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Projekt: Wie halten wir uns fit und gesund in 2018? Interview mit Titus Dittmann

Titus Dittmann ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, er holte die Skateboards nach Deutschland und gründete die Titus Dittmann Stiftung. Mit skate-aid fördert er nationale und internationale humanitäre Kinder- und Jugendprojekte seit 2009.

„Glücklicherweise bin ich ein unruhiger Typ mit sehr viel Bewegungsdrang. Meine Methode, um im Alltag fit zu bleiben, ist einfach das zu tun, worauf ich Bock habe und meinem Bewegungsdrang nachzukommen.“ Intuitiv seinem Bedürfnis nach Bewegung zu folgen, ist eine geniale Art um fit zu bleiben. Neben dem Skaten fährt er auch Autorennen und nutzt jede Gelegenheit um sich zu bewegen. Auf Reisen benutzt er grundsätzlich die Treppe statt des Aufzuges.

Titus Dittmann:“…ich fühle mich sehr gut so wie es ist.“

Für Titus Dittmann ist der Spaßfaktor einer seiner Antriebe. Sich wohl in seiner Haut zu fühlen und sich mit Freude zu bewegen, kennen alle, die regelmäßig Sport treiben. Den Körper zu spüren, seine Kraft und Beweglichkeit und auch die eigenen Reflexe wahrzunehmen sind wundervolle Belohnungen regelmäßigen Trainings. Wie herrlich ist es, neu gesteckte Ziele zu erreichen und sich bewußt zu werden, was für ein fein aufeinander abgestimmtes Wunderwerk der eigene Körper ist.

Wie oft stellen wir fest, dass die eigene Laune nach dem Training besser geworden ist. Dass man plötzlich mehr Abstand zu Herausforderungen hat und sogar eine Sache aus einer ganz anderen Perspektive betrachten kann. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden. Stress, der sich im Körper manifestiert, kann durch Bewegung gelöst werden.

Ein Teilnehmer meiner Kurse erzählte nach der Trainingsstunde, in der er eine besondere Herausforderung durch Probieren verschiedener Methoden gemeistert hatte, dass er jetzt stärker und seinem aktuellen beruflichen Projekt gewachsen fühle.

“Meditation ist auch nicht mein Ding, aber gut drauf sein, das Glas immer halb voll sehen und im Job Freude, Sinnstiftung und Erfüllung zu erleben, sind mein Ding! Das hält Körper und Geist fit und jung.“

Eine positive Einstellung erleichtert den Umgang mit herausfordernden Situationen nicht nur im sportlichen Bereich. Die lösungsorientierte Vorgehensweise stärkt unsere innere Widerstandsfähigkeit. Die so gewonnene Energie können wir für neue Projekte nutzen oder auch andere Menschen unterstützen. Titus schafft es, Kindern in krisengeprägten Ländern mit seiner Stiftung skate-aid   wieder Hoffung zu geben und gibt ihnen so die Möglichkeit, ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen.

Ich wünsche allen zum 1. Mai viel Vergnügen beim Bewegen des eigenen Körpers und gute Ideen für tolle Projekte!

 

 

 

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Die fabelhaften Effekte von sportlicher Bewegung auf unser Gehirn

Bei sportlicher Betätigung denken wir meistens zuerst an die Vorteile für unsere Muskeln und unser Herzkreislauf System.

Mindestens genau so spannend sind die vielfältigen Wirkungen auf unser Gehirn. Viele meine Kunden stellen fest, dass Ihre Laune nach dem Sport besser geworden ist. Das liegt daran, dass dabei Botenstoffe von Nervenzellen ausgeschüttet werden. Die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin bringen uns in eine gute Stimmung.

 

Daneben haben Wissenschaftler festgestellt, dass die Konzentration verbessert wird und auch das Langzeitgedächtnis ausgebaut wird. Die Neurowissenschaftlerin Dr. Wendy Suzuki und ihr Team vom Center for Neural Science der New York University haben herausgefunden, dass sowohl der Hippocampus, als auch der präfrontale Cortex stärker werden: https://static1.squarespace.com/static/5651cdc8e4b03de1aca6c145/t/5a944ee9f9619a83af8d6385/1519668971239/Basso_Suzuki_2017.pdf

 

Diese beiden Areale unseres Hirns sind unter anderem bei unserer Entscheidungsfindung, unserer Aufmerksamkeit und der Formung von Langzeiterinnerungen zuständig.

 

Unser Gehirn funktioniert genau wie ein Muskel – je mehr wir es trainieren, desto kräftiger wird es. Wendy Suzuki ist überzeugt, dass wir uns durch regelmäßiges Training stärken können im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen wie z.B. Alzheimer.

 

So profitieren wir neben einer besseren Laune und mehr Energie im Alltag auch von einer längeren Gesundheit.

 

Ein mächtiger Gedanke: Durch eigenverantwortliches Handeln die eigene Gesundheit mitbestimmen.

 

Die Forscherin aus New York empfielt: Wir müssen nicht alle zu Leistungssportlern werden; es reicht völlig, wenn wir 3-4 x pro Woche mindestens 30 Minuten aktiv sind. Das können neben Sport auch Alltagshandlungen wie zügige Spaziergänge und rasches Treppenaufsteigen sein.

 

Wendy Suzuki und Ihr Team forschen noch daran, um das Training passend für jedes Alter, Trainingszustand und genetische Voraussetzungen zu gestalten. Wir dürfen uns also in den kommenden Jahren auf noch mehr personalisierte Tipps freuen.

 

Das Wetter ist uns wohl gesonnen – ab nach draußen und bewegen!

 

 

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Tag der Rückengesundheit am 15. März 2018

Der Welttag der Rückengesundheit wurde 2002 vom Forum Schmerz (Deutsches grünes Kreuz) ins Leben gerufen. In Deutschland sind Rückenschmerzen die dritthäufigste Ursache für Krankschreibungen.

Starke Rückenmuskeln und eine flexible Wirbelsäule unterstützen uns alle bei unseren täglichen Bewegungen. Ganz egal, ob wir eine sitzende Tätigkeit oder eine körperlich fordernde Arbeit ausführen, wir alle brauchen ein gut aufeinander abgestimmtes „Muskelkorsett“. Deshalb gilt es, die richtige Balance zwischen Spannung und Entspannung zu finden und dem Rücken regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken. Neben kräftigen Rückenmuskeln gehört auch eine trainierte Bauchmuskulatur zu einem gesunden „alltagstauglichen“ Körper.

Deshalb gebe ich hier ein paar leicht umzusetzende Tipps:

  • So oft wie möglich die Sitzhaltung ändern. Alle Haltungen, die wir dauerhaft einnehmen, sind anstrengend für die Muskeln. Deshalb spricht man seit ein paar Jahren vom „dynamischen Sitzen“.  Verändern Sie Ihre Sitzhaltung öfter. Setzen Sie sich ganz aufrecht hin, verlagern Sie das Gewicht mal auf die eine, mal auf die andere Seite und lassen Sie sich auch mal hängen.
  • Bauen Sie Lockerungsübungen in den Alltag ein: Den Rücken runden und strecken, die Schultern kreisen lassen und zwischendurch aufstehen und ein paar Schritte gehen oder sich ganz bewusst im Stand aufrichten.
  • Nutzen Sie kleine Merker, um sich die eigene Haltung immer wieder bewusst zu machen. Das können selbstklebende Zettel in der Brieftasche oder am Bildschirm sein, die als Erinnerung dienen (z.B. „die Schultern sinken lassen“). Denn meistens kennen wir unsere liebgewonnenen aber ungünstigen Haltungsmuster.

Folgende Übungen helfen dabei, die Muskeln zu aktivieren und den Körper zu mobilisieren:

  • Den Rücken rund ziehen und lang werden lassen (wie eine geschmeidige Katze). Stehend oder sitzend. 5-8 x, nachspüren.
  • Sitzend den ganzen Körper aufrichten, die Hände vor der Brust fassen und langsam den Rumpf von links nach rechts drehen. 8x insgesamt.
  • Unterarmstütz: Auf dem Boden die Ellbogen unter die Schultergelenke bringen, Bauchmuskeln anspannen und die Hüfte heben. 30 Sekunden halten. 3x wiederholen. Um die Übung anspruchsvoller zu gestalten, können mit der Hüfte auch die Knie angehoben werden. Der Körper bildet eine Linie. Die Schultern weit entfernt von den Ohren lassen.

Bitte die eigenen Grenzen beachten und achtsam trainieren!

 

Viel Erfolg damit!

 

 

 

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Projekt:Wie halten wir uns fit und gesund in 2018? Interview mit Thomas Michel, 2. Vorstand der Titus Dittmann Stiftung

Thomas Michel hat Sport als festen Bestandteil in sein Leben integriert.

An sechs Tagen in der Woche trainiert seine „Kraft und Ausdauer im Wechsel“. Den siebten Tag nutzt er als Ruhetag. So legt er gleich nach der Arbeit los, um gar nicht Gefahr zu laufen, auf dem Sofa zu landen. Diese Vorgehensweise, gleich nach der Arbeit zu trainieren ist für viele eine bewährte Strategie. Wenn man erst einmal zuhause ist, hat man immer einen Grund, das Training ausfallen zu lassen. Erst recht im frostigen Winter fällt das Aufraffen schwer. Wie warm und kuschelig ist es doch unter der Decke mit einer schönen Tasse Tee…

Wir alle brauchen gute Pläne, um unser Training zu absolvieren. Niemand ist immer motiviert.

Deshalb ist es wichtig, herauszufinden, wie man dabei bleiben kann. Thomas Michel hat seine Methode gefunden. Ein anderer arbeitet vielleicht gut mit Belohnungssystemen: Erst das Training und danach gibt es die heiße Schokolade. Der Nächste kann sich erst aufraffen, wenn er sich seine Ziele vor Augen geführt hat. Ein anderer schnürt erst die Laufschuhe, wenn der Trainingspartner vor der Tür steht.

Mein Tipp: Probieren Sie verschiedene Modelle zum „Dranbleiben“ aus, und finden Sie das Passende für sich. Entdecken Sie, welches Format für Sie wirksam ist und genießen Sie das Testen!

„Keine Bluthochdrucktabletten, Diabetes 2 im Griff und 10 Kilo abgenommen.“ Die gesundheitliche Wirkung des Trainings kann auch ein Antrieb sein. Thomas Michel kann die Ergebnisse messen; auf der Waage und beim medizinischen Check-up. Die Gesundheit zu stärken, wie in Michels Fall ohne Medikamente auskommen können, ist ein sehr lohnenswertes Ziel.

Wie sehr wir unsere Gesundheit selbst prägen können, ist uns manchmal gar nicht bewusst. Sicherlich können wir trotz Achtsamkeit im Alltag erkranken und können Opfer von Unfällen werden. Dennoch ist es uns möglich, viele Faktoren zu beeinflussen.

Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck kann man mit Disziplin und Durchhaltevermögen (und natürlich der regelmäßigen Kontrolle des Hausarztes) durchaus in den Griff bekommen. Ich habe Teilnehmer, die durch gezieltes Training und Ernährungsumstellung auf Tabletten verzichten können. Sie berichteten, dass das Erreichen dieser Ziele sie unglaublich stolz und zufrieden mache. Diese positiven Gefühle verstärken meines Erachtens auch noch einmal die gesundheitlichen Aspekte.

Es lohnt sich, zu jedem Zeitpunkt des Lebens in die Gesundheit zu investieren. Verschieben Sie Ihre Vorsätze nicht auf morgen, sondern starten Sie heute! Ich gehe jetzt auf meine Yogamatte.

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Innehalten – den Moment wahrnehmen und dankbar sein.

Gestern Nachmittag, als mich der kleine Hunger überfiel, ging ich in die Küche und blickte in meinen gefüllten Kühlschrank. Was bereite ich mir als Snack zu?

Ein herzhaftes Käsebrot, einen Joghurt mit Früchten, oder doch lieber die Schokolade (Mist, die fällt ja aufgrund der Fastenzeit aus)? Ich entschied mich für ein Brot, dick belegt mit köstlichen Avocadoscheiben.

Während ich meine Pause genoss, wurde mir bewusst, wie gut es mir geht: Ich kann mich jederzeit  am gefüllten Kühlschrank bedienen und kann sogar noch aus verschiedenen Speisen wählen.

Natürlich ist mir klar, dass nicht alle Menschen das Privileg des Sattessens haben. Auch gibt es genug Menschen, die vielleicht nur eine Portion Reis zur Verfügung haben und sich diesen für eine ganze Woche einteilen müssen. Aber, ist uns das eigentlich die meiste Zeit bewusst? Oder essen wir auch, ohne darüber nachzudenken ob wir überhaupt Hunger haben? Einfach weil es lecker schmeckt, Zeit überbrückt werden muss oder weil das Essen eine innere Leere ausfüllen soll.

Sicher dürfen wir all´diese köstlichen Dinge genießen. Meinetwegen auch die Erdbeeren im Winter. Genießen, sich diesen Luxus bewusst machen und dankbar dafür sein.

Dankbarkeitsübungen oder auch Rituale helfen uns im Alltag wieder Bodenhaftung zu finden. Oft nehmen wir das Alltägliche für selbstverständlich. Wenn wir uns bewusst werden, was alles gut in unserem Leben läuft, versorgt uns das mit neuer Energie und uns wird auch klar, dass dieses Freiheiten von uns verteidigt werden müssen, wie z.B. der Frieden in unserem Land und auch unsere Grundrechte.

Alle diese Privilegien nehmen wir häufig für selbstverständlich, oder nehmen sie gar wahr, wenn sie nicht verfügbar sind. Eine schriftliche Liste zu erstellen mit den Rechten und Vorzügen führt uns vor Augen, welchen Reichtum wir genießen dürfen. Diese kann von exotischen Früchten im Winter über freie Studienwahl auch zu ganz einfachen Dingen reichen. So können wir uns im Moment über täglichen Sonnenschein und strahlend blauen Himmel erfreuen, über die blühenden Schneeglöckchen und auch das morgendliche Vogelgezwitscher, welchen den kommenden Frühling ankündigt….Diese Liste mit völlig kostenlosen und jedermann zugänglichen Wundern läßt sich immer weiter fortsetzen.

Welche fünf Dinge, Menschen oder Umstände fallen Ihnen spontan ein? Schreiben Sie diese sofort nieder und nehmen Sie diese Liste zur Hand, wenn Sie sich mutlos oder traurig fühlen. Diese Liste unterstützt sie dabei, wieder mit neuer Energie die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

 

Ich wünsche allen einen fantastischen Start in die neue Woche!

 

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Neue Gewohnheiten etablieren

Die meisten von uns kennen das: Nach kurzer Zeit sind unsere guten Vorsätze vergessen (wir greifen doch wieder ständig zur Schokolade, bleiben lieber auf dem Sofa, statt Sport zu treiben und springen morgens doch erst in letzter Sekunde aus dem Bett).

Wieso fällt es uns so schwer, neue Gewohnheiten etablieren und Ungeliebte abzulegen? Wie können wir unsere Vorsätze und Ziele erreichen, ohne uns als Versager zu fühlen?

In dem Artikel http://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/01/psychologie-gewohnheiten-verhalten-muster-aenderung/komplettansicht

vom 12.02.2018 in der ZEIT beschäftigt der Autor Tobias Hürter sich mit diesem Thema – und macht Mut!

Autopilot erkennen und handeln

Wir alle verbringen einen großen Teil unserer Zeit im Modus des „Autopiloten“ (laut Bericht zwischen einem Drittel und der Hälfte unseres Lebens). So brauchen wir nicht ständig über jede Entscheidung nachzudenken und sparen Energie („Geschirr spülen, Autofahren, Hähneputzen“).

Hürter: „Das ganze Leben gründet auf einem Fundament von Gewohnheiten“. Das ist auch in Ordnung, finde ich, solange diese Gewohnheiten nützlich sind. Möchten wir sie ändern, merken wir, wir schwer es ist, sie wieder loszuwerden und ertappen uns dabei, Schokolade in den Einkaufswagen zu legen, oder drehen uns morgens im Bett noch einmal um, statt in Ruhe in den Tag zu starten.

Hürter beschreibt in seinem Artikel dieses Phänomen als „Gewohnheitsschleife“: „Auslöser-Routine-Belohnung“.

„Der Auslöser kann eine typische Alltagssituation sein oder eine innere Stimmung, die den Mechanismus in Gang setzt. Anschließend durchläuft das Gehirn die für die Gewohnheit charakteristische Folge von Handlungsimpulsen. Bei Erfolg springt das Belohnungssystem des Gehirns an. Das Muster verfestigt sich. Wer aus dieser Schleife ausbrechen will, kann es an jedem ihrer drei Glieder versuchen.“

Am leichtesten fällt es uns, wenn wir den auslösenden Moment vermeiden. Wir erleben es häufig, dass wir in einer anderen Umgebung, wie z.B. im Urlaub leichter alte Gewohnheiten ablegen können. Die gesunde Ernährung klappt so lange, bis wir wieder zu Hause vor dem Schrank mit den Süßigkeiten stehen. Auch unsere Disziplin und unser Wille sind irgendwann erschöpft, und schon ignorieren wir unsere Laufschuhe einfach.

Das beste Rezept, so Hürter sei es, einer schlechten Gewohnheit, eine neue entgegenzusetzen. Wenn der Heißhunger kommt, so z.B. immer ein Glas Wasser zu trinken.

Er macht aber auch deutlich, dass dieses Umprogrammieren nur funktioniert, wenn man wirklich von dieser neuen Gewohnheit überzeugt ist. Wenn man also in Wirklichkeit joggen verabscheut, und man es nur trainiert, weil es alle in der eigenen Bezugsgruppe tun, wird man es nicht durchhalten.

Tipps um neue Gewohnheiten zu etablieren:

  • Die Ziele genau überprüfen: Will ich das wirklich, oder entstehen die Motive aus z.B. Gruppenzwang?
  • Das Ziel so genau wie möglich formulieren: Statt „mehr Sport“, lieber „jeden Samstagmorgen Yoga“ praktizieren.
  • Die Ziele positiv formulieren: „Ich nehme die Treppe leicht“, statt „Ich will nicht jedes Mal außer Atem sein, wenn ich die Treppe hochlaufe“.
  • Mit Belohnungssystemen arbeiten.
  • Auslösende Situationen vermeiden: Wenn der Nachhauseweg nach dem Sport immer an dem heiß begehrten Dönerimbiss vorbeiführt, lieber einen anderen Weg wählen.

 

Viel Vergnügen, Kreativität und Durchhaltevermögen!

 

 

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Projekt : Wie halten sich Menschen fit und gesund in 2018? Kurzinterviews

Mein Projekt zum Thema „Wie halten sich Menschen achtsam+fit angesichts der beruflichen Herausforderungen“ ist gestartet. In kurzen schriftlichen Interviews beantworten mir in den nächsten Wochen Frauen und Männer Fragen zum Thema Fitness und gesund bleiben. Ich möchte so Anregungen geben, wie unterschiedlich gesunde Lebensweisen aussehen können.

Hier im Blog berichte ich auszugsweise darüber.  Zusätzlich zu den Antworten erläutere ich die Vorteile der jeweiligen Methoden.

Allererste Interviewpartnerin ist Ira Klusmann, Hoteldirektorin des Steigenberger Hotel Remarque und des arcona LIVING Osnabrück.

Ira Klusmann: „Wenn möglich, gehe ich einmal die Woche walken und spiele Tennis.“ Zusätzlich nutzt die zweifache Hotelmanagerin zur Fortbewegung das Fahrrad.

So kann sie hervorragend frische Luft tanken, ihr Herz-Kreislauf-System trainieren und auch den Kopf wieder freibekommen. Walking kann man sehr gut in den Alltag integrieren, da man es praktisch überall (auch in anderen Städten) durchführen kann und man zeitlich eine große Flexibilität hat. Auch die Länge des Trainings kann je nach verfügbarer Zeit variieren.

Tennisspielen ist eine gute Möglichkeit, Zeit mit Freunden und Bekannten zu verbringen; die Gesundheit wird unterstützt und man trifft seine Freunde. Das Spielen selbst trainiert neben den großen Muskelgruppen auch das Reaktionsvermögen, Schnelligkeit, Kondition sowie Koordination und Selbstbeherrschung.

Mit dem Radfahren kann man wunderbar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Man tut seinem Herzen etwas Gutes und kann in kurzer Zeit ohne Parkplatzsuche Erledigungen machen.

Ira Kusmann nutzt die frühen Morgenstunden für ihr Training, sodass sie danach mit neuer Energie ihren beruflichen Herausforderungen nachkommen kann. „Ich starte dann positiver in den Tag“.

„Generell bin ich davon überzeugt, dass eine positive Lebenseinstellung viel (wenn auch nicht alles) bewegen kann.“

Auch auf eine ausgewogene Ernährung legt sie Wert und lässt sich nicht von kurzlebigen Ernährungstrends beeinflussen. „Die Art und Weise meiner Ernährung ergibt sich jedoch nicht aus irgendwelchen Ratgebern, sondern ist sicherlich Bestandteil meiner Erziehung. Ich messe den jährlich neu herauskommenden Empfehlungen, was gerade wieder einmal gegessen oder auf keinen Fall gegessen werden soll, keine allzu große Bedeutung bei.“

Um Abschalten zu können, hat sie auch die für sie passende Methode gefunden: „…lese viel in der Freizeit, (um den Kopf auf andere Gedanken zu lenken).“

Frau Klusmann gelingt so der Spagat zwischen der beruflichen Herausforderung und einer sehr pragmatischen Einstellung zu Gesundheit. Sie sorgt für sich selbst und hat die für sich passenden Mittel gefunden.

Das ist eine der spannenden Fragen, die jeder für sich selbst herausfinden muss: Was ist das richtige Training für mich?  Was passt für mich und meine Lebensumstände? Was lässt sich leicht integrieren in den Alltag und bringt Spaß? Denn Freude sollte das Training bereiten. Bestenfalls freut man sich schon die ganze Woche auf seine Einheit oder auf den Trainingspartner.

Auch sollte man sein Training immer wieder überprüfen, denn die Lebensumstände und auch die Trainingsziele können sich verändern.

Hat man in seinen Zwanzigern vielleicht den Wunsch nach einem definierten Bauch, so kann es sein, dass in einem anderen Lebensabschnitt auch andere Schwerpunkte gesetzt werden.

Mein Rat: Probieren Sie verschiedene Sportarten und Modelle aus und finden Sie das, was Sie begeistert!

Viel Vergnügen dabei!

 

 

 

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„…Dünger fürs Hirn“ Titus Dittmann zitiert Prof. Gerald Hüther

Wir alle denken jeden Tag darüber nach, was für eine Nahrung wir unseren Körpern zuführen. Gesund soll sie sein, uns mit ausreichend Energie versorgen und natürlich muss sie schmecken!

In nahezu jeder Zeitung wird über gesunde Ernährung Bericht erstattet, Diäten verschiedener Art werden vorgestellt und wertvolle Tipps, um schlank und wohlgeformt zu bleiben, werden gegeben.

Wer mag, kann sich so den ganzen Tag mit gesunder Ernährung für den Körper beschäftigen. Für den einen oder anderen wird das möglicherweise zu einem lieb gewordenen Hobby geraten sein.

Ich frage mich manchmal: „Womit füttern wir eigentlich unser Hirn?“ Pflegen wir unsere Art zu denken genauso wie unsere Körper? Achten wir auf unsere Gedanken oder lassen wir es zu, dass sie uns steuern?

Trainieren wir unsere Willenskraft genauso wie unsere Bauch- und Rückenmuskeln? Wir können durch Übung erlernen, perfekte Liegestütze auszuführen, und auch unsere Gedanken zu lenken. Wir können lernen, trotz beunruhigender Gefühle, uns weiterhin auf unser Ziel zu konzentrieren. Ebenso können wir erfahren, dass neue Situationen Herausforderungen statt Probleme sein können.

Training für unser Hirn

Fangen wir an, neben den Körperübungen auch unseren Geist zu trainieren! Eine gute Übung bei negativen Gedanken kann es sein, sich zu fragen: „Nützt dieser Gedanke mir, oder jemand anderen? Werde ich durch diesen Gedankenfluss klüger? Kann ich damit einem anderen Menschen helfen? Regt diese Art zu denken meine Kreativität an?“

Sollte die Antwort „nein“ sein, konzentrieren Sie sich auf etwas, was genau diese Fragen umdreht. Wir haben die Kraft zu wählen. Nutzen wir sie!

Begeisterung

Titus Dittmann hat einmal in einem Interview die wunderbaren Worte: „Begeisterung ist Dünger fürs Gehirn“ (Prof. Gerald Hüther) verwendet. Wie treffend hat er diesen so wichtigen Sachverhalt beschrieben.

Finden Sie (vor allem) in fordernden Phasen genau dass, was Sie begeistern kann. Das kann das Toben mit den Kindern sein, oder auch das Vertiefen in ein Hobby. Auch das ist eine gute Methode, um sein Hirn zu trainieren.

Unseren Körper zu pflegen, ihn gut und liebevoll zu behandeln ist wichtig, um gesund und stark für kommende Herausforderungen zu sein. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit zusätzlich auf unsere Gedanken lenken, macht uns das stark für die Zukunft.

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Podcast Interview mit Burkhard Bensmann zum Thema Achtsamkeit

Für sein neustes Buch „Wirksam handeln durch Selbstführung“  https://www.amazon.de/Wirksam-handeln-durch-Selbstf%C3%BChrung-turbulenten/dp/3746060648/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1516876431&sr=8-10&keywords=burkhard+bensmann hat Burkhard Bensmann mich in einem Podcast Interview zum Thema Achtsamkeit befragt. Hier der Link zum Podcast SF 72:

http://ld21.de/sf72-achtsam-und-fit/

Ich berichte davon, wie wir wirksamer und konzentrierter arbeiten können, wenn wir uns in Achtsamkeit üben. Außerdem erläutere ich, dass die regelmäßige Praxis unsere Resilienz stärkt.

Hier noch der Link zum Blogbeitrag zum Thema Achtsamkeit: /https://at-fit.de/achtsamkeit-im-alltag-was-bringts/

Außerdem gibt es für die Hörer noch einen kurzen Videoclip, in dem ich zwei effektive Kräftigungsübungen zeige und eine kurze Achtsamkeitspraxis anleite.

Wenn wir uns in Achtsamkeit üben, profitiert nicht nur unser Arbeitsleben, sondern alle Bereiche des Lebens werden wertvoller: Die Art, wie wir essen, kommunizieren, uns und unsere Mitmenschen wahrnehmen erfährt eine verbesserte Qualität.

Viel Vergnügen beim Hören, Lesen und Praktizieren!

 

 

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Achtsamkeit im Alltag – was bringt es?

