Foto: Burkhard Bensmann

Do you feel the same way? The goals you set at the beginning of the year are now far away in July.

Possibly a slight feeling of having failed spreads… then press the STOP button immediately! Maybe those were not your goals at all.

To achieve goals, it is important that we really want them. We often set goals that are determined by other people. We start jogging, we do yoga, we eat a certain diet because that’s what everyone around us is doing. 

We all succumb to social pressures all the time. For our goals, it is helpful to find out what is really important to us.

With the help of mindfulness, we can set our goals more easily.

“Because mindfulness promotes the ability to see what we deeply value and what we find most interesting and enjoyable, mindfulness promotes carefully chosen goals,” says Kirk Brown, Ph.D., a social psychologist at Virginia Commonwealth University and an expert on self-determination theory.

Here are 4 tips to combine mindfulness with goal setting:

  • Pay attention to how you feel:  If your goal is morning jogging, observe how it makes you feel. If getting up in the morning is still incredibly difficult after a few weeks, it may not be your goal. Maybe you’re better off running in the evening, or a casual walk during your lunch break is much more appropriate for you. If it turns out to be a grind for you, try something else. It should feel good, so you’ll really look forward to the next time.
  • Celebrate every goal (no matter how small): Every stage victory should be enjoyed and celebrated.  Often we are so busy with achieving the actual goal, e.g. running 10 kilometers at a stretch, that we don’t appreciate the actual process at all.  How does it feel to reach the first leg goal (e.g., run a kilometer without stopping)? Pause, step back inside and observe how you feel. Celebrate and enjoy each goal. Noticing how you feel helps make the big goal easier to achieve.
  • Embrace uncertainty and take control of the present:  Right now, in these uncertain Covid-19 times, it supports us when we feel like we can influence certain things. We can’t control all situations right now, and we don’t know how the next few months will go. Setting goals means realizing that we can always master parts in our situation. This gives us confidence and strengthens us.
  • Sprinkle in a pinch of curiosity: Maybe the first run feels uncomfortable and you want to finish it right away.  Then hang in there and notice how you feel afterwards. Bringing curiosity to a project helps you discover new things and get to know yourself better. I’ve noticed this in my online formats over the past year: Those of my clients who were willing to give it a try are excited. Those who are critical of it have never tested it. Let’s become explorers again, as we often were as children. Let’s bring curiosity into our projects and promote our well-being.

Have fun discovering and achieving with the support of mindfulness!

In der Krise hat sich gezeigt, wie flexibel wir uns auf neue Prozesse einlassen und darin sogar noch wachsen können. Gleichzeitig ist die Herausforderung angestiegen, ein Gleichgewicht zu finden zwischen Arbeit und Privatleben. 

Viele Unternehmensleiter haben die Notwendigkeit erkannt, die mentale und körperliche Gesundheit der Teams zu fördern. Deshalb ist es wichtig, die Kultur im Unternehmen und die Vorbildrolle der Führungskräfte als Ausgangspunkte für das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu sehen.

Die Formate der Zukunft müssen leicht und effektiv in die Arbeitsprozesse integrierbar sein. Auch junge Talente müssen an Bord geholt werden. Sie haben andere Ansprüche und lernen anders als ältere Generationen.

Ein paar erfolgreiche Maßnahmen, die ich empfehle:

  • Well being als integraler Bestandteil der Arbeit. Die Pflege der physischen und mentalen Gesundheit werden zum Teil der Unternehmenskultur und zum Selbstverständnis der Teams. Intelligente Lösungen aus digitalen und Präsenzformaten, sodass die Mitarbeiter gesunde Rituale und Routinen entwickeln können.
  • BGM muss sexy sein und Spaß machen (Gamification), damit junge Menschen sich eingebunden fühlen
  • Schulung von „Gesundheitsagenten“ in den Teams, die z.B. eine Achtsamkeitsübung zu Beginn der Meetings anleiten.
  • Die Verbundenheit der Mitarbeiter miteinander und auch zum Unternehmen fördern, auch wenn nicht alle Kollegen vor Ort sind.
  • Employer Branding: Die Werte sichtbar für alle (nach innen und auch nach außen) leben
  • Eine Kultur der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Unterstützung in den Fokus rücken
  • Neugier und Lernen für alle als festen Bestandteil der Unternehmenskultur etablieren
  • Maßgeschneiderte Programme, die sich leicht in die Arbeitskontexte des Unternehmens integrieren lassen.

Diese und weitere Maßnahmen könnten auch in Ihrem Unternehmen helfen, der Gesundheitsförderung wieder einen „kick“ zu geben. Neugierig geworden? Dann senden Sie mir ein E-Mail (at@anja-termoellen.de) oder rufen Sie mich direkt an (mobil 0172 2847960), damit wir praxistaugliche Ideen für Ihr Unternehmen finden und in die Tat umsetzen.

Für den YouTube Kanal von zwei.7 Equity GmbH, die in mittelständische Unternehmen investiert https://www.zweipunkt7.com/de/home/, gebe ich leicht umsetzbare Tipps für den gesunden Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Tipp Nummer 1: Fangen Sie noch heute an! Verschieben sie das Etablieren einer neuen Routine nicht auf den Tag X, sondern legen Sie sofort los. Egal, ob Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag einbauen möchten, sich nicht mehr so schnell über Kleinigkeiten aufregen möchten oder ein neues Hobby ausprobieren wollen, starten sie sofort.

Tipp Nummer 2: Machen Sie es sich leicht. Starten Sie mit kleinen Veränderungen. Arbeiten Sie regelmäßig und in keinen Schritten an dem Erreichen Ihres Ziels. Mit Geduld, beständigem Einsatz und Belohnungen für das Erreichen von Etappenzielen können Sie leichter Ihr Ziel erreichen. Machen Sie sich klar, dass Rückschritte zu jedem Prozess dazu gehören. Fragen Sie sich: “Was kann ich daraus lernen?” oder” Wie kann ich diese Erfahrung für mich nutzen?”

Tipp Nummer 3: Halten Sie nach 4 Wochen inne und machen Sie sich bewusst, was Sie schon erreicht haben. Feiern Sie Ihren Erfolg, auch wenn er noch so klein ist. Nehmen Sie wahr, wie Sie sich fühlen. Bringt die vermehrte Bewegung einen leichteren Schlaf? Hat sich die Haltung durch die regelmäßige Übung verbessert? Sehen sie zuversichtlicher in die Zukunft? Haben Sie mehr Energie im Alltag? Sie können auch ein Erfolgstagebuch anlegen und darin alle paar Wochen die mentalen und physischen Veränderungen festhalten. Das muss kein großer Roman sein, es können 2-3 Sätze im Kalender sein.

Hier gebe ich noch mehr Tipps zum Thema: Achtsam die Ziele erreichen:

https://at-fit.de/ziele-achtsam-erreichen/

Magnolien, April 2021

Den mittelfristigen Stress besser im Griff haben

Neben dem Umgang mit kurzzeitigen Stressphasen https://at-fit.de/strategien-fuer-herausfordernde-zeiten/ haben Andrew Huberman und sein Forschungsteam auch zum Umgang mit mittelfristigen Perioden von Anspannung geforscht.

Die genaue Definition von kurzzeitigen-, mittelfristigen und Langzeitstress kann auch Huberman bisher nicht nennen. Seine Studien dauern noch an, ich bin gespannt, was er diesbezüglich herausfindet.

Vielleicht ist mittelfristiger Stress mit einer Prüfungsphase zu vergleichen, also eher ein paar Wochen oder Monate.

In dieser Situation ist es wichtig für zu lernen, dass das Gefühl von Überforderung in den Bereich des Machbaren wechselt. 

Dazu können wir uns laut Huberman mit einem weiteren biologischen Umstand helfen:

Wenn wir gestresst sind, erweitern sich unsere Pupillen, wir bekommen einen Tunnelblick.

