Regelmäßige Meditationspraxis unterstützt uns bei vielen Aspekten des täglichen Lebens. Für mich persönlich ganz besonders interessant, ist der Aspekt der verbesserten Konzentration im Alltag. Es geht mir dabei weniger um Selbstoptimierung, sondern um fokussiertes Arbeiten und einen wachen und emphatischen Verstand, wenn ich mit meinen Kunden im Einzeltraining arbeite oder Seminare für die Teams in Unternehmen gebe. Der Zeitgewinn, den ich durch das Meditieren erhalte, ist für mich ein Bonus! Meditieren ist eine wundervolle Praxis der Achtsamkeit.

Erfahrene Meditierende scheinen die Areale unseres Hirns, die für das ständige Abschweifen unserer Aufmerksamkeit zuständig sind, leichter ausschalten zu können. Mit Hilfe der MRT konnten Forscher in Yale schon 2011 feststellen, das Hirnregionen, die für die Selbstkontrolle zuständig sind, aktiv werden bei Meditieren. Das Interessante daran ist, dass die Probanden diese Areale auch leichter aktivieren können, wenn sie nicht meditieren. Es scheint, als können erfahrende Meditierende einen “new default mode”, also einen neuen Standardmodus entwickeln, der ihnen hilft, sich auf das zu konzentrieren, was im Moment passiert.

Die gute Nachricht für alle Neueinsteiger: Anfangen lohnt sich zu jedem Zeitpunkt und die zahlreichen Effekte (neben der verbesserten Konzentration) sind schon nach kurzer Zeit und mit kleinen Meditationsportionen spürbar. Wir müssen nicht unbedingt täglich 20 Minuten mit verknotenden Beinen sitzen. Auch einzelne Minuten auf regelmäßiger Basis schulen unsere Achtsamkeit und fördern unsere Belastbarkeit im Alltag.

So kannst Du starten: Suche Dir einen ruhigen Platz, schalte das Telefon auf stumm und setze Dich aufgerichtet auf einen Stuhl. Stelle Dir einen Timer auf 1-2 Minuten. Nimm die Länge der Wirbelsäule und des Nackens wahr. Entspanne ganz bewusst die Schulterregion und schließe die Augen. Nun führe Deine Aufmerksamkeit zum Atem. Nimm´wahr, wie Deine Atmung Deine Bauchdecke hebt und senkt. Erlaube Deinem Atem ein- und auszugehen, wie es jetzt gerade angenehm ist. Du kannst zur Unterstützung die Hände auf den Bauch legen und so die Bewegung der Bauchdecke leichter spüren. Sobald Du feststellst, dass Deine Aufmerksamkeit auf Wanderschaft geht und einem Gedanken, einem Geräusch oder Gefühl folgt, führe sie zum Atem und Heben /senken deiner Bauchdecke zurück. In dem Moment, in dem Dir bewusst wird, dass deine Gedanken abschweifen: Perfekt!!! Das ist Achtsamkeit! Danach kehre einfach wieder zum Atem zurück.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren! Ich freue ich über Deine Rückmeldung unter at@anja-termoellen.de

Hier mein Beitrag zum Thema Achtsamkeit im Alltag:

https://at-fit.de/achtsamkeit-im-alltag-was-bringts/

Hier geht es zum Artikel der Yale University:

https://news.yale.edu/2011/11/21/tuning-out-how-brains-benefit-meditation

Zakynthos

Mentale Fitness thematisieren

“Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn” ist der Titel eines Buchs von Gerald Hüther. Auf der ersten Seite fragt der Autor, warum wir für jedes Gerät wie eine Waschmaschine, Auto oder Smartphone eine Bedienungsanleitung erhalten, aber keine für unser komplexes Gehirn. Wir erwarten anscheinend, dass unsere mentalen Leistungen uns schon richtig durch das Leben führen. Aber auch hier können genauso wie beim Computer Bedienungsfehler entstehen. Auch unser Gehirn bedarf der “Wartung”. Dazu können z.B. Achtsamkeitsübungen dienen. 

Neben der eigenen mentalen Pflege ist es oft für uns Menschen die größte Herausforderung, um Hilfe zu bitten. Signalisieren Sie, dass Unterstützung erhältlich ist. Auch die Verbundenheit innerhalb des Teams stärkt die mentalen Ressourcen. Eine weitere wichtige Lektion der letzten 18 Monate ist, dass uns emotionale Verbundenheit stärker werden lässt.