Das Wort Achtsamkeit hat mittlerweile in allen Medien Einzug gehalten. „Im Moment sein“ ist in. Jeder verwendet dieses Wort und ist sich bewusst, dass es den Alltag erleichtern kann. Wir kennen das alle: Wir machen Fotos bei einem Konzert, statt es zu genießen und es mit allen Sinnen wahrzunehmen, den wunderbaren Moment aufzusaugen.

Aber wie trainiert man das eigentlich? Oft werde ich  gefragt: „Kann ich nicht einfach ein Wochenendseminar zum Thema Achtsamkeit buchen, und dann funktioniert das von ganz alleine und ich muss mich nicht weiter damit beschäftigen?“ Sozusagen „Achtsamkeit to go“? Ganz so einfach ist es nicht. Es muss regelmäßig geübt werden, um die vielfältigen Effekte wahrnehmen zu können.

Als Training kann man fast alle Tätigkeiten benutzen, z.B. ganz bewusst die Hände eincremen. Die einzelnen Fingerglieder spüren, den Handteller wahrnehmen. Die Vorder- und Rückseite beachten.

Hier eine kleine Auswahl an Methoden:

  • Meditationsformen, z.B.: Auf einen Gegenstand wie eine Kerze oder Blume konzentrieren, den Atem wahrnehmen oder auch die von mir praktizierte Achtsamkeitsmeditation.
  • Bewegungsformen wie Yoga oder Qigong.
  • Sportarten, die ganz bewusst ausgeführt werden können (Spazierengehen, Gymnastik)
  • Innehalten zwischendurch: Den Atem spüren, den Körper/ die Gedanken wahrnehmen.

Durch regelmäßiges Training lernt man seinen Körper besser kennen und kann so muskuläre Ungleichgewichte eher wahrnehmen und darauf reagieren. Auch auf mentaler Ebene kann man die positiven Effekte des Trainings der Achtsamkeit spüren:

  • Das eigene Erleben von Ereignissen kann besser beobachtet und beschrieben werden.
  • Das regelmäßige Training sorgt dafür, dass man die Konzentration von einem Gegenstand besser lösen und es auf einen anderen richten kann. Das ist bei unserer täglichen sich immer mehr verdichtenden Arbeit wichtig, um sich nicht so leicht ablenken zu lassen, sondern die Konzentration bei der Sache zu halten.
    Das können Sie ganz leicht testen: Gelingt es Ihnen konzentriert weiterzuarbeiten, wenn das Signal für eine eingehende Mail oder SMS ertönt? Können Sie Ihre Aufmerksamkeit weiter beim augenblicklichen Projekt halten, oder beobachten Sie, wie Ihre Aufmerksamkeit sich mit der neuen Nachricht beschäftigt?  Regelmäßiges Training der Achtsamkeit erhöht die Konzentration.
  • Man erholt sich schneller von stressigen Situationen und erreicht leichter Entspannungseffekte.

Das Training stärkt unsere Resilienz und erlaubt uns unter Stress unsere Gedanken und Emotionen zu beobachten. Dadurch erreichen wir die wunderbare Freiheit der Wahl: Wie will ich mit dieser Situation umgehen? Will ich mit von meinen Impulsen leiten lassen? Will ich mich vom Strom meiner Gedanken mitreißen lassen?

Durch bewusstes Innehalten können wir entscheiden, wie wir uns verhalten.

Die gute Nachricht: je mehr wir üben, desto besser werden wir! Die Achtsamkeit kann man trainieren wie einen Muskel.

Mein Tipp: Planen Sie jeden Tag ein paar selbstbestimmte Minuten fest mit ein. Zeit für sich selbst finden. Nutzen Sie diese wertvolle Zeit (5 Minuten genügen völlig) und sorgen Sie dafür, dass Sie nicht gestört werden können. Auch wenn die Achtsamkeit sich zu Beginn des Trainings nicht gleich einstellen will: Bleiben Sie´dran! Es lohnt sich!