Die Aufgabe ist es, diesen verengten Blick in einen „Panoramablick“ zu verwandeln. Huberman empfiehlt, eine sportliche Betätigung dafür zu wählen:

Bringe Deine Herzfrequenz nach oben z.B. durch einen Sprint oder schnelles Radfahren (aktiviere den Körper) und nimm dann bewusst die Umgebung wahr, gehe zum Panoramablick über. Das bedeutet, Du nimmst in dieser Aktivierungsphase Deines Körpers ganz bewusst das Zimmer oder die Umgebung wahr. Der Kopf bleibt ganz ruhig dabei und Du versuchst immer mehr Details von Deiner Umgebung zu sehen. Nimm ganz achtsam jedes Bestandteil in Deiner Nähe wahr.

Mein Tipp:

Gleichzeitig wachsam und entspannt zu sein, ist auch ein Ziel der Achtsamkeitsübungen. Sich in Achtsamkeit zu üben ist erlernbar und erfordert etwas Geduld mit sich selbst. Wer neugierig darauf ist, dem empfehle ich meinen Blogbeitrag dazu: https://at-fit.de/achtsamkeit-im-alltag-was-bringts/

Langzeitstress bewältigen:

Anhaltende Stressphasen sind zu vermeiden, betont auch Huberman.

Da das nicht immer möglich ist, gibt es neben den schon bekannten Komponenten wie ausreichende Bewegung, gute Schlafhygiene, ausgewogene Ernährung, noch eine weitere Stellschraube:

Positive bedeutungsvolle soziale Kontakte von guter Qualität können die Folgen von Langzeitstress reduzieren. 

Damit sind keine flüchtigen Begegnungen, wie der freundliche Gruß des Mitarbeiters im Supermarkt gemeint. Vielmehr sind es Kontakte, die uns ein Gefühl der Freude geben und Momente, die wir wirklich genießen können.

Übrigens können diese Kontakte mit Menschen und mit Tieren sein. Gemeint sind Momente in denen wir das Gefühl von echter Freude oder Glückseligkeit empfinden.

Dabei wird unter anderem das Hormon Serotonin ausgeschüttet und die Hormone, die uns eher ängstlich werden lassen, unterdrückt.

Mein Tipp: Investieren Sie in intensive Freundschaften (auch wenn wir dafür im Moment kreativ sein müssen).

Übrigens, auch Dankbarkeitsrituale wirken unterstützend. Besonders das Aufschreiben von Dingen, für die wir dankbar sind, stärkt uns.

Hier geht es zum Thema Dankbarkeit: https://at-fit.de/dankbarkeitsrituale-in-zeiten-der-unsicherheit/

Viel Erfolg beim Umgang mit Stress!

Regular exercise is good for us. We all know that. Most of the time, we think of the advantages for our physique: better stamina, more mobility and still being able to fit into clothes. It is much more exciting to look at the benefits for our mental abilities. This has been done by a group of researchers led by Professor Felipe Schuch (Brazilian Universidade Federal de Santa Maria) in long-term studies. They have accompanied more than 200,000 mentally healthy people over a period of 7 1/2 years. Here is the link to the summary of the studies (2018): https://www.researchgate.net/profile/Brendon-Stubbs/publication/324675038_Physical_Activity_and_Incident_Depression_A_Meta-Analysis_of_Prospective_Cohort_Studies/Acts / links / cf80b7a299andbfical-Activity-Activity-A299andbf1f Meta-Analysis-of-Prospective-Cohort-Studies.pdf

It is an essential finding that people who are particularly active, i.e. 30 minutes 5 times a week (150 minutes per week) have a 30% lower risk of developing depression in the future. But even those who only exercised moderately had a 15% reduced risk of mental illness. That means we can all use exercise as medicine.

In one study, the researchers found that 10 minutes a day of light activity such as walking or cycling had a significant effect on our brain, especially on our hippocampus. People with depression often have a reduced hippocampus volume and an increased number of inflammatory markers. Among other things, the hippocampus is responsible for processing emotions. Light physical movement can improve the structure of our brain and stimulate the growth of hormones such as BDNF (which protects and promotes the formation of neurons and synapses).

