habe dann noch mehr Spaß am Leben, an meinen Mitmenschen, an meiner Arbeit und bekomme Lust mich noch mehr und vielseitiger zu bewegen. „

Schleip nutzt auch die Effekte der Meditation und stellt fest, dass die Arbeit und der Umgang mit anderen Menschen leichter und wertschätzender wird.

 

3 Tipps, die wir von Dr. Robert Schleip lernen können:

  • Neues ausprobieren und es spielerisch erfahren. Wenn man feststellt, dass das Training eintönig geworden ist, sollte man etwas völlig anderes ausprobieren.
  • Sich ganz bewusst bei und nach der Bewegung/beim Sport wahrnehmen. Welche Wirkung hat das Training auf mein berufliches und privates Leben?
  • Über den Tellerrand hinausblicken: Was gibt es für Möglichkeiten für Bewegung? So kann man an den aktuellen Trends vorbei andere Möglichkeiten für sich entdecken.

Liebe Leser,

bitte unbedingt auf das Foto zur Vergrößerung klicken: Ich wurde sofort angesteckt von der Lebensfreude, die mir dort entgegenblickte!

…was für ein Statement für ein Unternehmen: „Was wir tun, zählt“. Ich halte den neuen Katalog des Lichtdesigners Ingo Maurer in den Händen und bin begeistert: zum einen von den unglaublich schönen Leuchten, die Maurer und sein Team immer wieder neu kreieren, um unsere Wohnräume zu erhellen. Zum anderen von dem Bekenntnis der ersten Seite:

Wow! Ich lese diese Zeilen mit einer Gänsehaut. So begeistert zu sein von seinem Werk, seiner Arbeit, seiner Berufung. Wie viele schleppen sich morgens zur Arbeit ohne Lust aufs Tun. Natürlich kann nicht jeder kreativ tätig sein, aber Freude und Sinnhaftigkeit an seiner Arbeit zu finden, ist doch ein lohnenswerter Anreiz, oder? Wenn ich in Unternehmen gehe, treffe ich dort häufig Menschen, die die Freude an der Arbeit verloren haben (möglicherweise niemals hatten?). Wie kann man gesund bleiben, wenn man über Jahrzehnte eine Tätigkeit mit Widerwillen ausübt?

Ich bin überzeugt, wenn wir einen Sinn neben dem bloßen Geldverdienen bei unserer Arbeit vor Augen haben, fällt sie uns leichter und wir sind erfolgreicher. Ein wichtiger Aspekt für mentale Gesundheit. Fitness bedeutet nicht nur einen kraftvollen Körper zu haben, sondern auch eine gesunde innere Einstellung. Und zwar sowohl zu sich selbst als auch zu den Mitmenschen. Die Wertschätzung für die Arbeit, das Unternehmen und die Kollegen (neu) zu entdecken, ist eine erstrebenswerte Aufgabe. Oft erzählen mir Mitarbeiter, dass sie mehr Zeit mit den Kollegen als mit der eigenen Familie verbringen. Man kann nicht mit allen befreundet sein, man muss auch nicht alle Kollegen verstehen, aber man kann lernen, sie zu respektieren. Schrullen und Eigenarten haben wir schließlich alle.

Lassen wir uns anstecken von Unternehmen wir Ingo Maurer: Finden wir Wertschöpfung bei unserer Arbeit (JEDE Tätigkeit ist wichtig) und üben wir uns in einem wertschätzenden Umgang mit den Kollegen. Wenn wir Freude bei unsern Berufen haben, gibt uns das mehr Energie auch für das Privatleben. Wir steigern unsere Gesundheit. Let´s go!

 

Für kraftvolle und gut definierte Schultern ist die Beweglichkeit des Schultergelenks unerlässlich. Oft denken wir nur an den Aufbau von Kraft, um unsere Schultern gesund zu erhalten und vernachlässigen das Training der Mobilität. Für bestimmte Übungen (dazu gehören z.B. Klimmzüge) müssen die Schultergelenke und der Band- und Sehnenapparat frei beweglich sein.

Hier zeige ich eine ausgezeichnete Übung, die man leicht in den Alltag oder in das Training integrieren kann: