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Video: Den Rücken wunderbar geschmeidig erhalten

Mit dieser Übung könnt Ihr die ganze Wirbelsäule mobilisieren und erfrischen. Sie ist nicht nur  effektiv, sondern auch  leicht in den Alltag zu integrieren. Die Chinesen sagen, dass diese Übung ein „Energiespender“ sei. Wenn das kein Grund zum Ausprobieren ist!

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Die Vorteile von sportlicher Betätigung, zusätzlich zum Muskelzuwachs

Brauchen Sie auch manchmal Motivation, um sich aus der eigenen Komfortzone heraus zu bewegen und zum Training zu gehen? Ganz im Vertrauen gesagt: Das geht uns allen so…

Hier nenne ich 3 Gründe, warum Sie Ihr Training nie mehr ausfallen lassen:

  • Die Probleme des Tages vergessen
    Bei Bewegung und körperlicher Anstrengung kann man sich wunderbar ablenken und so die Stressfaktoren des täglichen Lebens einfach vergessen. Das funktioniert viel effektiver als sich vor den Fernseher zu setzen. Durch Sport kann man an viele Dinge einen Haken machen.
  • Sie fühlen sich im Einklang mit den eigenen Körper
    Oft höre ich, dass mit dem Sport begonnen wird, um Gewicht zu verlieren. Der tägliche Gang auf die Waage ist für einige ein niederschmetternder Start in den Tag. Dabei bestehen wir aus viel mehr als nur aus Zahlen. Unser Glück kommt nicht von der Zahl auf der Waage, sondern durch den Prozess, stärker zu werden und sich befähigt zu fühlen, den eigenen Erfolg zu steuern. Den Körper zu spüren, wie er stärker und beweglicher wird, gibt Selbstvertrauen und setzt Glückshormone frei. So mancher Teilnehmer war erstaunt, dass die Zahl auf der Waage unverändert blieb, die Taille aber schmaler und der Bauch flacher wurde. Den eigenen Körper genau zu kennen, hilft auch im Alltag Verspannungen oder Ungleichgewichte rechtzeitig zu erkennen.
  • Sie werden sich kompetenter fühlen
    Die etlichen tausend Menschen, die ich schon begleiten durfte auf ihrem sportlichen Weg, haben alle eins gemeinsam: Sie wurden (und werden noch) nicht nur physisch stärker, sondern auch psychisch. Am Anfang von sportlicher Betätigung ist ein typischer Satz meiner Kunden: „Nein Anja, das klappt nicht, das ist nicht die richtige Bewegung oder das passende Asana für mich“. Wenn die Menschen sich dann ermutigt fühlen, ´dran zu bleiben und erfolgreich diese Übungen absolvieren, gelingt häufig die Übertragung in den beruflichen und privaten Bereich. Sich einer Schwierigkeit zu stellen und sie zu meistern, gibt nicht nur einen „Boost“ an guter Laune, sondern auch das Bewusstsein in anderen Bereichen des Lebens erfolgreich sein zu können. So wie wir beim Sport manchmal einen anderen Weg finden müssen, um eine Schwierigkeit zu bewältigen, so können wir bei beruflichen Projekten durch einen Perspektivenwechsel zu einer erfolgreichen Lösung gelangen.

 

Viel Vergnügen beim Sporttreiben und dem Spüren der wunderbaren Effekte!

 

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Projekt: Wie halten wir uns fit und gesund in 2018? Interview mit Andrea und Sebastian Kotte

Andrea Kotte, Vermögensbetreuerin und Prokuristin und Ihr Ehemann Sebastian Kotte, Vorstand der Spiekermann & CO AG in Osnabrück sorgen gemeinsam für den Ausgleich zum beruflichen Alltag:
Die beiden praktizieren regelmäßig zusammen Nordic Walking. Eine hervorragende Methode, um den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und ihn auch gut abzuschließen. Das Paar treibt nicht nur zusammen Sport, sie arbeiten auch im gleichen Unternehmen.

„… frische Luft, Bewegung, die Gegend erkunden und man hat Zeit für Gespräche, ohne abgelenkt zu werden.“

Die beiden nutzen den sportlichen Effekt des Walkings und die entspannende Wirkung der Natur, um zu regenerieren. Gleichzeitig verbringen sie Als Paar Zeit miteinander. Hinterher ist der Puls ruhig und der Kopf wieder frei.
Diese vielen „Bälle“, mit denen wir im täglichen Leben „jonglieren“, unter einen Hut zu bekommen, ist für uns alle eine Herausforderung. Arbeit, Freizeit, Sport, Familie und Freunde, Ehrenamt, Hobby, usw. die Liste wird immer länger. Wir müssen uns entscheiden, was wirklich wichtig ist. Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern sollte ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen.
Andrea und Sebastian Kotte haben eine für sie passende Methode gefunden, die mehrere Aspekte erfüllt.

Zusätzlich nutzen die beiden, soweit es die Terminkalender zulassen, in der Sommerzeit das Freibad und halten sich durch Gerätetraining und Gymnastik fit. Auch eine ausgewogene Ernährung ist für beide wichtig, genauso wie ein gutes Frühstück als Start in den Tag.

„Bewegung ist für uns eine Art Stressabbau und wichtig für Geist und Gesundheit. Ein idealer Ausgleich für die tägliche Arbeit im Büro.“

Um fit und gesund zu bleiben, ist es wichtig, das passende System zu finden. Hier ein paar Tipps von mir:

  • Welche Bewegung macht mir Spaß und unterstützt mich?
  • Wie kann ich vorgehen, um sie an meinen Tagesablauf anzupassen?
  • Wie kann ich mich motivieren, wenn das kuschelige Sofa ruft? Brauche ich z.B. einen Trainingspartner oder eine Gruppe? Hilft es mir, die richtige Musik aufzulegen? Unterstützt es mich, wenn ich mit Belohnungssystemen arbeite? Kann ich mein Training mit Freunden zusammen absolvieren, und während/im Anschluss noch ein gutes Gespräch mit einem wunderbaren Menschen führen?
  • Sollten die Umstände meine Routine im Monent NICHT zulassen, welche Alternativen habe ich in einem solchen Fall?
  • Das Allerwichtigste: Starten sie noch heute! Warten Sie nicht auf andere Umstände oder Zeiten, sondern legen Sie sofort los! HEUTE ist der richtige Tag!

Viel Vergnügen beim Tun!!!

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Projekt: Wie halten wir uns fit und gesund in 2018? Interview mit Titus Dittmann

Titus Dittmann ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, er holte die Skateboards nach Deutschland und gründete die Titus Dittmann Stiftung. Mit skate-aid fördert er nationale und internationale humanitäre Kinder- und Jugendprojekte seit 2009.

„Glücklicherweise bin ich ein unruhiger Typ mit sehr viel Bewegungsdrang. Meine Methode, um im Alltag fit zu bleiben, ist einfach das zu tun, worauf ich Bock habe und meinem Bewegungsdrang nachzukommen.“ Intuitiv seinem Bedürfnis nach Bewegung zu folgen, ist eine geniale Art um fit zu bleiben. Neben dem Skaten fährt er auch Autorennen und nutzt jede Gelegenheit um sich zu bewegen. Auf Reisen benutzt er grundsätzlich die Treppe statt des Aufzuges.

Titus Dittmann:“…ich fühle mich sehr gut so wie es ist.“

Für Titus Dittmann ist der Spaßfaktor einer seiner Antriebe. Sich wohl in seiner Haut zu fühlen und sich mit Freude zu bewegen, kennen alle, die regelmäßig Sport treiben. Den Körper zu spüren, seine Kraft und Beweglichkeit und auch die eigenen Reflexe wahrzunehmen sind wundervolle Belohnungen regelmäßigen Trainings. Wie herrlich ist es, neu gesteckte Ziele zu erreichen und sich bewußt zu werden, was für ein fein aufeinander abgestimmtes Wunderwerk der eigene Körper ist.

Wie oft stellen wir fest, dass die eigene Laune nach dem Training besser geworden ist. Dass man plötzlich mehr Abstand zu Herausforderungen hat und sogar eine Sache aus einer ganz anderen Perspektive betrachten kann. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden. Stress, der sich im Körper manifestiert, kann durch Bewegung gelöst werden.

Ein Teilnehmer meiner Kurse erzählte nach der Trainingsstunde, in der er eine besondere Herausforderung durch Probieren verschiedener Methoden gemeistert hatte, dass er jetzt stärker und seinem aktuellen beruflichen Projekt gewachsen fühle.

“Meditation ist auch nicht mein Ding, aber gut drauf sein, das Glas immer halb voll sehen und im Job Freude, Sinnstiftung und Erfüllung zu erleben, sind mein Ding! Das hält Körper und Geist fit und jung.“

Eine positive Einstellung erleichtert den Umgang mit herausfordernden Situationen nicht nur im sportlichen Bereich. Die lösungsorientierte Vorgehensweise stärkt unsere innere Widerstandsfähigkeit. Die so gewonnene Energie können wir für neue Projekte nutzen oder auch andere Menschen unterstützen. Titus schafft es, Kindern in krisengeprägten Ländern mit seiner Stiftung skate-aid   wieder Hoffung zu geben und gibt ihnen so die Möglichkeit, ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen.

Ich wünsche allen zum 1. Mai viel Vergnügen beim Bewegen des eigenen Körpers und gute Ideen für tolle Projekte!

 

 

 

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Die fabelhaften Effekte von sportlicher Bewegung auf unser Gehirn

Bei sportlicher Betätigung denken wir meistens zuerst an die Vorteile für unsere Muskeln und unser Herzkreislauf System.

Mindestens genau so spannend sind die vielfältigen Wirkungen auf unser Gehirn. Viele meine Kunden stellen fest, dass Ihre Laune nach dem Sport besser geworden ist. Das liegt daran, dass dabei Botenstoffe von Nervenzellen ausgeschüttet werden. Die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin bringen uns in eine gute Stimmung.

 

Daneben haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Konzentration verbessert wird und auch das Langzeitgedächtnis ausgebaut wird. Die Neurowissenschaftlerin Dr. Wendy Suzuki und ihr Team vom Center for Neural Science der New York University haben herausgefunden, dass sowohl der Hippocampus, als auch der präfrontale Cortex stärker werden: https://static1.squarespace.com/static/5651cdc8e4b03de1aca6c145/t/5a944ee9f9619a83af8d6385/1519668971239/Basso_Suzuki_2017.pdf

 

Diese beiden Areale unseres Hirns sind unter anderem bei unserer Entscheidungsfindung, unserer Aufmerksamkeit und der Formung von Langzeiterinnerungen zuständig.

 

Unser Gehirn funktioniert genau wie ein Muskel – je mehr wir es trainieren, desto kräftiger wird es. Wendy Suzuki ist überzeugt, dass wir uns durch regelmäßiges Training stärken können im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen wie z.B. Alzheimer.

 

So profitieren wir neben einer besseren Laune und mehr Energie im Alltag auch von einer längeren Gesundheit.

 

Ein mächtiger Gedanke: Durch eigenverantwortliches Handeln die eigene Gesundheit mitbestimmen.

 

Die Forscherin aus New York empfielt: Wir müssen nicht alle zu Leistungssportlern werden; es reicht völlig, wenn wir 3-4 x pro Woche mindestens 30 Minuten aktiv sind. Das können neben Sport auch Alltagshandlungen wie zügige Spaziergänge und rasches Treppenaufsteigen sein.