In another study, researchers assigned a control group to exercise little and sit as much as possible (healthy people in their twenties). After a week!!! the researchers found that the subjects’ stress levels had increased. Compared to the other group who moved normally. In addition, the group asked to sit had elevated markers of depression. This means that even if we are healthy but move less, we increase our sense of stress. Exercise is all the more important in winter, when the weather is not so inviting.

In summary, this evaluation of the studies means that light and regular exercise brings about a significant improvement in our mental abilities and strengths. Small changes made consciously and consistently.

My tip: Find a form of exercise that you can enjoy and start making small changes in your daily life. Working in the garden for 10 minutes a day, dancing to your favorite music or taking a leisurely walk not only improves your mood, but also increases your self-confidence and strengthens your well-being in challenging times.

Regelmäßige Bewegung tut uns gut. Das wissen wir alle. Meistens denken wir dabei an die Vorteile für unsere Physis: Bessere Kondition, mehr Beweglichkeit und weiterhin in die Kleidung zu passen. Viel spannender ist es, sich die Vorteile für unsere mentalen Fähigkeiten anzuschauen. Dies hat eine Gruppe von Forschern unter der Leitung von Professor Felipe Schuch (Brazilian Universidade Federal de Santa Maria) in Langzeitstudien getan. Sie haben mehr als 200.000 mental gesunde Menschen über einen Zeitraum von 7 1/2 Jahren begleitet. Hier der Link zu der Zusammenfassung der Studien (2018).

Eine wesentliche Erkenntnis ist es, dass die Menschen, die besonders aktiv sind, das heißt 5x pro Woche 30 Minuten (150 Minuten pro Woche) ein um 30 % vermindertes Risiko haben, in der Zukunft an Depressionen zu erkranken. Aber auch diejenigen, die sich nur moderat bewegten, hatten ein um 15 % reduziertes Risiko für mentale Erkrankungen. Das heißt, wir alle können Bewegung als Medizin einsetzen.

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Foto: Burkhard Bensmann

Geht es Dir auch so? Die am Anfang des Jahres gesteckten Ziele sind jetzt im Februar in weite Ferne gerückt.

Möglicherweise macht sich ein leichtes Gefühl versagt zu haben, breit… dann drücke sofort die STOP Taste! Vielleicht waren das gar nicht Deine Ziele.

Um Ziele zu erreichen, ist es wichtig, dass wir diese wirklich wollen. Wir setzen uns oft Ziele, die von anderen Menschen bestimmt werden. Wir beginnen zu joggen, wir machen Yoga, essen eine bestimmte Diät, weil das alle im Umfeld tun. 

Wir alle erliegen immer wieder sozialen Zwängen. Für unsere Ziele ist es hilfreich herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist.

Mithilfe der Achtsamkeit können wir unsere Ziele leichter festlegen.

„Weil Achtsamkeit die Fähigkeit fördert, zu sehen, was wir zutiefst schätzen und was wir am interessantesten und angenehmsten finden, fördert Achtsamkeit sorgfältig ausgewählte Ziele”, sagt Dr. Kirk Brown, Sozialpsychologe an der Virginia Commonwealth University und Experte für Selbstbestimmungstheorie.

Hier sind 4 Tipps, um Achtsamkeit mit Zielsetzung zu verbinden:

