Robert Schleip ist promovierter Humanbiologe und Diplom-Psychologe. Er ist einer der führenden Faszienforscher weltweit. Wie hält sich jemand fit, der für Vorträge ständig unterwegs ist? Diese Herausforderung ist für ihn überhaupt kein Thema: Er nutzt zwischendurch öffentliche Spielplätze zum Austoben.

„Hangeln, Balancieren, Klettern, Kopfüber-Hängen, usw. Nach einem anstrengenden Arbeitstag gibt es für mich auf dem Nachhauseweg nichts Besseres als das.“

Dieses spielerische „Abschalten“ von den beruflichen Herausforderungen ist genial, um Bewegung zu erfahren ohne den Leistungsdruck und feste Vorgaben. Überhaupt lässt der 64 jährige keine Trainingsroutine aufkommen. Je nach Jahreszeit wählt er zwischen Schwimmen, Snowboarden, Gerätetraining und Radfahren. So trainiert er die verschiedenen Komponenten aus Kraft, Ausdauer, Balance, Reaktionsvermögen.

Abwechslung in sein Bewegungsformat zu bringen, hält Körper und Geist jung. Mutig sich neuen Herausforderungen zu stellen, ist ein gutes Training unserer Resilienz (psychische Widerstandskraft) und regt die Kreativität an.

„Eine neuere Wiederentdeckung ist für mich das ausgelassene Tanzen, das sollte man sich mindestens einmal im Monat mit guten Freunden und fetziger Musik gönnen, selbst wenn es nur wenige Minuten sind.“

Gesundheit und Fitness haben so viele Gesichter. Man braucht nur das passende System für sich zu entdecken. Die Freude an der Bewegung oder der sportlichen Betätigung zu erfahren, ist ein kostbarer Schatz.

Robert Schleip gelingt es, sich die kindliche Neugier zu bewahren und offen zu sein für Neues. Ein wesentlicher Faktor für Gesundheit. Aufgeschlossen durch das Leben zu wandeln bringt Zufriedenheit.

„Ich fühle mich ‚lebendig‘. Ich habe dann noch mehr Spaß am Leben, an meinen Mitmenschen, an meiner Arbeit und bekomme Lust mich noch mehr und vielseitiger zu bewegen. „

Schleip nutzt auch die Effekte der Meditation und stellt fest, dass die Arbeit und der Umgang mit anderen Menschen leichter und wertschätzender wird.

 

3 Tipps, die wir von Dr. Robert Schleip lernen können:

  • Neues ausprobieren und es spielerisch erfahren. Wenn man feststellt, dass das Training eintönig geworden ist, sollte man etwas völlig anderes ausprobieren.
  • Sich ganz bewusst bei und nach der Bewegung/beim Sport wahrnehmen. Welche Wirkung hat das Training auf mein berufliches und privates Leben?
  • Über den Tellerrand hinausblicken: Was gibt es für Möglichkeiten für Bewegung? So kann man an den aktuellen Trends vorbei andere Möglichkeiten für sich entdecken.

Liebe Leser,

bitte unbedingt auf das Foto zur Vergrößerung klicken: Ich wurde sofort angesteckt von der Lebensfreude, die mir dort entgegenblickte!

…was für ein Statement für ein Unternehmen: „Was wir tun, zählt“. Ich halte den neuen Katalog des Lichtdesigners Ingo Maurer in den Händen und bin begeistert: zum einen von den unglaublich schönen Leuchten, die Maurer und sein Team immer wieder neu kreieren, um unsere Wohnräume zu erhellen. Zum anderen von dem Bekenntnis der ersten Seite:

Wow! Ich lese diese Zeilen mit einer Gänsehaut. So begeistert zu sein von seinem Werk, seiner Arbeit, seiner Berufung. Wie viele schleppen sich morgens zur Arbeit ohne Lust aufs Tun. Natürlich kann nicht jeder kreativ tätig sein, aber Freude und Sinnhaftigkeit an seiner Arbeit zu finden, ist doch ein lohnenswerter Anreiz, oder? Wenn ich in Unternehmen gehe, treffe ich dort häufig Menschen, die die Freude an der Arbeit verloren haben (möglicherweise niemals hatten?). Wie kann man gesund bleiben, wenn man über Jahrzehnte eine Tätigkeit mit Widerwillen ausübt?