Selbstskalierung durch geeignete Messinstrumente

Die vorhandenen Maßnahmen und Angebote zur Gesundheitsförderung regelmäßig auf den Prüfstand stellen: Was läuft gut? Was kann besser werden? Was wollen wir anders machen? Zu Beginn der Implementierung von Programmen festlegen, in welchen Abständen und mit welchen Instrumenten oder Steuerkreisen die Wirksamkeit überprüft wird. Durch geeignete Methoden kann der Mitarbeiter die Fortschritte selbst messen und festhalten.

Wenn ich Sie und Ihre Teams mit massgeschneiderten Formaten unterstützen kann, melden Sie sich gerne unter at@anja-termoellen.de

Hier geht es zu Teil 1:https://at-fit.de/5-tipps-um-die-mentale-fitness-der-mitarbeiter-zu-staerken/

Zakynthos

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist wichtiger denn je. Das Ergebnis des Fehlzeitenreports der AOK 2021 zeigt auf, dass Unternehmen, die von den Mitarbeitern eine robuste Resilienz attestiert bekommen, auch gesündere Mitarbeitende haben. Hier geht es zum Report:https://www.wido.de/publikationen-produkte/buchreihen/fehlzeiten-report/2021/

Was macht ein gesundes Unternehmen aus? Hier gebe ich 5 persönliche Tipps aus meinen Erfahrungen mit Unternehmen (national und international) der letzten 18 Monate:

Gesundheit das ganze Jahr über im Blick behalten

Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter die zu Verfügung stehenden Maßnahmen kennen. Auch neue Kollegen sollten mit einbezogen werden. Viele Kollegen sind so in ihre Arbeit vertieft, dass sie vergessen, dass es geeignete Maßnahmen am Arbeitsplatz gibt. Bringen Sie diese Formate immer wieder ins Bewusstsein!

In welcher Zeit in Ihrem Unternehmen ist Platz zum Durchatmen und Fokussieren auf Gesundheitsthemen? Wann ist die stressige Zeit? Wie können alle auch in dieser besonderen Phase mit kurzen Maßnahmen für sich sorgen? Welche Erinnerungen an gesunde Maßnahmen lassen sich leicht einbauen, sodass die Mitarbeiter bei Bedarf darauf zugreifen können? Gute Erfahrungen haben meine Kunden mit sogenannten “Gesundheitsagenten” gemacht: Diese von mir ausgebildeten Mitarbeiter haben die Aufgabe, Themen wie “gesunder Umgang mit den eigenen Ressourcen” immer wieder in die Teams zu tragen. Das können ganz bodenständige Übungen sein, wie z.B. jedes Teammeeting mit einer Lockerungsübung zu starten.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Die Führungskräfte müssen die vorhandenen Instrumente kennen und selbst getestet haben. Die FK sollen einerseits selbst Unterstützung erfahren und anderseits ihren Teams durch Vorbildfunktion vorangehen und die Teams mitnehmen. Wenn wir in diesen 18 Monaten eines gelernt haben, dann dass wir uns selbst gut behandeln sollten. Herausfinden, was uns stärkt und geduldig mit unseren Schwächen sein. Nur wenn wir uns um uns selbst kümmern und Geduld mit uns selbst haben, können wir auch Verständnis für andere aufbringen. Gesunde Kultur in einem Unternehmen kann nur gedeihen, wenn sie von allen gelebt wird.

Ermutigung zu kleinen Schritten

Die Mitarbeitenden befinden sich in unterschiedlichen Lebensphasen. Jetzt in der Zeit des Übergangs zurück zum Büro/hybrides Arbeiten noch mehr. Neu gewonnene Routinen wie Sport vor der Arbeit oder das gemeinsame Mittagessen mit der Familie müssen neu organisiert werden. Holen Sie ihre Mitarbeiter dort ab, wo sie stehen. Bieten Sie ihren Teams verschiedene Gesundheitsprogramme an und finden Sie zusammen heraus, was gebraucht wird.

Wenn ich auch Sie mit massgeschneiderten Programmen unterstützen kann, melden Sie sich gerne unter at@anja-termoellen.de

ich freue ich auf Sie!

Foto: Burkhard Bensmann

Do you feel the same way? The goals you set at the beginning of the year are now far away in July.

Possibly a slight feeling of having failed spreads… then press the STOP button immediately! Maybe those were not your goals at all.

To achieve goals, it is important that we really want them. We often set goals that are determined by other people. We start jogging, we do yoga, we eat a certain diet because that’s what everyone around us is doing. 