 

Wendy Suzuki und Ihr Team forschen noch daran, um das Training passend für jedes Alter, Trainingszustand und genetische Voraussetzungen zu gestalten. Wir dürfen uns also in den kommenden Jahren auf noch mehr personalisierte Tipps freuen.

 

Das Wetter ist uns wohl gesonnen – ab nach draußen und bewegen!

 

 

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Projekt: Wie halten wir uns fit und gesund in 2018? Interview der Osnabrücker Sopranistin Ulla Weller

Ulla Weller sagt:“Ich treibe gerne Sport“. Diese  Aussage lässt natürlich das Herz eines jeden Trainers höher schlagen, denn mit Freude trainieren ist die beste Methode, um fit zu bleiben. Wenn man mit Sport beginnt, weil der Arzt dazu rät, oder weil sportliche Betätigung dem Zeitgeist entspricht, man aber eigentlich gar keine Lust dazu hat, wird das Durchhalten schier unmöglich. Ulla Weller hat das passende Training für sich gefunden: Regelmäßiges Jogging.

„Mein persönliches Fazit: ‚Etwas‘ machen ist besser als ‚gar nichts‘!“
„Aber das Gute ist sicherlich, dass ich auch entspannt bin, wenn ich keine Zeit zum Joggen oder Workout habe…ich „muss“ also nicht laufen….
Die Freude an Entspannung und Bewegung sollte das Alltagsleben einfach lässig und locker bereichern.“
 Joggen kann man fast überall, einziges Equipment sind gute Laufschuhe. Dieses Ausdauertraining stärkt das Herz und viele meiner Kunden bestätigen, dass sie so den „Kopf wieder frei bekommen“. Man kann die Zeit und die Strecke selbst bestimmen und ist unabhängig von Öffnungszeiten oder Trainingspartnern. Ulla nimmt  auch an Wohltätigkeitsläufen teil, um so zum Sport zu motivieren und gleichzeitig auf gesellschaftliche Themen hinzuweisen.
Überhaupt geht sie gern zu Fuß benutzt Treppen statt der Aufzüge.

Sie kann den Nutzen für Ihre Kondition sogar messbar erkennen:

„Im Laufe der Zeit hat sich z.B. mein Lungenvolumen erweitert…das habe
  ich zufällig entdeckt, als ich mir mal ältere Gesangsstücke vornahm und
  die jeweiligen Atemzeichen gesehen habe.“

Zusätzlich bedient sich  Ulla Weller eine Trainingsapp, um ein kurzes Training  für den ganzen Körper zu absolvieren. Mit Freunden oder dem Ehemann und fährt sie regelmäßig Alpin Ski. So kann sie ganz wunderbar den Sport mit dem Treffen von Freunden verbinden und soziale Kontakte pflegen. Sie nimmt  auch an Wohltätigkeitsläufen teil, um so zum Sport zu motivieren und gleichzeitig auf gesellschaftliche Themen hinzuweisen.

Gezielte Übungen aus der chinesischen Heilgymnastik helfen ihr im Alltag und unterstützen bei der Entspannung.

Für die geistige Fitness achtet sie auf ausreichend Input durch Bücher und Zeitungen.

Den Dreiklang aus körperlicher Fitness, mentaler Entspannung und geistiger „Nahrung“ hinzubekommen, ist in unseren gefüllten Tagen eine Herausforderung.  Dennoch lohnt es sich, diese anzunehmen. Es gibt immer Phasen im Leben, in denen nicht alles unterzubringen ist, aber ein festes Plätzchen für eine wohltuende Routine sollte eingeplant werden. Auch wenn es nur wenige Minuten am Tag sind.

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Tag der Rückengesundheit am 15. März 2018

Der Welttag der Rückengesundheit wurde 2002 vom Forum Schmerz (Deutsches grünes Kreuz) ins Leben gerufen. In Deutschland sind Rückenschmerzen die dritthäufigste Ursache für Krankschreibungen.