Ich bin überzeugt, wenn wir einen Sinn neben dem bloßen Geldverdienen bei unserer Arbeit vor Augen haben, fällt sie uns leichter und wir sind erfolgreicher. Ein wichtiger Aspekt für mentale Gesundheit. Fitness bedeutet nicht nur einen kraftvollen Körper zu haben, sondern auch eine gesunde innere Einstellung. Und zwar sowohl zu sich selbst als auch zu den Mitmenschen. Die Wertschätzung für die Arbeit, das Unternehmen und die Kollegen (neu) zu entdecken, ist eine erstrebenswerte Aufgabe. Oft erzählen mir Mitarbeiter, dass sie mehr Zeit mit den Kollegen als mit der eigenen Familie verbringen. Man kann nicht mit allen befreundet sein, man muss auch nicht alle Kollegen verstehen, aber man kann lernen, sie zu respektieren. Schrullen und Eigenarten haben wir schließlich alle.

Lassen wir uns anstecken von Unternehmen wir Ingo Maurer: Finden wir Wertschöpfung bei unserer Arbeit (JEDE Tätigkeit ist wichtig) und üben wir uns in einem wertschätzenden Umgang mit den Kollegen. Wenn wir Freude bei unsern Berufen haben, gibt uns das mehr Energie auch für das Privatleben. Wir steigern unsere Gesundheit. Let´s go!

 

Für kraftvolle und gut definierte Schultern ist die Beweglichkeit des Schultergelenks unerlässlich. Oft denken wir nur an den Aufbau von Kraft, um unsere Schultern gesund zu erhalten und vernachlässigen das Training der Mobilität. Für bestimmte Übungen (dazu gehören z.B. Klimmzüge) müssen die Schultergelenke und der Band- und Sehnenapparat frei beweglich sein.

Hier zeige ich eine ausgezeichnete Übung, die man leicht in den Alltag oder in das Training integrieren kann:

 

Jens Bormann, der schon zu Studentenzeiten zusammen mit Karsten Wulf das erfolgreiche Unternehmen buw gegründet hat, ist Geschäftsführer der MUUUH! GmbH, der Beratungsagentur für digitales Kundenmanagement.

Trotz seines gefüllten Terminkalenders nimmt er sich die Zeit für regelmäßige Sporteinheiten: 3-5 x pro Woche Training mit seinem Personal Trainer, zusätzlich verbessert er seine Ausdauer mit Laufeinheiten an der frischen Luft. Jens Bormann trainiert in den Morgenstunden, da sein Kalender sonst schon gut gefüllt ist. So kann er die Energie des Sporttreibens gleich gut in seine Tagestermine fließen lassen.

„Selbst wenn ich auf Geschäftsreisen bin, darf das Sportoutfit im Gepäck nicht fehlen.“ 

Das auf seine Bedürfnisse und Ziele abgestimmte Training unterstützt ihn dabei, fit zu bleiben und seine Zielvorgaben leichter zu erreichen. Diese fördert er auch durch seine Ernährungsweise.

„Ich achte bewusst darauf an 5 Tagen in der Woche keinen Alkohol zu trinken. Am Abend gibt es eine warme Mahlzeit, allerdings ohne Kohlenhydrate.“

Jens Bormann fühlt sich so fit und leistungsfähig und nutzt das Training um seinen Körper zu formen und das Wohlbefinden zu erhalten.

