Zurzeit höre ich vermehrt Äußerungen wie:“Ich fühle mich niedergeschlagen, ohne konkret zu wissen warum“ oder „Ich kann nicht mehr einschlafen. Kaum, dass ich im Bett bin, springt mein Kopfkino an“ oder „Die politische und wirtschaftliche Lage schlägt mir auf den Magen“.

Die täglichen Schreckensmeldungen können uns leicht das Gefühl von überwältigt sein, vermitteln. Wenn wir die Nachrichten verfolgen, ist das kein Wunder, dass wir uns hilflos fühlen.

Der Begriff der „erlernten Hilflosigkeit“ prägte Martin Seligmann, nachdem er dieses Verhalten bei Tierversuchen festgestellt hatte. Die Hunde, die erlernt hatten, dass Sie keinen Einfluss auf schwierige Situationen haben, wurden auch in späteren Phasen nicht aktiv, als sie die Möglichkeit hatten, die Situation zu ändern.

Nach Angaben der American Psychological Association tritt erlernte Hilflosigkeit auf, wenn jemand wiederholt mit unkontrollierbaren, stressigen Situationen konfrontiert wird und dann keine Kontrolle ausübt, wenn diese verfügbar ist.31.05.2019

(According to the American Psychological Association, learned helplessness occurs when someone repeatedly faces uncontrollable, stressful situations, then does not exercise control when it becomes available.31.05.2019)

Was können wir in dem jetzigen Transformationsprozess unternehmen, um uns wieder mit Energie und Zuversicht zu versorgen? Wie können wir uns wieder bewusst werden, dass wir ausreichend Fähigkeiten und Kompetenzen besitzen, um handlungsfähig zu bleiben?

Hier nenne ich 6 Tipps, die uns dabei unterstützen, unsere Selbstwirksamkeit zu trainieren:

1. Rituale für den Start in den Tag/aus dem Tag. Rituale helfen uns dabei, Halt und Orientierung zu fühlen, egal wie chaotisch unsere äußere Welt gerade ist. Wir kommen aus dem Passivsein ins TUN. Wir werden pro aktiv, statt einfach nur zu reagieren.

Solche Rituale können zum Beispiel sein:

Morgenrituale:

  • Morgens das Bett machen
  • Eine Tasse Tee in Ruhe genießen, bevor das Tagwerk angegangen wird
  • Tagebuch schreiben
  • 5 Minuten Bewegung in der Küche wie zum Beispiel 5 Liegestütze, 10 Kniebeugen und 60 Sekunden Unterarmstütz.

Beispiele für Abendrituale:

  • Ein paar Entspannungsübungen genießen (z.B. Progressive Muskelentspannung oder Körperscan)
  • Ein Spaziergang durch die Natur 
  • Dankbarkeitsrituale
  • Inspirierende Bücher lesen

2. Momente der Wertschätzung, der Ehrfurcht in den Alltag bringen: All die Dinge oder Phänomene der Natur, die uns staunen lassen, wie z.B ein Sonnenuntergang, die Fülle der Blüten an einem Baum oder der Blick in ein Tal geben uns Kraft und Hoffnung.

Wenn wir uns erinnern, wie sensationell die Natur ist, ist es für uns leichter, unsere Probleme in einer anderen Perspektive zu sehen. Auch ein aufbauendes Gespräch für einem Freund/Kollegen, eine Meditation oder das regelmäßige Gebet können förderlich sein. 

Wir bekommen wieder ein Gefühl für die Dimension: Wir können nicht die Welt retten, aber jeder kann ein paar Menschen unterstützen. Für diese Menschen bedeutet es eine Menge. Jeder von uns kann einen Unterschied machen und aktiv werden. So können wir uns wieder wirkungsvoll fühlen.

3. Die Art, wie wir zu uns sprechen, überprüfen.

Wir erwarten in der Regel positive Ansprache von anderen Menschen und denken häufig nicht daran, wie wir selbst mit uns sprechen. Wenn ein guter Freund in einer misslichen Lage ist, würden wir ihn nie beschimpfen oder darin bestätigen, dass er versagt hat. Wir oft ist unsere Ansprache zu uns selbst ungnädig oder gar destruktiv? Verwenden wir für uns selbst die gleiche Sprache wie für den guten Freund.