Starke Rückenmuskeln und eine flexible Wirbelsäule unterstützen uns alle bei unseren täglichen Bewegungen. Ganz egal, ob wir eine sitzende Tätigkeit oder eine körperlich fordernde Arbeit ausführen, wir alle brauchen ein gut aufeinander abgestimmtes „Muskelkorsett“. Deshalb gilt es, die richtige Balance zwischen Spannung und Entspannung zu finden und dem Rücken regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken. Neben kräftigen Rückenmuskeln gehört auch eine trainierte Bauchmuskulatur zu einem gesunden „alltagstauglichen“ Körper.

Deshalb gebe ich hier ein paar leicht umzusetzende Tipps:

  • So oft wie möglich die Sitzhaltung ändern. Alle Haltungen, die wir dauerhaft einnehmen, sind anstrengend für die Muskeln. Deshalb spricht man seit ein paar Jahren vom „dynamischen Sitzen“.  Verändern Sie Ihre Sitzhaltung öfter. Setzen Sie sich ganz aufrecht hin, verlagern Sie das Gewicht mal auf die eine, mal auf die andere Seite und lassen Sie sich auch mal hängen.
  • Bauen Sie Lockerungsübungen in den Alltag ein: Den Rücken runden und strecken, die Schultern kreisen lassen und zwischendurch aufstehen und ein paar Schritte gehen oder sich ganz bewusst im Stand aufrichten.
  • Nutzen Sie kleine Merker, um sich die eigene Haltung immer wieder bewusst zu machen. Das können selbstklebende Zettel in der Brieftasche oder am Bildschirm sein, die als Erinnerung dienen (z.B. „die Schultern sinken lassen“). Denn meistens kennen wir unsere liebgewonnenen aber ungünstigen Haltungsmuster.

Folgende Übungen helfen dabei, die Muskeln zu aktivieren und den Körper zu mobilisieren:

  • Den Rücken rund ziehen und lang werden lassen (wie eine geschmeidige Katze). Stehend oder sitzend. 5-8 x, nachspüren.
  • Sitzend den ganzen Körper aufrichten, die Hände vor der Brust fassen und langsam den Rumpf von links nach rechts drehen. 8x insgesamt.
  • Unterarmstütz: Auf dem Boden die Ellbogen unter die Schultergelenke bringen, Bauchmuskeln anspannen und die Hüfte heben. 30 Sekunden halten. 3x wiederholen. Um die Übung anspruchsvoller zu gestalten, können mit der Hüfte auch die Knie angehoben werden. Der Körper bildet eine Linie. Die Schultern weit entfernt von den Ohren lassen.

Bitte die eigenen Grenzen beachten und achtsam trainieren!

 

Viel Erfolg damit!

 

 

 

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Projekt:Wie halten wir uns fit und gesund in 2018? Interview mit Thomas Michel, 2. Vorstand der Titus Dittmann Stiftung

Thomas Michel hat Sport als festen Bestandteil in sein Leben integriert.

An sechs Tagen in der Woche trainiert seine „Kraft und Ausdauer im Wechsel“. Den siebten Tag nutzt er als Ruhetag. So legt er gleich nach der Arbeit los, um gar nicht Gefahr zu laufen, auf dem Sofa zu landen. Diese Vorgehensweise, gleich nach der Arbeit zu trainieren ist für viele eine bewährte Strategie. Wenn man erst einmal zuhause ist, hat man immer einen Grund, das Training ausfallen zu lassen. Erst recht im frostigen Winter fällt das Aufraffen schwer. Wie warm und kuschelig ist es doch unter der Decke mit einer schönen Tasse Tee…

Wir alle brauchen gute Pläne, um unser Training zu absolvieren. Niemand ist immer motiviert.

Deshalb ist es wichtig, herauszufinden, wie man dabei bleiben kann. Thomas Michel hat seine Methode gefunden. Ein anderer arbeitet vielleicht gut mit Belohnungssystemen: Erst das Training und danach gibt es die heiße Schokolade. Der Nächste kann sich erst aufraffen, wenn er sich seine Ziele vor Augen geführt hat. Ein anderer schnürt erst die Laufschuhe, wenn der Trainingspartner vor der Tür steht.