 

 

Tipps, die wir von Jens Bormann übernehmen können:

  • Passen Sie Ihr Training Ihren Arbeits-/Reisegewohnheiten an: Auf Reisen können Sie Ihre Laufschuhe, Ihre Yogamatte oder auch Ihr Resistance Band einfach mitnehmen. Wenn der Arbeitsumfang ein normales Training nicht zulässt, reduzieren Sie es auf eine kurze Einheit, z.B. ein HIIT (ein hochintensives aber kurzes Workout) Training.
  • Lassen Sie Platz für besondere (kulinarische) Vergnügen, wie ein schönes Glas Wein oder das leckere Eis. Das Lieblingsdessert jeden Tag ist nichts Besonderes mehr, aber 2 x pro Woche bleibt es ein Highlight. Gönnen Sie sich etwas ganz bewusst und nehmen Sie es mit allen Sinnen wahr!
  • Nutzen Sie den Wohlfühleffekt eines wirksamen Trainings: Genießen Sie das Gefühl, einen kraftvollen und geschmeidigen Körper zu haben, der Sie im Alltag unterstützt!

Nicolas Winter, der neben seiner Tätigkeit als Schiedsrichter für den DFB auch ein Studium für Sportbusiness und Management absolviert, muss schon aus beruflichen Gründen topfit sein. Dafür erstellt er zusammen mit seinem Athletiktrainer Pascal Meier einen auf ihn abgestimmten Trainingsplan. Als Vorbereitung für die Saison werden Ausdauer Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit trainiert. Übrigens sind das für Freizeitsportler auch ganz wichtige Komponenten. Oft möchten meine Kunden und Teilnehmer Kraft und Ausdauer verbessern, das Training der Mobilität und der Koordination wird gerne vernachlässigt. Nicht nur, um alltagstauglich zu bleiben, sondern auch für Kraftzuwachs brauchen wir eine gute Beweglichkeit. Die sollte immer Bestandteil unseres Trainings sein.

Nicolas Winter: “…mache ich gerne Yoga zusammen mit meiner Freundin…

Das Spannende bei einem Profisportler sind neben seinem Training auch die Methoden der Erholung. Nicolas Winter nutzt die Effekte des Yoga, um für die zahlreichen Einsätze und auch die Reisen zu den Spielen fit zu sein. Eine wichtige Komponente, die wir von Profis adaptieren sollten: Auf ausreichend Regeneration achten. Auch die ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse ist ein fester Bestandteil für Winter. Das bedeutet für ihn auch, sich ganz bewusst etwas zu gönnen, ohne seinen Plan aus den Augen zu verlieren.

„Die Kombination zwischen aktivem Training, Selbststudium und Regeneration ohne Leistungsdruck sind für mich der Schlüssel zum Erfolg!“
Der Profi legt seine Trainingszeiten so, wie seine Spielleitungen und sein Studium es ihm erlauben und bleibt so flexibel, ohne in eine Routine zu verfallen. Dazu gehört schon eine ausgezeichnete Organisation und auch Selbstdisziplin! Wie leicht lassen wir unser Training „sausen“, wenn Unvorhergesehenes eintritt. Mein Tipp: Auch eine kurze Einheit von 10 Minuten effektivem Training  ist besser als es ganz ausfallen zu lassen. Wenn das Training auf Reisen oder bei großem beruflichen Engagement nicht stattfinden kann, trainieren Sie eine kleine Runde. Vielleicht ist das Training in einer Woche abends nicht möglich, aber mit einer kurzen Einheit am Morgen lässt es sich gleich gut in den Tag starten.

 

Hier ein paar Tipps von mir, die wir alle vom Profisportler Nicolas Winter übernehmen können:

  • Die verschiedenen Aspekte des „Fitseins“ in das Training integrieren: Kraft und Ausdauer, Koordinationsübungen und Übungen, die die Beweglichkeit des Körpers erhalten.
  • Auf ausreichend Regenration achten. Das Training sollte nicht erschöpfend, sondern Kraft gebend sein.
  • Bringen Sie Abwechselung in Ihr Training: Das kann die Trainingszeit, der Umfang, oder auch der Inhalt sein. Bleiben Sie kreativ und neugierig und sorgen Sie so nicht nur für die  Beweglichkeit des Körpers, sondern auch für einen beweglichen Geist!