In widrigen Phasen denken wir häufig:“Alles ist schlecht“. Das ist nicht korrekt. Genauso wie auch nicht alles gut ist.

Wenn wir uns bewusst machen, dass wir eine schlechte Nacht hatten und dünnhäutig am Folgetag sind, können wir diese eine Situation in Perspektive setzen und Abstand dazu gewinnen.

Dr. Ethan Cross (University of Michigan) gibt in seinen Büchern unter anderem diese Tipps:

  • Das nächste Mal, wenn Du einen negativen Gedanken hast, frage Dich, wie oft Du diese Situation schon erlebt hast. Wenn Du in einem beruflichen Projekt bist und Sorge hast, nicht gut genug zu sein, frage Dich, wie Dein letztes Projekt gelaufen ist. War Dein Chef wirklich unzufrieden mit Deiner Arbeit?
  • Selbst Talk: Sprich in der 3. Person zu Dir. Wir sind besser darin, anderen einen guten Rat zu geben. Statt “Ich bekomme das Projekt rechtzeitig fertiggestellt“, besser:“Anja, Du stellst das Projekt rechtzeitig fertig!“.

4. Mission /Vision für Dein Leben:

Was ist meine Bedeutung hier auf dem Planeten? Menschen mit Sinn im Leben sind mental stabiler, zeigt die Forschung. Frage Dich: Warum ist das bedeutungsvoll für Dich? Was LÄSST DICH MORGEN GERNE AUFSTEHEN?

Burkhard Bensmann hat seinen Büchern der Vision/Mission ein ganzes Feld gewidmet („Wirksam handeln durch Selbstführung). Er empfiehlt, dass die Vision/Mission spezifisch, umsetzbar und zielführend sein sollte.

5. Mentales Training wie Fitnesstraining in den Alltag integrieren. Wenn wir unsere Bauchmuskulatur regelmäßig trainieren, werden die Muskeln stärker. Genauso so können wir auch unsere Fähigkeit zum Entspannen und auch unsere Widerstandskraft trainieren. Regelmäßiges Training lässt diese Kompetenzen stärker werden. 

Wenn wir üben, Vertrauen zu haben in einer Situation, die wir nicht kontrollieren können, dann ist diese Gefühl des Vertrauens, der Selbstwirksamkeit immer bei uns. Mut und Neugier in eine unbekannte Situation zu bringen, hilft, diese zu leichter zu meistern.

6. Begrenze die negativen Nachrichten

Wir können innerhalb kürzester Zeit die Nachrichten in der ganzen Welt checken. Wir können nicht nur erfahren, was es Neues in der Nachbarschaft gibt, sondern auch in der Hauptstadt und in allen Ländern dieser Welt. Das kann sich überwältigend anfühlen. Deshalb mein Tipp: Wähle gezielt aus, welche Nachrichten Du konsumierst. 

Bestimme selbst, wann, wo und aus welcher Quelle Du welche Nachrichten konsumierst. Als Letztes am Abend lassen uns Schreckensnachrichten nicht gut schlafen und wir wachen mit negativen Gedanken auf. Morgens wollen wir aber nicht geschwächt, sondern gestärkt in den Tag starten. Auch die kritische Hinterfragung, aus welcher Quelle wir uns informieren, ist wichtig. Fernsehen ist nicht zum Reflektieren gedacht. Wenn wir hingegen lesen, können wir Pausen machen oder auch den Artikel stoppen. 

Die Zeitungen und Nachrichten haben viel mehr negative als positive Berichte. Suche ganz bewusst nach mutmachenden Artikeln.

Gerald Hüther plädiert in seinem Buch „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ dafür, wieder Langeweile ins Leben einzuladen. Er beschreibt, dass wir früher zum Beispiel bei Bahnfahrten einfach aus dem Fernster geschaut haben und unsere Gedanken einfach treiben konnten. Heute schauen wir die meiste Zeit auf unser Smartphone. Titus Dittmann („Vater der deutschen Skateboard-Szene“) sagt sogar, dass Langeweile die Quelle von Inspiration und Neuem sein kann. Wann hattest Du zuletzt ein Gefühl von Langeweile?