  • Achte darauf, wie Du dich fühlst: Wenn Dein Ziel morgendliches Joggen ist, beobachte, wie Du Dich dabei fühlst. Wenn das morgendliche Aufstehen nach ein paar Wochen immer noch unglaublich schwer ist, ist es möglicherweise nicht Dein Ziel. Vielleicht kannst Du besser abends laufen oder ein lockerer Spaziergang in der Mittagspause ist für Dich viel passender. Wenn es sich für dich als Schinderei herausstellt, probiere etwas anderes aus. Es sollte sich gut anfühlen, sodass Du dich auf das nächste Mal richtig freust.
  • Feiere jedes (noch so kleine) Ziel: Jeder Etappensieg sollte genossen und gefeiert werden. Oft sind wir so mit dem Erreichen des eigentlichen Ziels, z.B. 10 Kilometer am Stück zu laufen, beschäftigt, dass wir den eigentlichen Prozess gar nicht wertschätzen.  Wie fühlst es sich an, das erste Etappenziel zu erreichen (z.B. einen Kilometer ohne Pause zu laufen)? Halte inne, tritt innerlich zurück und beobachte, wie Du Dich fühlst. Feiere und genieße jedes Ziel. Wahrzunehmen, wie Du Dich fühlst, hilft das große Ziel leichter zu erreichen.
  • Unsicherheit annehmen und die Gegenwart mitbestimmen: Gerade jetzt, in diesen unsicheren Zeiten von Covid-19 unterstützt es uns, wenn wir das Gefühl haben, bestimmte Dinge beeinflussen zu können. Wir können im Moment nicht alle Situationen beeinflussen und wissen auch nicht, wie die nächsten Monate verlaufen. Ziele zu setzen, heißt sich bewusst zu werden, dass wir immer Teile in unserer Situation beeinflussen können. Das gibt uns Zuversicht und stärkt uns.
  • Streue eine Prise Neugier hinein: Vielleicht fühlt sich der erste Lauf unangenehm an und Du möchtest ihn sofort beenden. Dann halte durch und nimm wahr, wie Du dich danach fühlst. Neugier in ein Projekt zu bringen, hilft, Neues zu entdecken und sich selbst besser kennenzulernen. Ich habe das im letzten Jahr bei meinen online Formaten festgestellt: Diejenigen meiner Kunden, die bereit waren es zu auszubrobieren, sind begeistert. Diejenigen, die es kritisch beurteilen, haben es nie getestet. Werden wir wieder zu Entdeckern, wie wir es als Kinder häufig waren. Bringen wir Neugier in unsere Projekte und fördern wir so unser Wohlbefinden.

Viel Vergnügen beim Entdecken und Erreichen der Ziele mit der Unterstützung der Achtsamkeit!

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Jeden Mittwoch Abend um 18.00 Uhr treffen wir uns per ZOOM, um in entspannter Atmosphere zu trainieren. Einstieg jederzeit möglich.

Kommt Dir das vertraut vor: Man will etwas für sich tun, um entspannt und gelassen zu reagieren und leistungsfähig zu bleiben, aber die passende Methode dafür fehlt noch?

Weil ich diese Anforderungen kenne, habe ich ein besonderes online Format dafür entwickelt und biete einen Kurs zum Thema Achtsamkeit und Fitness an, damit Du angesichts der Herausforderungen dieser Zeit leistungsstark und auch entspannt bleiben kannst.

Es ist ein Training in kleiner Gruppe. Kräftigung, Beweglichkeit und Entspannung werden zu gleichen Teilen gefördert.

Teilnehmerstimmen:

“…Highlight der Woche!”, “…wohltuender Fixpunkt in den Zeiten der Pandemie”, …hilft mir, flexibel zu bleiben”, “Es macht Spaß in der Gruppe zu trainieren”.

Dieses Format schult den Umgang mit den eigenen Ressourcen, bietet wirksame Übungen mit nachhaltiger Wirkung in entspannter Atmosphäre. 

Zusätzlich zu den wöchentlichen Einheiten erhalten die Teilnehmer die Aufzeichnung der einzelnen Sessions, sodass Du kein Training verpasst!

Trainingszeit: Mittwochs von 18.00 -18.45 Uhr. 10 Termine ab dem 27. Januar 2021 Investition: 95,-€ (inklusive 19% MwSt.)

Foto: Burkhard Bensmann

In der der Zeit der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen müssen wir alle kreativ werden, um uns mit uns selbst und mit anderen zu verbinden. Diese Zeit zu nutzen und neue oder auch alte Gewohnheiten zu etablieren, kann uns helfen, mental und physisch gesund zu bleiben. Routinen unterstützen uns dabei, handlungsfähig zu bleiben.

Während der Covid-19-Zeit sind die meisten von uns zu Hause mit der Familie rund um die Uhr zusammen. Wie können wir aus der Hektik von Arbeit, homeschooling, Sorge um unsere Gesundheit ausstiegen und wieder neue Kraft schöpfen?