Viel Vergnügen beim Training!

 

Mit dieser Übung könnt Ihr die ganze Wirbelsäule mobilisieren und erfrischen. Sie ist nicht nur  effektiv, sondern auch  leicht in den Alltag zu integrieren. Die Chinesen sagen, dass diese Übung ein „Energiespender“ sei. Wenn das kein Grund zum Ausprobieren ist!

Brauchen Sie auch manchmal Motivation, um sich aus der eigenen Komfortzone heraus zu bewegen und zum Training zu gehen? Ganz im Vertrauen gesagt: Das geht uns allen so…

Hier nenne ich 3 Gründe, warum Sie Ihr Training nie mehr ausfallen lassen:

  • Die Probleme des Tages vergessen
    Bei Bewegung und körperlicher Anstrengung kann man sich wunderbar ablenken und so die Stressfaktoren des täglichen Lebens einfach vergessen. Das funktioniert viel effektiver als sich vor den Fernseher zu setzen. Durch Sport kann man an viele Dinge einen Haken machen.
  • Sie fühlen sich im Einklang mit den eigenen Körper
    Oft höre ich, dass mit dem Sport begonnen wird, um Gewicht zu verlieren. Der tägliche Gang auf die Waage ist für einige ein niederschmetternder Start in den Tag. Dabei bestehen wir aus viel mehr als nur aus Zahlen. Unser Glück kommt nicht von der Zahl auf der Waage, sondern durch den Prozess, stärker zu werden und sich befähigt zu fühlen, den eigenen Erfolg zu steuern. Den Körper zu spüren, wie er stärker und beweglicher wird, gibt Selbstvertrauen und setzt Glückshormone frei. So mancher Teilnehmer war erstaunt, dass die Zahl auf der Waage unverändert blieb, die Taille aber schmaler und der Bauch flacher wurde. Den eigenen Körper genau zu kennen, hilft auch im Alltag Verspannungen oder Ungleichgewichte rechtzeitig zu erkennen.
  • Sie werden sich kompetenter fühlen
    Die etlichen tausend Menschen, die ich schon begleiten durfte auf ihrem sportlichen Weg, haben alle eins gemeinsam: Sie wurden (und werden noch) nicht nur physisch stärker, sondern auch psychisch. Am Anfang von sportlicher Betätigung ist ein typischer Satz meiner Kunden: „Nein Anja, das klappt nicht, das ist nicht die richtige Bewegung oder das passende Asana für mich“. Wenn die Menschen sich dann ermutigt fühlen, ´dran zu bleiben und erfolgreich diese Übungen absolvieren, gelingt häufig die Übertragung in den beruflichen und privaten Bereich. Sich einer Schwierigkeit zu stellen und sie zu meistern, gibt nicht nur einen „Boost“ an guter Laune, sondern auch das Bewusstsein in anderen Bereichen des Lebens erfolgreich sein zu können. So wie wir beim Sport manchmal einen anderen Weg finden müssen, um eine Schwierigkeit zu bewältigen, so können wir bei beruflichen Projekten durch einen Perspektivenwechsel zu einer erfolgreichen Lösung gelangen.

 

Viel Vergnügen beim Sporttreiben und dem Spüren der wunderbaren Effekte!

 

Andrea Kotte, Vermögensbetreuerin und Prokuristin und Ihr Ehemann Sebastian Kotte, Vorstand der Spiekermann & CO AG in Osnabrück sorgen gemeinsam für den Ausgleich zum beruflichen Alltag:
Die beiden praktizieren regelmäßig zusammen Nordic Walking. Eine hervorragende Methode, um den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und ihn auch gut abzuschließen. Das Paar treibt nicht nur zusammen Sport, sie arbeiten auch im gleichen Unternehmen.