Wie können Teams in Unternehmen produktiv und zugleich zuversichtlich bleiben angesichts der Fülle an Schreckensnachrichten und vielfältigen Aufgaben? Wenn ich zurzeit mit den Mitarbeitern und Geschäftsführern in Firmen spreche, höre ich häufig, dass das normale Tagesgeschäft unter den zahlreichen Erschwernissen leidet: Materialmangel, Ausfall der Mitarbeiter durch Corona/-quarantäne oder die Sorgen um die Situation der Ukraine.

Trotz dieser Fülle an schwerwiegenden Themen wollen wir gesund und handlungsfähig bleiben. Hier gebe ich bewährte Tipps:

  • Der Berater und Buchautor Louis Lewitan empfiehlt als ersten Schritt:“ Akzeptieren sie die neue Realität“. Erkennen, dass jetzt eine Zeit der Ungewissheit ist, heißt aber nicht, dass wir hilflos unseren Emotionen ausgesetzt sind. Wir können aktiv werden.

Mein Tipp: Organisieren Sie mit der Geschäftsführung Hilfspakete: Sie können zum Beispiel zusammen Pakete packen oder für geflüchtete Kinder einen Ausflug vorbereiten. Vielleicht ist es möglich, zusammen etwas zu fertigen oder zu bauen, was Menschen in Not unterstützt.

  • Erprobte Rituale und Routinen beibehalten: Bestimmte Rhythmen und Routinen wie Teammeetings, Mitarbeitergespräche und Zielplanungen sollten beibehalten werden. Das gibt Sicherheit, hilft fokussieren und stärkt die Handlungsfähigkeit. Auch ist es wichtig, Erfolge sichtbar zu machen.
  • Die Mitarbeiter an ihre Selbstwirksamkeit erinnern: Wir können nur gesund bleiben, wenn wir auf der einen Seite aktiv und energiegeladen sind und auf der anderen Seite die Fähigkeit zum Entspannen beherrschen. Dafür helfen Methoden wie Yoga, Qigong oder auch ein Spaziergang durch den Wald. Bei Besprechungen ist es hilfreich, mit einer achtsamen Übung zu starten.

Mein Tipp: Testen Sie box breathing. Es ist einfach zu lernen, nimmt wenig Zeit in Anspruch und ist eine wirksame Methode, um sich zu fokussieren. Hier geht es zur Anleitung:https://at-fit.de/stress-reduzieren-mit-der-box-atemtechnik/

  • Nachrichten in Maßen konsumieren: Sich freizuhalten von allen News ist unmöglich, aber wir können selbst bestimmen, wann und welche Informationen wir „in uns lassen“. Morgens den Tag schon gleich mit Schreckensnachrichten zu beginnen, macht nicht wirklich Mut, aktiv zu werden. Das gilt auch für das Checken der sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook usw. Geben sie diesen Mitteilungen einen festen Platz und eine Zeitbegrenzung. Der Blogger David Cain empfiehlt, die Internetnutzung zu limitieren : „It is time to put the internet into a box in the basement“. Das gelingt vielleicht nicht immer, aber wann wir welche Nachrichten konsumieren, liegt an uns. Wählen Sie eine Tageszeit, die für Sie passt: Vielleicht ist es die 10.00 Uhr Kaffeepause. Oder Sie sprechen mit den Kollegen auf dem Weg zur Kantine über die neuesten Ereignisse. Auch ist es hilfreich, das Smartphone „zurück in eine Box oder eine Schublade zu legen“, um nicht ´mal eben schnell die Zeitungen zu lesen. Der Autor Jay Shetty legt alle seine elektronischen Geräte wie Smartphone und Laptop abends in sein Auto, um nicht Gefahr zum laufen, noch einmal darauf zu schauen.

Mein Tipp: Finden Sie Zeiten, wann Sie die News konsumieren und verweisen Sie dann das Smartphone oder Tablet zurück an seinen Platz (es ist nicht festgewachsen an Ihrer Hand…)

Was kann ich als Expertin für Achtsamkeit und Fitness Sie und Ihr Team unterstützen? Senden Sie mir gerne eine Mail an at@anja-termoellen.de oder rufen Sie mich an unter der 0172 2847960.

Am 10. März 2022 von 12.30-14.00 Uhr darf ich für die Koordinierungsstelle und Verbund Frau und Betrieb e. V. einen online Vortrag mit anschließender Fragerunde zum Thema „Mental und physisch gesund bleiben in herausfordernden Zeiten“ geben.