We all succumb to social pressures all the time. For our goals, it is helpful to find out what is really important to us.

With the help of mindfulness, we can set our goals more easily.

“Because mindfulness promotes the ability to see what we deeply value and what we find most interesting and enjoyable, mindfulness promotes carefully chosen goals,” says Kirk Brown, Ph.D., a social psychologist at Virginia Commonwealth University and an expert on self-determination theory.

Here are 4 tips to combine mindfulness with goal setting:

  • Pay attention to how you feel:  If your goal is morning jogging, observe how it makes you feel. If getting up in the morning is still incredibly difficult after a few weeks, it may not be your goal. Maybe you’re better off running in the evening, or a casual walk during your lunch break is much more appropriate for you. If it turns out to be a grind for you, try something else. It should feel good, so you’ll really look forward to the next time.
  • Celebrate every goal (no matter how small): Every stage victory should be enjoyed and celebrated.  Often we are so busy with achieving the actual goal, e.g. running 10 kilometers at a stretch, that we don’t appreciate the actual process at all.  How does it feel to reach the first leg goal (e.g., run a kilometer without stopping)? Pause, step back inside and observe how you feel. Celebrate and enjoy each goal. Noticing how you feel helps make the big goal easier to achieve.
  • Embrace uncertainty and take control of the present:  Right now, in these uncertain Covid-19 times, it supports us when we feel like we can influence certain things. We can’t control all situations right now, and we don’t know how the next few months will go. Setting goals means realizing that we can always master parts in our situation. This gives us confidence and strengthens us.
  • Sprinkle in a pinch of curiosity: Maybe the first run feels uncomfortable and you want to finish it right away.  Then hang in there and notice how you feel afterwards. Bringing curiosity to a project helps you discover new things and get to know yourself better. I’ve noticed this in my online formats over the past year: Those of my clients who were willing to give it a try are excited. Those who are critical of it have never tested it. Let’s become explorers again, as we often were as children. Let’s bring curiosity into our projects and promote our well-being.

Have fun discovering and achieving with the support of mindfulness!

In der Krise hat sich gezeigt, wie flexibel wir uns auf neue Prozesse einlassen und darin sogar noch wachsen können. Gleichzeitig ist die Herausforderung angestiegen, ein Gleichgewicht zu finden zwischen Arbeit und Privatleben. 

Viele Unternehmensleiter haben die Notwendigkeit erkannt, die mentale und körperliche Gesundheit der Teams zu fördern. Deshalb ist es wichtig, die Kultur im Unternehmen und die Vorbildrolle der Führungskräfte als Ausgangspunkte für das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu sehen.

Die Formate der Zukunft müssen leicht und effektiv in die Arbeitsprozesse integrierbar sein. Auch junge Talente müssen an Bord geholt werden. Sie haben andere Ansprüche und lernen anders als ältere Generationen.

Ein paar erfolgreiche Maßnahmen, die ich empfehle:

  • Well being als integraler Bestandteil der Arbeit. Die Pflege der physischen und mentalen Gesundheit werden zum Teil der Unternehmenskultur und zum Selbstverständnis der Teams. Intelligente Lösungen aus digitalen und Präsenzformaten, sodass die Mitarbeiter gesunde Rituale und Routinen entwickeln können.
  • BGM muss sexy sein und Spaß machen (Gamification), damit junge Menschen sich eingebunden fühlen
  • Schulung von „Gesundheitsagenten“ in den Teams, die z.B. eine Achtsamkeitsübung zu Beginn der Meetings anleiten.
  • Die Verbundenheit der Mitarbeiter miteinander und auch zum Unternehmen fördern, auch wenn nicht alle Kollegen vor Ort sind.
  • Employer Branding: Die Werte sichtbar für alle (nach innen und auch nach außen) leben
  • Eine Kultur der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Unterstützung in den Fokus rücken
  • Neugier und Lernen für alle als festen Bestandteil der Unternehmenskultur etablieren
  • Maßgeschneiderte Programme, die sich leicht in die Arbeitskontexte des Unternehmens integrieren lassen.

Diese und weitere Maßnahmen könnten auch in Ihrem Unternehmen helfen, der Gesundheitsförderung wieder einen „kick“ zu geben. Neugierig geworden? Dann senden Sie mir ein E-Mail (at@anja-termoellen.de) oder rufen Sie mich direkt an (mobil 0172 2847960), damit wir praxistaugliche Ideen für Ihr Unternehmen finden und in die Tat umsetzen.