Mein Tipp: Probieren Sie verschiedene Modelle zum „Dranbleiben“ aus, und finden Sie das Passende für sich. Entdecken Sie, welches Format für Sie wirksam ist und genießen Sie das Testen!

„Keine Bluthochdrucktabletten, Diabetes 2 im Griff und 10 Kilo abgenommen.“ Die gesundheitliche Wirkung des Trainings kann auch ein Antrieb sein. Thomas Michel kann die Ergebnisse messen; auf der Waage und beim medizinischen Check-up. Die Gesundheit zu stärken, wie in Michels Fall ohne Medikamente auskommen können, ist ein sehr lohnenswertes Ziel.

Wie sehr wir unsere Gesundheit selbst prägen können, ist uns manchmal gar nicht bewusst. Sicherlich können wir trotz Achtsamkeit im Alltag erkranken und können Opfer von Unfällen werden. Dennoch ist es uns möglich, viele Faktoren zu beeinflussen.

Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck kann man mit Disziplin und Durchhaltevermögen (und natürlich der regelmäßigen Kontrolle des Hausarztes) durchaus in den Griff bekommen. Ich habe Teilnehmer, die durch gezieltes Training und Ernährungsumstellung auf Tabletten verzichten können. Sie berichteten, dass das Erreichen dieser Ziele sie unglaublich stolz und zufrieden mache. Diese positiven Gefühle verstärken meines Erachtens auch noch einmal die gesundheitlichen Aspekte.

Es lohnt sich, zu jedem Zeitpunkt des Lebens in die Gesundheit zu investieren. Verschieben Sie Ihre Vorsätze nicht auf morgen, sondern starten Sie heute! Ich gehe jetzt auf meine Yogamatte.

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Innehalten – den Moment wahrnehmen und dankbar sein.

Gestern Nachmittag, als mich der kleine Hunger überfiel, ging ich in die Küche und blickte in meinen gefüllten Kühlschrank. Was bereite ich mir als Snack zu?

Ein herzhaftes Käsebrot, einen Joghurt mit Früchten, oder doch lieber die Schokolade (Mist, die fällt ja aufgrund der Fastenzeit aus)? Ich entschied mich für ein Brot, dick belegt mit köstlichen Avocadoscheiben.

Während ich meine Pause genoss, wurde mir bewusst, wie gut es mir geht: Ich kann mich jederzeit  am gefüllten Kühlschrank bedienen und kann sogar noch aus verschiedenen Speisen wählen.

Natürlich ist mir klar, dass nicht alle Menschen das Privileg des Sattessens haben. Auch gibt es genug Menschen, die vielleicht nur eine Portion Reis zur Verfügung haben und sich diesen für eine ganze Woche einteilen müssen. Aber, ist uns das eigentlich die meiste Zeit bewusst? Oder essen wir auch, ohne darüber nachzudenken ob wir überhaupt Hunger haben? Einfach weil es lecker schmeckt, Zeit überbrückt werden muss oder weil das Essen eine innere Leere ausfüllen soll.

Sicher dürfen wir all´diese köstlichen Dinge genießen. Meinetwegen auch die Erdbeeren im Winter. Genießen, sich diesen Luxus bewusst machen und dankbar dafür sein.

Dankbarkeitsübungen oder auch Rituale helfen uns im Alltag wieder Bodenhaftung zu finden. Oft nehmen wir das Alltägliche für selbstverständlich. Wenn wir uns bewusst werden, was alles gut in unserem Leben läuft, versorgt uns das mit neuer Energie und uns wird auch klar, dass dieses Freiheiten von uns verteidigt werden müssen, wie z.B. der Frieden in unserem Land und auch unsere Grundrechte.