Ich freue mich auf den kreativen Austausch!

Hier geht es zu Anmeldung für die Unternehmen des Verbundes:

https://frau-und-betrieb-os.de/der-verbund-frau-und-betrieb-e-v-laedt-ein-zu-netzwerkmittagspause/

Himmel über Lanzarote, Kanaren

Burkhard Bensmann gibt in seinem aktuellen Podcast wertvolle Tipps, um mental fit zu bleiben. Die 10-minütige Episode „Das mentale Immunsystem stärken“ ist prall gefüllt mit alltagstauglichen Ratschlägen. Mit drei persönlichen Empfehlungen leiste ich einen Beitrag in dieser interessanten Folge.

Viel Vergnügen beim Hören!

Hier geht es zum Podcast:

https://ld21.de/sf166-mentales-immunsystem-staerken/

Employee health is more important than ever. The results of the AOK 2021 absenteeism report show that companies that are certified as having robust resilience by their employees also have healthier employees. Click here for the report:/https://www.wido.de/publikationen-produkte/buchreihen/fehlzeiten-report/2021/

What makes a healthy company? Here I share 5 personal tips from my experiences with companies (national and international) over the last 18 months:

Keep health in mind throughout the year

Make sure that all employees are familiar of the measures available. New colleagues should also be included. Many colleagues are so absorbed in their work that they forget that there are appropriate interventions available in the workplace. Keep bringing these formats to their attention!

What time in your company is there space to take a breath and focus on health issues? When is the stressful time? How can everyone take care of themselves with short measures even in this special phase? What reminders of healthy actions can be easily incorporated so that employees can access them when needed? My clients have had good experiences with so-called „health agents“: these employees, trained by me, have the task of consistently bringing topics such as „healthy use of one’s own resources“ into the teams. These can be very down-to-earth exercises, such as starting every team meeting with a relaxing exercise.

Setting a good example

Leaders must know the existing tools and have tested them themselves. On the one hand, the managers should experience support themselves and on the other hand, they should set an example for their teams and take the teams with them. If we have learned one thing in these 18 months, it is that we should treat ourselves well. Find out what strengthens us and be patient with our vulnerabilities. Only when we take care of ourselves and are patient with ourselves can we develop understanding for others. Healthy culture in a company can only flourish if it is lived by everyone.

Encouraging small steps

Employees are in different stages of life. Now in the time of transition back to office/hybrid working even more so. Newly acquired routines such as sports before work or having lunch together with the family have to be reorganised. Meet your team members head on. Offer your teams different health programmes and find out together what is needed.

Address mental fitness

„Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ (Operating Instructions for a Human Brain) is the title of a book by Gerald Hüther. On the first page, the author asks why we get an instruction manual for every appliance like a washing machine, car or smartphone, but none for our complex brain. We seem to expect that our mental performance will already guide us properly through life. But here too, just as with a computer, operating errors can occur. Our brain also needs „maintenance“. Mindfulness exercises, for example, can serve this purpose.

Besides our own mental wellbeing , it is often the greatest challenge for us humans to ask for help. Signal that support is available. Connectedness within the team also strengthens mental resources. Another important lesson from the last 18 months is that emotional connectivity makes us stronger.

Self-scaling through appropriate measurement tools

Regularly put the existing health promotion measures and offers to the test: What is going well? What can be improved? What do we want to do differently? At the beginning of the implementation of programmes, determine at which intervals and with which instruments or steering groups the effectiveness will be reviewed. Using appropriate methods, colleagues can measure and record progress themselves.

If I can support you and your teams with tailor-made formats, I look forward to hearing from you at at@anja-termoellen.de.

Regelmäßige Meditationspraxis unterstützt uns bei vielen Aspekten des täglichen Lebens. Für mich persönlich ganz besonders interessant, ist der Aspekt der verbesserten Konzentration im Alltag. Es geht mir dabei weniger um Selbstoptimierung, sondern um fokussiertes Arbeiten und einen wachen und emphatischen Verstand, wenn ich mit meinen Kunden im Einzeltraining arbeite oder Seminare für die Teams in Unternehmen gebe. Der Zeitgewinn, den ich durch das Meditieren erhalte, ist für mich ein Bonus! Meditieren ist eine wundervolle Praxis der Achtsamkeit.