Für den YouTube Kanal von zwei.7 Equity GmbH, die in mittelständische Unternehmen investiert https://www.zweipunkt7.com/de/home/, gebe ich leicht umsetzbare Tipps für den gesunden Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Tipp Nummer 1: Fangen Sie noch heute an! Verschieben sie das Etablieren einer neuen Routine nicht auf den Tag X, sondern legen Sie sofort los. Egal, ob Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag einbauen möchten, sich nicht mehr so schnell über Kleinigkeiten aufregen möchten oder ein neues Hobby ausprobieren wollen, starten sie sofort.

Tipp Nummer 2: Machen Sie es sich leicht. Starten Sie mit kleinen Veränderungen. Arbeiten Sie regelmäßig und in keinen Schritten an dem Erreichen Ihres Ziels. Mit Geduld, beständigem Einsatz und Belohnungen für das Erreichen von Etappenzielen können Sie leichter Ihr Ziel erreichen. Machen Sie sich klar, dass Rückschritte zu jedem Prozess dazu gehören. Fragen Sie sich: “Was kann ich daraus lernen?” oder” Wie kann ich diese Erfahrung für mich nutzen?”

Tipp Nummer 3: Halten Sie nach 4 Wochen inne und machen Sie sich bewusst, was Sie schon erreicht haben. Feiern Sie Ihren Erfolg, auch wenn er noch so klein ist. Nehmen Sie wahr, wie Sie sich fühlen. Bringt die vermehrte Bewegung einen leichteren Schlaf? Hat sich die Haltung durch die regelmäßige Übung verbessert? Sehen sie zuversichtlicher in die Zukunft? Haben Sie mehr Energie im Alltag? Sie können auch ein Erfolgstagebuch anlegen und darin alle paar Wochen die mentalen und physischen Veränderungen festhalten. Das muss kein großer Roman sein, es können 2-3 Sätze im Kalender sein.

Hier gebe ich noch mehr Tipps zum Thema: Achtsam die Ziele erreichen:

https://at-fit.de/ziele-achtsam-erreichen/

Magnolien, April 2021

Den mittelfristigen Stress besser im Griff haben

Neben dem Umgang mit kurzzeitigen Stressphasen https://at-fit.de/strategien-fuer-herausfordernde-zeiten/ haben Andrew Huberman und sein Forschungsteam auch zum Umgang mit mittelfristigen Perioden von Anspannung geforscht.

Die genaue Definition von kurzzeitigen-, mittelfristigen und Langzeitstress kann auch Huberman bisher nicht nennen. Seine Studien dauern noch an, ich bin gespannt, was er diesbezüglich herausfindet.

Vielleicht ist mittelfristiger Stress mit einer Prüfungsphase zu vergleichen, also eher ein paar Wochen oder Monate.

In dieser Situation ist es wichtig für zu lernen, dass das Gefühl von Überforderung in den Bereich des Machbaren wechselt. 

Dazu können wir uns laut Huberman mit einem weiteren biologischen Umstand helfen:

Wenn wir gestresst sind, erweitern sich unsere Pupillen, wir bekommen einen Tunnelblick.

Die Aufgabe ist es, diesen verengten Blick in einen „Panoramablick“ zu verwandeln. Huberman empfiehlt, eine sportliche Betätigung dafür zu wählen:

Bringe Deine Herzfrequenz nach oben z.B. durch einen Sprint oder schnelles Radfahren (aktiviere den Körper) und nimm dann bewusst die Umgebung wahr, gehe zum Panoramablick über. Das bedeutet, Du nimmst in dieser Aktivierungsphase Deines Körpers ganz bewusst das Zimmer oder die Umgebung wahr. Der Kopf bleibt ganz ruhig dabei und Du versuchst immer mehr Details von Deiner Umgebung zu sehen. Nimm ganz achtsam jedes Bestandteil in Deiner Nähe wahr.

Mein Tipp:

Gleichzeitig wachsam und entspannt zu sein, ist auch ein Ziel der Achtsamkeitsübungen. Sich in Achtsamkeit zu üben ist erlernbar und erfordert etwas Geduld mit sich selbst. Wer neugierig darauf ist, dem empfehle ich meinen Blogbeitrag dazu: https://at-fit.de/achtsamkeit-im-alltag-was-bringts/

Langzeitstress bewältigen:

Anhaltende Stressphasen sind zu vermeiden, betont auch Huberman.