Alle diese Privilegien nehmen wir häufig für selbstverständlich, oder nehmen sie gar wahr, wenn sie nicht verfügbar sind. Eine schriftliche Liste zu erstellen mit den Rechten und Vorzügen führt uns vor Augen, welchen Reichtum wir genießen dürfen. Diese kann von exotischen Früchten im Winter über freie Studienwahl auch zu ganz einfachen Dingen reichen. So können wir uns im Moment über täglichen Sonnenschein und strahlend blauen Himmel erfreuen, über die blühenden Schneeglöckchen und auch das morgendliche Vogelgezwitscher, welchen den kommenden Frühling ankündigt….Diese Liste mit völlig kostenlosen und jedermann zugänglichen Wundern läßt sich immer weiter fortsetzen.

Welche fünf Dinge, Menschen oder Umstände fallen Ihnen spontan ein? Schreiben Sie diese sofort nieder und nehmen Sie diese Liste zur Hand, wenn Sie sich mutlos oder traurig fühlen. Diese Liste unterstützt sie dabei, wieder mit neuer Energie die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

 

Ich wünsche allen einen fantastischen Start in die neue Woche!

 

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Projekt:Wie halten wir uns fit und gesund in 2018? Kurzinterview mit Thomas Bühner

Mein zweiter Interviewpartner ist Thomas Bühner vom Gourmetrestaurant La Vie in Osnabrück.

Der mit drei Michelinsternen prämierte Koch achtet auf ausreichend Schlaf und startet seinen Tag mit einem Glas Wasser, um für ausreichend Hydrierung zu sorgen.

Wert legt Bühner darauf, seine „… Mahlzeiten in Ruhe und sitzend einzunehmen“. Diese eigentlich selbstverständlichen Angewohnheiten sind vielen von uns völlig abhandengekommen, sodass wir meistens unser Essen im Stehen oder noch schlimmer vor unseren Bildschirmen verzehren. So nehmen wir uns völlig die Möglichkeit, das Essen zu genießen und auch den eintretenden Zustand der Sättigung zu spüren. Der Sternekoch sorgt außerdem mit festen Essenszeiten dafür, dass er keinen großen Leistungsabfall hat.

Achtsam und mit Ruhe zu essen ist eine der besten Möglichkeiten, um schlank zu bleiben.

Mein Tipp: Auch wenn der Alltag gut gefüllt ist, nehmen Sie sich die Zeit für Ihre Mahlzeiten und achten Sie auf regelmäßiges Essen. Sie merken so eher, wann das Sättigungsgefühl einsetzt und vermeiden Heißhungerattacken.

„Meditation mache ich eher spontan und zwischendurch, aber nicht im Schneidersitz.“

Um fit und achtsam zu bleiben, baut Bühner regelmäßige morgendliche Sporteinheiten und „… kleine Auszeiten“ ein. Ein entspannter Rücken, eine größere Beweglichkeit, bessere Laune und eine gesteigerte Konzentration sind die für ihn spürbaren Effekte.

Erfolgreiche Fitnesskonzepte wie in Thomas Bühners Fall können leichter durchgehalten werden.

So ist  z.B. ein kraftvoller Rücken eine gute Unterstützung im Alltag. Die Rückenmuskeln sind in jede unserer Bewegungen involviert, stabilisieren uns bei allen Arm- und Beinbewegungen und unterstützen unsere Balance.

Wenn wir uns die positiven Wirkungen unseres Trainings vor Augen führen, können wir uns immer wieder neu zum Training motivieren. Manchmal scheint der Anfang zu aufwendig, oder wir glauben zu wenig Zeit zu haben. So schieben wir unsere Vorsätze immer wieder auf. Der richtige Zeitpunkt ist JETZT! Finden Sie die sportliche Betätigung, die Ihnen Spaß bereitet. Wenn Sie spüren, dass Sie sich nur noch mit Überwindung aufraffen können, ändern Sie das Format!

 

Ich wünsche allen eine aktive Woche!