Erfahrene Meditierende scheinen die Areale unseres Hirns, die für das ständige Abschweifen unserer Aufmerksamkeit zuständig sind, leichter ausschalten zu können. Mit Hilfe der MRT konnten Forscher in Yale schon 2011 feststellen, das Hirnregionen, die für die Selbstkontrolle zuständig sind, aktiv werden bei Meditieren. Das Interessante daran ist, dass die Probanden diese Areale auch leichter aktivieren können, wenn sie nicht meditieren. Es scheint, als können erfahrende Meditierende einen „new default mode“, also einen neuen Standardmodus entwickeln, der ihnen hilft, sich auf das zu konzentrieren, was im Moment passiert.

Die gute Nachricht für alle Neueinsteiger: Anfangen lohnt sich zu jedem Zeitpunkt und die zahlreichen Effekte (neben der verbesserten Konzentration) sind schon nach kurzer Zeit und mit kleinen Meditationsportionen spürbar. Wir müssen nicht unbedingt täglich 20 Minuten mit verknotenden Beinen sitzen. Auch einzelne Minuten auf regelmäßiger Basis schulen unsere Achtsamkeit und fördern unsere Belastbarkeit im Alltag.

So kannst Du starten: Suche Dir einen ruhigen Platz, schalte das Telefon auf stumm und setze Dich aufgerichtet auf einen Stuhl. Stelle Dir einen Timer auf 1-2 Minuten. Nimm die Länge der Wirbelsäule und des Nackens wahr. Entspanne ganz bewusst die Schulterregion und schließe die Augen. Nun führe Deine Aufmerksamkeit zum Atem. Nimm´wahr, wie Deine Atmung Deine Bauchdecke hebt und senkt. Erlaube Deinem Atem ein- und auszugehen, wie es jetzt gerade angenehm ist. Du kannst zur Unterstützung die Hände auf den Bauch legen und so die Bewegung der Bauchdecke leichter spüren. Sobald Du feststellst, dass Deine Aufmerksamkeit auf Wanderschaft geht und einem Gedanken, einem Geräusch oder Gefühl folgt, führe sie zum Atem und Heben /senken deiner Bauchdecke zurück. In dem Moment, in dem Dir bewusst wird, dass deine Gedanken abschweifen: Perfekt!!! Das ist Achtsamkeit! Danach kehre einfach wieder zum Atem zurück.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren! Ich freue ich über Deine Rückmeldung unter at@anja-termoellen.de

Hier mein Beitrag zum Thema Achtsamkeit im Alltag:

https://at-fit.de/achtsamkeit-im-alltag-was-bringts/

Hier geht es zum Artikel der Yale University:

https://news.yale.edu/2011/11/21/tuning-out-how-brains-benefit-meditation

Zakynthos

Mentale Fitness thematisieren

“Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn” ist der Titel eines Buchs von Gerald Hüther. Auf der ersten Seite fragt der Autor, warum wir für jedes Gerät wie eine Waschmaschine, Auto oder Smartphone eine Bedienungsanleitung erhalten, aber keine für unser komplexes Gehirn. Wir erwarten anscheinend, dass unsere mentalen Leistungen uns schon richtig durch das Leben führen. Aber auch hier können genauso wie beim Computer Bedienungsfehler entstehen. Auch unser Gehirn bedarf der “Wartung”. Dazu können z.B. Achtsamkeitsübungen dienen. 

Neben der eigenen mentalen Pflege ist es oft für uns Menschen die größte Herausforderung, um Hilfe zu bitten. Signalisieren Sie, dass Unterstützung erhältlich ist. Auch die Verbundenheit innerhalb des Teams stärkt die mentalen Ressourcen. Eine weitere wichtige Lektion der letzten 18 Monate ist, dass uns emotionale Verbundenheit stärker werden lässt.

Selbstskalierung durch geeignete Messinstrumente

Die vorhandenen Maßnahmen und Angebote zur Gesundheitsförderung regelmäßig auf den Prüfstand stellen: Was läuft gut? Was kann besser werden? Was wollen wir anders machen? Zu Beginn der Implementierung von Programmen festlegen, in welchen Abständen und mit welchen Instrumenten oder Steuerkreisen die Wirksamkeit überprüft wird. Durch geeignete Methoden kann der Mitarbeiter die Fortschritte selbst messen und festhalten.