„… frische Luft, Bewegung, die Gegend erkunden und man hat Zeit für Gespräche, ohne abgelenkt zu werden.“

Die beiden nutzen den sportlichen Effekt des Walkings und die entspannende Wirkung der Natur, um zu regenerieren. Gleichzeitig verbringen sie Als Paar Zeit miteinander. Hinterher ist der Puls ruhig und der Kopf wieder frei.
Diese vielen „Bälle“, mit denen wir im täglichen Leben „jonglieren“, unter einen Hut zu bekommen, ist für uns alle eine Herausforderung. Arbeit, Freizeit, Sport, Familie und Freunde, Ehrenamt, Hobby, usw. die Liste wird immer länger. Wir müssen uns entscheiden, was wirklich wichtig ist. Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern sollte ganz oben auf unserer Prioritätenliste stehen.
Andrea und Sebastian Kotte haben eine für sie passende Methode gefunden, die mehrere Aspekte erfüllt.

Zusätzlich nutzen die beiden, soweit es die Terminkalender zulassen, in der Sommerzeit das Freibad und halten sich durch Gerätetraining und Gymnastik fit. Auch eine ausgewogene Ernährung ist für beide wichtig, genauso wie ein gutes Frühstück als Start in den Tag.

„Bewegung ist für uns eine Art Stressabbau und wichtig für Geist und Gesundheit. Ein idealer Ausgleich für die tägliche Arbeit im Büro.“

Um fit und gesund zu bleiben, ist es wichtig, das passende System zu finden. Hier ein paar Tipps von mir:

  • Welche Bewegung macht mir Spaß und unterstützt mich?
  • Wie kann ich vorgehen, um sie an meinen Tagesablauf anzupassen?
  • Wie kann ich mich motivieren, wenn das kuschelige Sofa ruft? Brauche ich z.B. einen Trainingspartner oder eine Gruppe? Hilft es mir, die richtige Musik aufzulegen? Unterstützt es mich, wenn ich mit Belohnungssystemen arbeite? Kann ich mein Training mit Freunden zusammen absolvieren, und während/im Anschluss noch ein gutes Gespräch mit einem wunderbaren Menschen führen?
  • Sollten die Umstände meine Routine im Monent NICHT zulassen, welche Alternativen habe ich in einem solchen Fall?
  • Das Allerwichtigste: Starten sie noch heute! Warten Sie nicht auf andere Umstände oder Zeiten, sondern legen Sie sofort los! HEUTE ist der richtige Tag!

Viel Vergnügen beim Tun!!!

Titus Dittmann ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, er holte die Skateboards nach Deutschland und gründete die Titus Dittmann Stiftung. Mit skate-aid fördert er nationale und internationale humanitäre Kinder- und Jugendprojekte seit 2009.

„Glücklicherweise bin ich ein unruhiger Typ mit sehr viel Bewegungsdrang. Meine Methode, um im Alltag fit zu bleiben, ist einfach das zu tun, worauf ich Bock habe und meinem Bewegungsdrang nachzukommen.“ Intuitiv seinem Bedürfnis nach Bewegung zu folgen, ist eine geniale Art um fit zu bleiben. Neben dem Skaten fährt er auch Autorennen und nutzt jede Gelegenheit um sich zu bewegen. Auf Reisen benutzt er grundsätzlich die Treppe statt des Aufzuges.

Titus Dittmann:“…ich fühle mich sehr gut so wie es ist.“

Für Titus Dittmann ist der Spaßfaktor einer seiner Antriebe. Sich wohl in seiner Haut zu fühlen und sich mit Freude zu bewegen, kennen alle, die regelmäßig Sport treiben. Den Körper zu spüren, seine Kraft und Beweglichkeit und auch die eigenen Reflexe wahrzunehmen sind wundervolle Belohnungen regelmäßigen Trainings. Wie herrlich ist es, neu gesteckte Ziele zu erreichen und sich bewußt zu werden, was für ein fein aufeinander abgestimmtes Wunderwerk der eigene Körper ist.