Da das nicht immer möglich ist, gibt es neben den schon bekannten Komponenten wie ausreichende Bewegung, gute Schlafhygiene, ausgewogene Ernährung, noch eine weitere Stellschraube:

Positive bedeutungsvolle soziale Kontakte von guter Qualität können die Folgen von Langzeitstress reduzieren. 

Damit sind keine flüchtigen Begegnungen, wie der freundliche Gruß des Mitarbeiters im Supermarkt gemeint. Vielmehr sind es Kontakte, die uns ein Gefühl der Freude geben und Momente, die wir wirklich genießen können.

Übrigens können diese Kontakte mit Menschen und mit Tieren sein. Gemeint sind Momente in denen wir das Gefühl von echter Freude oder Glückseligkeit empfinden.

Dabei wird unter anderem das Hormon Serotonin ausgeschüttet und die Hormone, die uns eher ängstlich werden lassen, unterdrückt.

Mein Tipp: Investieren Sie in intensive Freundschaften (auch wenn wir dafür im Moment kreativ sein müssen).

Übrigens, auch Dankbarkeitsrituale wirken unterstützend. Besonders das Aufschreiben von Dingen, für die wir dankbar sind, stärkt uns.

Hier geht es zum Thema Dankbarkeit: https://at-fit.de/dankbarkeitsrituale-in-zeiten-der-unsicherheit/

Viel Erfolg beim Umgang mit Stress!

Regular exercise is good for us. We all know that. Most of the time, we think of the advantages for our physique: better stamina, more mobility and still being able to fit into clothes. It is much more exciting to look at the benefits for our mental abilities. This has been done by a group of researchers led by Professor Felipe Schuch (Brazilian Universidade Federal de Santa Maria) in long-term studies. They have accompanied more than 200,000 mentally healthy people over a period of 7 1/2 years. Here is the link to the summary of the studies (2018): https://www.researchgate.net/profile/Brendon-Stubbs/publication/324675038_Physical_Activity_and_Incident_Depression_A_Meta-Analysis_of_Prospective_Cohort_Studies/Acts / links / cf80b7a299andbfical-Activity-Activity-A299andbf1f Meta-Analysis-of-Prospective-Cohort-Studies.pdf

It is an essential finding that people who are particularly active, i.e. 30 minutes 5 times a week (150 minutes per week) have a 30% lower risk of developing depression in the future. But even those who only exercised moderately had a 15% reduced risk of mental illness. That means we can all use exercise as medicine.

In one study, the researchers found that 10 minutes a day of light activity such as walking or cycling had a significant effect on our brain, especially on our hippocampus. People with depression often have a reduced hippocampus volume and an increased number of inflammatory markers. Among other things, the hippocampus is responsible for processing emotions. Light physical movement can improve the structure of our brain and stimulate the growth of hormones such as BDNF (which protects and promotes the formation of neurons and synapses).

In another study, researchers assigned a control group to exercise little and sit as much as possible (healthy people in their twenties). After a week!!! the researchers found that the subjects’ stress levels had increased. Compared to the other group who moved normally. In addition, the group asked to sit had elevated markers of depression. This means that even if we are healthy but move less, we increase our sense of stress. Exercise is all the more important in winter, when the weather is not so inviting.

In summary, this evaluation of the studies means that light and regular exercise brings about a significant improvement in our mental abilities and strengths. Small changes made consciously and consistently.

My tip: Find a form of exercise that you can enjoy and start making small changes in your daily life. Working in the garden for 10 minutes a day, dancing to your favorite music or taking a leisurely walk not only improves your mood, but also increases your self-confidence and strengthens your well-being in challenging times.

Regelmäßige Bewegung tut uns gut. Das wissen wir alle. Meistens denken wir dabei an die Vorteile für unsere Physis: Bessere Kondition, mehr Beweglichkeit und weiterhin in die Kleidung zu passen. Viel spannender ist es, sich die Vorteile für unsere mentalen Fähigkeiten anzuschauen. Dies hat eine Gruppe von Forschern unter der Leitung von Professor Felipe Schuch (Brazilian Universidade Federal de Santa Maria) in Langzeitstudien getan. Sie haben mehr als 200.000 mental gesunde Menschen über einen Zeitraum von 7 1/2 Jahren begleitet. Hier der Link zu der Zusammenfassung der Studien (2018).