Wenn ich Sie und Ihre Teams mit massgeschneiderten Formaten unterstützen kann, melden Sie sich gerne unter at@anja-termoellen.de

Hier geht es zu Teil 1:https://at-fit.de/5-tipps-um-die-mentale-fitness-der-mitarbeiter-zu-staerken/

Zakynthos

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist wichtiger denn je. Das Ergebnis des Fehlzeitenreports der AOK 2021 zeigt auf, dass Unternehmen, die von den Mitarbeitern eine robuste Resilienz attestiert bekommen, auch gesündere Mitarbeitende haben. Hier geht es zum Report:https://www.wido.de/publikationen-produkte/buchreihen/fehlzeiten-report/2021/

Was macht ein gesundes Unternehmen aus? Hier gebe ich 5 persönliche Tipps aus meinen Erfahrungen mit Unternehmen (national und international) der letzten 18 Monate:

Gesundheit das ganze Jahr über im Blick behalten

Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter die zu Verfügung stehenden Maßnahmen kennen. Auch neue Kollegen sollten mit einbezogen werden. Viele Kollegen sind so in ihre Arbeit vertieft, dass sie vergessen, dass es geeignete Maßnahmen am Arbeitsplatz gibt. Bringen Sie diese Formate immer wieder ins Bewusstsein!

In welcher Zeit in Ihrem Unternehmen ist Platz zum Durchatmen und Fokussieren auf Gesundheitsthemen? Wann ist die stressige Zeit? Wie können alle auch in dieser besonderen Phase mit kurzen Maßnahmen für sich sorgen? Welche Erinnerungen an gesunde Maßnahmen lassen sich leicht einbauen, sodass die Mitarbeiter bei Bedarf darauf zugreifen können? Gute Erfahrungen haben meine Kunden mit sogenannten „Gesundheitsagenten“ gemacht: Diese von mir ausgebildeten Mitarbeiter haben die Aufgabe, Themen wie „gesunder Umgang mit den eigenen Ressourcen“ immer wieder in die Teams zu tragen. Das können ganz bodenständige Übungen sein, wie z.B. jedes Teammeeting mit einer Lockerungsübung zu starten.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Die Führungskräfte müssen die vorhandenen Instrumente kennen und selbst getestet haben. Die FK sollen einerseits selbst Unterstützung erfahren und anderseits ihren Teams durch Vorbildfunktion vorangehen und die Teams mitnehmen. Wenn wir in diesen 18 Monaten eines gelernt haben, dann dass wir uns selbst gut behandeln sollten. Herausfinden, was uns stärkt und geduldig mit unseren Schwächen sein. Nur wenn wir uns um uns selbst kümmern und Geduld mit uns selbst haben, können wir auch Verständnis für andere aufbringen. Gesunde Kultur in einem Unternehmen kann nur gedeihen, wenn sie von allen gelebt wird.

Ermutigung zu kleinen Schritten

Die Mitarbeitenden befinden sich in unterschiedlichen Lebensphasen. Jetzt in der Zeit des Übergangs zurück zum Büro/hybrides Arbeiten noch mehr. Neu gewonnene Routinen wie Sport vor der Arbeit oder das gemeinsame Mittagessen mit der Familie müssen neu organisiert werden. Holen Sie ihre Mitarbeiter dort ab, wo sie stehen. Bieten Sie ihren Teams verschiedene Gesundheitsprogramme an und finden Sie zusammen heraus, was gebraucht wird.

Wenn ich auch Sie mit massgeschneiderten Programmen unterstützen kann, melden Sie sich gerne unter at@anja-termoellen.de

ich freue ich auf Sie!

Foto: Burkhard Bensmann

Do you feel the same way? The goals you set at the beginning of the year are now far away in July.

Possibly a slight feeling of having failed spreads… then press the STOP button immediately! Maybe those were not your goals at all.

To achieve goals, it is important that we really want them. We often set goals that are determined by other people. We start jogging, we do yoga, we eat a certain diet because that’s what everyone around us is doing. 

We all succumb to social pressures all the time. For our goals, it is helpful to find out what is really important to us.

With the help of mindfulness, we can set our goals more easily.