Wie oft stellen wir fest, dass die eigene Laune nach dem Training besser geworden ist. Dass man plötzlich mehr Abstand zu Herausforderungen hat und sogar eine Sache aus einer ganz anderen Perspektive betrachten kann. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden. Stress, der sich im Körper manifestiert, kann durch Bewegung gelöst werden.

Ein Teilnehmer meiner Kurse erzählte nach der Trainingsstunde, in der er eine besondere Herausforderung durch Probieren verschiedener Methoden gemeistert hatte, dass er jetzt stärker und seinem aktuellen beruflichen Projekt gewachsen fühle.

“Meditation ist auch nicht mein Ding, aber gut drauf sein, das Glas immer halb voll sehen und im Job Freude, Sinnstiftung und Erfüllung zu erleben, sind mein Ding! Das hält Körper und Geist fit und jung.“

Eine positive Einstellung erleichtert den Umgang mit herausfordernden Situationen nicht nur im sportlichen Bereich. Die lösungsorientierte Vorgehensweise stärkt unsere innere Widerstandsfähigkeit. Die so gewonnene Energie können wir für neue Projekte nutzen oder auch andere Menschen unterstützen. Titus schafft es, Kindern in krisengeprägten Ländern mit seiner Stiftung skate-aid   wieder Hoffung zu geben und gibt ihnen so die Möglichkeit, ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen.

Ich wünsche allen zum 1. Mai viel Vergnügen beim Bewegen des eigenen Körpers und gute Ideen für tolle Projekte!

 

 

 

Bei sportlicher Betätigung denken wir meistens zuerst an die Vorteile für unsere Muskeln und unser Herzkreislauf System.

Mindestens genau so spannend sind die vielfältigen Wirkungen auf unser Gehirn. Viele meine Kunden stellen fest, dass Ihre Laune nach dem Sport besser geworden ist. Das liegt daran, dass dabei Botenstoffe von Nervenzellen ausgeschüttet werden. Die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin bringen uns in eine gute Stimmung.

 

Daneben haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Konzentration verbessert wird und auch das Langzeitgedächtnis ausgebaut wird. Die Neurowissenschaftlerin Dr. Wendy Suzuki und ihr Team vom Center for Neural Science der New York University haben herausgefunden, dass sowohl der Hippocampus, als auch der präfrontale Cortex stärker werden: https://static1.squarespace.com/static/5651cdc8e4b03de1aca6c145/t/5a944ee9f9619a83af8d6385/1519668971239/Basso_Suzuki_2017.pdf

 

Diese beiden Areale unseres Hirns sind unter anderem bei unserer Entscheidungsfindung, unserer Aufmerksamkeit und der Formung von Langzeiterinnerungen zuständig.

 

Unser Gehirn funktioniert genau wie ein Muskel – je mehr wir es trainieren, desto kräftiger wird es. Wendy Suzuki ist überzeugt, dass wir uns durch regelmäßiges Training stärken können im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen wie z.B. Alzheimer.

 

So profitieren wir neben einer besseren Laune und mehr Energie im Alltag auch von einer längeren Gesundheit.

 

Ein mächtiger Gedanke: Durch eigenverantwortliches Handeln die eigene Gesundheit mitbestimmen.

 

Die Forscherin aus New York empfielt: Wir müssen nicht alle zu Leistungssportlern werden; es reicht völlig, wenn wir 3-4 x pro Woche mindestens 30 Minuten aktiv sind. Das können neben Sport auch Alltagshandlungen wie zügige Spaziergänge und rasches Treppenaufsteigen sein.

 

Wendy Suzuki und Ihr Team forschen noch daran, um das Training passend für jedes Alter, Trainingszustand und genetische Voraussetzungen zu gestalten. Wir dürfen uns also in den kommenden Jahren auf noch mehr personalisierte Tipps freuen.

 

Das Wetter ist uns wohl gesonnen – ab nach draußen und bewegen!