Hier ein paar Tipps von meinen Kunden und Teilnehmern:

  • Den Tag gut beginnen: Kunden von mir gehen jeden Morgen (bei Wind und Wetter) für 30-45 Minuten spazieren. Sie sagen, dass ihnen diese Routine hilft, Stress abzubauen. Sie haben festgestellt, dass Ihnen diese Routine hilft, nicht schon morgens auf das Smartphone zu schauen. Bevor sie sich ihren täglichen Aufgaben stellen, möchten sie erst Kraft tanken. Außerdem nutzen sie die Zeit für Gespräche (auch zum Streiten). Sie berichten, dass es ihnen leichter fällt, um über komplexe Themen zu reden, wenn sie dabei gehen. Auch haben sie festgestellt, dass diese neue Routine sie wieder näher zueinander geführt hat. Darüber hinaus haben sie beide einen guten Grund, morgens aufzustehen.

Ein morgendlicher Spaziergang ist sehr gut geeignet, um sich für den Tag zu wappnen, um gemeinsame Zeit (oder Eigenzeit) zu nutzen und auch um sich physisch zu stärken. In einer Zeit, in der meisten von uns sich genötigt fühlen, gleich morgens als erste Handlung zum Smartphone zu greifen, ist es wichtig, sich Inseln als Auszeit zu schaffen. Klar, wir alle möchten informiert sein, aber nutzt uns jede neue Nachricht wirklich? Wenn es uns gelingt, dass ständige Scrollen und Suchen nach Nachrichten zu reduzieren, gewinnen wir nicht nur Zeit, sondern Freiheit für Wichtigeres. Wenn wir morgens gleich als Erstes die Nachrichten lesen, ist es viel fordernder, den Fokus für die wichtigen Aufgaben des Tages zu halten. Das häufige Checken der News und sozialen Netzwerke wird unsere Aufmerksamkeit von unseren eigentlichen Aufgaben gelenkt und wir beschäftigen oder sorgen uns um Dinge, die wir gerade nicht beeinflussen können.

Natürlich kann es auch ein Gang in der Mittagspause oder abends sein.

  • Den Tag gut ausklingen lassen: Mit der ganzen Familie Gesellschaftsspiele als abendliche Routine etablieren. Abends nach dem Essen für eine halbe Stunde zusammen spielen, musizieren oder basteln hilft dabei, uns zu verbinden und Stress abzubauen. Einige meiner Kunden berichten, dass sie noch so viel Zeit mit den Lieben verbracht haben, wie in der Zeit des Lockdowns. Sie stellen fest, dass die Zeit zu Hause besser funktioniert, wenn sie eine abendliche Routine einführen. Es bringt Struktur, gemeinsame Zeit und stärkt die Familie als Einheit.

Es kann auch das gemeinsam zubereitete Abendessen sein oder eine Lieblingssendung, die alle zusammen hören oder sehen.

Hier noch mehr Tipps, um sich selbst und andere zu stärken:

  • Mehr Bewegung in den Alltag bringen: Teilnehmer von mir fahren regelmäßig mit dem Rad, ohne sich vom Wetter abhalten zu lassen. Als Ziel kann es z.B. der Lieblingsbäcker sein, der ein paar Kilometer weit entfernt ist. So hat man die Besorgung der leckeren Semmel mit einem Workout verbunden.
  • Online Treffen: Eine Freundin berichtet, dass sie mit ihren Freundinnen einmal die Woche ein online Treffen durchführen. Sie können Kontakt halten und erfahren, wie es den anderen geht und sich gegenseitig unterstützen.
  • Zusammen online sporteln. Meine Teilnehmer berichten, dass sie sich auf unseren festen Termin am Mittwoch Abend freuen, um sich gemeinsam zu stärken. Neben der guten Laune und dem Austausch verpflichtet der feste Termin auch zum “Erscheinen”.
  • Ein neues Hobby finden: Eine Tätigkeit, in die man sich völlig versenken kann und alles andere um sich herum vergisst, ist wunderbar geeignet, um aufzutanken. Vielleicht eine neue Sprache lernen? Kleider nähen oder backen lernen? Nie war es leichter, online etwas Neues auszuprobieren.
  • Eine kurze Bewegungseinheit fest in den Tagesablauf einbauen: Es muss gar nicht ein mehrstündiges Workout sein. Wie ist es mit 2 Übungen, die den Rücken entspannen? Eine kurze Pause einlegen, sich selbst etwas Gutes tun und sich danach wieder den Aufgaben stellen.