“Because mindfulness promotes the ability to see what we deeply value and what we find most interesting and enjoyable, mindfulness promotes carefully chosen goals,” says Kirk Brown, Ph.D., a social psychologist at Virginia Commonwealth University and an expert on self-determination theory.

Here are 4 tips to combine mindfulness with goal setting:

  • Pay attention to how you feel:  If your goal is morning jogging, observe how it makes you feel. If getting up in the morning is still incredibly difficult after a few weeks, it may not be your goal. Maybe you’re better off running in the evening, or a casual walk during your lunch break is much more appropriate for you. If it turns out to be a grind for you, try something else. It should feel good, so you’ll really look forward to the next time.
  • Celebrate every goal (no matter how small): Every stage victory should be enjoyed and celebrated.  Often we are so busy with achieving the actual goal, e.g. running 10 kilometers at a stretch, that we don’t appreciate the actual process at all.  How does it feel to reach the first leg goal (e.g., run a kilometer without stopping)? Pause, step back inside and observe how you feel. Celebrate and enjoy each goal. Noticing how you feel helps make the big goal easier to achieve.
  • Embrace uncertainty and take control of the present:  Right now, in these uncertain Covid-19 times, it supports us when we feel like we can influence certain things. We can’t control all situations right now, and we don’t know how the next few months will go. Setting goals means realizing that we can always master parts in our situation. This gives us confidence and strengthens us.
  • Sprinkle in a pinch of curiosity: Maybe the first run feels uncomfortable and you want to finish it right away.  Then hang in there and notice how you feel afterwards. Bringing curiosity to a project helps you discover new things and get to know yourself better. I’ve noticed this in my online formats over the past year: Those of my clients who were willing to give it a try are excited. Those who are critical of it have never tested it. Let’s become explorers again, as we often were as children. Let’s bring curiosity into our projects and promote our well-being.

Have fun discovering and achieving with the support of mindfulness!

In der Krise hat sich gezeigt, wie flexibel wir uns auf neue Prozesse einlassen und darin sogar noch wachsen können. Gleichzeitig ist die Herausforderung angestiegen, ein Gleichgewicht zu finden zwischen Arbeit und Privatleben. 

Viele Unternehmensleiter haben die Notwendigkeit erkannt, die mentale und körperliche Gesundheit der Teams zu fördern. Deshalb ist es wichtig, die Kultur im Unternehmen und die Vorbildrolle der Führungskräfte als Ausgangspunkte für das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu sehen.

Die Formate der Zukunft müssen leicht und effektiv in die Arbeitsprozesse integrierbar sein. Auch junge Talente müssen an Bord geholt werden. Sie haben andere Ansprüche und lernen anders als ältere Generationen.

Ein paar erfolgreiche Maßnahmen, die ich empfehle:

  • Well being als integraler Bestandteil der Arbeit. Die Pflege der physischen und mentalen Gesundheit werden zum Teil der Unternehmenskultur und zum Selbstverständnis der Teams. Intelligente Lösungen aus digitalen und Präsenzformaten, sodass die Mitarbeiter gesunde Rituale und Routinen entwickeln können.
  • BGM muss sexy sein und Spaß machen (Gamification), damit junge Menschen sich eingebunden fühlen
  • Schulung von „Gesundheitsagenten“ in den Teams, die z.B. eine Achtsamkeitsübung zu Beginn der Meetings anleiten.
  • Die Verbundenheit der Mitarbeiter miteinander und auch zum Unternehmen fördern, auch wenn nicht alle Kollegen vor Ort sind.
  • Employer Branding: Die Werte sichtbar für alle (nach innen und auch nach außen) leben
  • Eine Kultur der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Unterstützung in den Fokus rücken
  • Neugier und Lernen für alle als festen Bestandteil der Unternehmenskultur etablieren
  • Maßgeschneiderte Programme, die sich leicht in die Arbeitskontexte des Unternehmens integrieren lassen.

Diese und weitere Maßnahmen könnten auch in Ihrem Unternehmen helfen, der Gesundheitsförderung wieder einen „kick“ zu geben. Neugierig geworden? Dann senden Sie mir ein E-Mail (at@anja-termoellen.de) oder rufen Sie mich direkt an (mobil 0172 2847960), damit wir praxistaugliche Ideen für Ihr Unternehmen finden und in die Tat umsetzen.