Eine wesentliche Erkenntnis ist es, dass die Menschen, die besonders aktiv sind, das heißt 5x pro Woche 30 Minuten (150 Minuten pro Woche) ein um 30 % vermindertes Risiko haben, in der Zukunft an Depressionen zu erkranken. Aber auch diejenigen, die sich nur moderat bewegten, hatten ein um 15 % reduziertes Risiko für mentale Erkrankungen. Das heißt, wir alle können Bewegung als Medizin einsetzen.

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Foto: Burkhard Bensmann

Geht es Dir auch so? Die am Anfang des Jahres gesteckten Ziele sind jetzt im Februar in weite Ferne gerückt.

Möglicherweise macht sich ein leichtes Gefühl versagt zu haben, breit… dann drücke sofort die STOP Taste! Vielleicht waren das gar nicht Deine Ziele.

Um Ziele zu erreichen, ist es wichtig, dass wir diese wirklich wollen. Wir setzen uns oft Ziele, die von anderen Menschen bestimmt werden. Wir beginnen zu joggen, wir machen Yoga, essen eine bestimmte Diät, weil das alle im Umfeld tun. 

Wir alle erliegen immer wieder sozialen Zwängen. Für unsere Ziele ist es hilfreich herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist.

Mithilfe der Achtsamkeit können wir unsere Ziele leichter festlegen.

„Weil Achtsamkeit die Fähigkeit fördert, zu sehen, was wir zutiefst schätzen und was wir am interessantesten und angenehmsten finden, fördert Achtsamkeit sorgfältig ausgewählte Ziele”, sagt Dr. Kirk Brown, Sozialpsychologe an der Virginia Commonwealth University und Experte für Selbstbestimmungstheorie.

Hier sind 4 Tipps, um Achtsamkeit mit Zielsetzung zu verbinden:

  • Achte darauf, wie Du dich fühlst: Wenn Dein Ziel morgendliches Joggen ist, beobachte, wie Du Dich dabei fühlst. Wenn das morgendliche Aufstehen nach ein paar Wochen immer noch unglaublich schwer ist, ist es möglicherweise nicht Dein Ziel. Vielleicht kannst Du besser abends laufen oder ein lockerer Spaziergang in der Mittagspause ist für Dich viel passender. Wenn es sich für dich als Schinderei herausstellt, probiere etwas anderes aus. Es sollte sich gut anfühlen, sodass Du dich auf das nächste Mal richtig freust.
  • Feiere jedes (noch so kleine) Ziel: Jeder Etappensieg sollte genossen und gefeiert werden. Oft sind wir so mit dem Erreichen des eigentlichen Ziels, z.B. 10 Kilometer am Stück zu laufen, beschäftigt, dass wir den eigentlichen Prozess gar nicht wertschätzen.  Wie fühlst es sich an, das erste Etappenziel zu erreichen (z.B. einen Kilometer ohne Pause zu laufen)? Halte inne, tritt innerlich zurück und beobachte, wie Du Dich fühlst. Feiere und genieße jedes Ziel. Wahrzunehmen, wie Du Dich fühlst, hilft das große Ziel leichter zu erreichen.
  • Unsicherheit annehmen und die Gegenwart mitbestimmen: Gerade jetzt, in diesen unsicheren Zeiten von Covid-19 unterstützt es uns, wenn wir das Gefühl haben, bestimmte Dinge beeinflussen zu können. Wir können im Moment nicht alle Situationen beeinflussen und wissen auch nicht, wie die nächsten Monate verlaufen. Ziele zu setzen, heißt sich bewusst zu werden, dass wir immer Teile in unserer Situation beeinflussen können. Das gibt uns Zuversicht und stärkt uns.
  • Streue eine Prise Neugier hinein: Vielleicht fühlt sich der erste Lauf unangenehm an und Du möchtest ihn sofort beenden. Dann halte durch und nimm wahr, wie Du dich danach fühlst. Neugier in ein Projekt zu bringen, hilft, Neues zu entdecken und sich selbst besser kennenzulernen. Ich habe das im letzten Jahr bei meinen online Formaten festgestellt: Diejenigen meiner Kunden, die bereit waren es zu auszubrobieren, sind begeistert. Diejenigen, die es kritisch beurteilen, haben es nie getestet. Werden wir wieder zu Entdeckern, wie wir es als Kinder häufig waren. Bringen wir Neugier in unsere Projekte und fördern wir so unser Wohlbefinden.

Viel Vergnügen beim Entdecken und Erreichen der Ziele mit der Unterstützung der Achtsamkeit!