Viel Erfolg und Freude beim Etablieren neuer Rituale!

2021 unsere physische und mentale Gesundheit zur Priorität erklären!

Dieses Jahr hat uns nicht nur gefordert, sondern war und auch ein großartiger Lehrmeister.

Wir alle haben Sorge um die eigene Gesundheit, die unserer Familien, Freunde, Kollegen und Bekannten. Covid-19 hat uns aufgezeigt, wie wichtig unser physisches und mentales Wohlbefinden ist. Das es zu beschützen gilt, um gesund zu bleiben und andere unterstützen zu können.

Da ein neues Jahr immer eine gute Gelegenheit ist, um neue Vorsätze zu planen, stellen wir unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden in 2021 in den Vordergrund. Stärken wir uns im kommenden Jahr körperlich und geistig und verbinden uns mit anderen!

Wir beherrschen die Fähigkeiten, unsere physische und intellektuelle Kraft zu erhalten. Aber unser mentales Wohlbefinden zu verbessern, fällt uns oftmals gar nicht so leicht. Wir wissen genau, was wir zu tun haben, wenn wir die Festtagspfunde loswerden oder unsere Kondition verbessern möchten. Auch für das Erlernen einer fremden Sprache oder eines neuen Betriebssystems wissen wir uns zu helfen. Aber mit uns selbst in Freundschaft zu treten, fällt uns oftmals schwer.

“Attention is the most basic form of love” (Aufmerksamkeit ist die grundlegendste Form von Liebe) ist ein Zitat vom Zen Lehrer John Tarrant und beschreibt für mich diese Form von Gesunderhaltung sehr gut.

Selbstmitgefühl heißt wahrzunehmen, dass man selbst eine fordernde Zeit durchlebt. Ohne sich selbst zu verurteilen. Sich selbst erlauben, auch Schwächen zu haben. Das heißt nicht, dass wir nicht an uns arbeiten sollen. Ziele bleiben weiterhin wichtig.

Selbstakzeptanz heißt nicht, sich vor den Spiegel zu stellen und festzustellen: “Ich bin fantastisch!”, sondern alle Gefühle die auftauchen, zu akzeptieren. Freundlich und geduldig mit sich selbst sein wie mit einem guten Freund, der gerade eine schwere Zeit durchmacht. Mit sich selbst in Kontakt zu treten. Eine gute Beziehung zu sich selbst entwickeln. Sich selbst zu akzeptieren mit all unserer Großartigkeit und auch unseren Schwierigkeiten.

Drei Tipps, um einen guten Umgang mit sich zu etablieren nenne ich hier:

  1. Nutze einen ruhigen Moment und nimm wahr ob sich Spannung im Körper aufgebaut hat. Vielleicht sind die Nackenmuskeln verspannt oder Du fühlst Unruhe im Magen.

2. Gib´Dir selbst eine Pause. Nimm´wahr: Das ist jetzt eine fordernde Zeit.

3. Schreibe auf wie Du Dich fühlst. Und zwar am besten in der 3. Person (diese Strategie wird häufig von Personen verwendet, die professionell schreiben). Es hilft, die Situation mit mehr Abstand betrachten zu können. Statt zu schreiben:” Mich nervt es, dass ich immer alle wichtigen Dinge aufschiebe, besser: “Sie schiebt wichtige Dinge immer bis zu letzten Sekunde auf.” Das heißt nicht, dass wir nicht an unsern Zielen arbeiten sollen, sondern nur, dass wir nicht zu streng mit uns selbst sind. Denn wenn sich unsere Aggression gegen uns selbst richtet, ist es ein Kampf, den wir nicht gewinnen können.

Ein gesundes 2021!