Hier kommt ein Videobeitrag zur neuen Ausgabe des Buchs von Dr. Burkhard Bensmann: „Wirksam handeln durch Selbstführung“ ( https://www.amazon.de/Wirksam-handeln-durch-Selbstf%C3%BChrung-turbulenten/dp/3734758130/ref=dp_ob_title_bk.

Passend zum Buch zeige ich hier zwei effektive Übungen, die man überall durchführen kann. Sie unterstützen die gute Erdung und helfen die Konzentration im Alltag zu erhalten:

Die Verantwortung für sich selbst und das eigene Wohlbefinden zu übernehmen, hat viel mit Selbstführung zu tun. Das eigene Mindset, den inneren Denkrahmen immer wieder zu überprüfen und dann die richtigen Schritte einzuleiten, kann uns im Alltag eine wichtige Unterstützung sein.

Dazu gehört auch das körperliche Wohlbefinden, sich wohl in seiner äußeren Hülle zu fühlen. Was kann ich tun, wenn der Rücken verspannt ist? Die folgende Übung mobilisiert den oberen Rücken und lässt ihn wieder geschmeidig werden.
Die Hände überkreuzt auf die Oberarme, Schultern oder Schulterblätter legen. So langsam die Arme auf die Brust sinken lassen und den oberen Rücken dabei runden.
Langsam wieder zurück in die Ausgangsposition kommen und von dort die Arme nach oben führen. Den Kopf behutsam in den Nacken legen. 10 Wiederholungen, nachspüren.
Bitte die eigenen Grenzen beachten!

Kunstprojekt „Selbst“ von Oliver Gather

In diesem Videoclip zeige ich 3 Übungen, um den Oberkörper, die Schultern, die rückwärtige Oberarmmuskulatur und die Bauchmuskeln zu trainieren.

Ihr benötigt nur ein Theraband oder ein Tube und eine feste Station zum Fixieren des Bandes, z.B. eine Türklinke. Bitte bei allen Übungen auf die saubere Ausführung achten. Die Schultern weit weg von Ohren lassen und die Bauchmuskulatur aktivieren.

Vie Vergnügen bei diesem kurzen und effektiven Training!

Wie das MSN Magazin in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat die NIH-AARP Studie herausgefunden, dass die Probanden (Alter zwischen 50-70 Jahre) ihre Krebsrate für Darmkrebs um 25% senken können, wenn sie zweimal pro Woche Gewichte stemmen. Gewichte können Eisen, aber auch das eigene Körpergewicht sein. Noch einen Grund mehr, das Training nicht ausfallen zu lassen! Die NIH_AARRP Studie beobachten ca. 500 0000 Erwachsene zu Ernährung und Gesundheit über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Die vielen Vorteile des regelmäßigen Trainings tragen dazu bei, dasss wir nicht nur wohlgeformt bleiben, sondern auch gesund und alltagstauglich. Viel Vergnügen beim nächsten Workout!

Hier geht es zu der Studie:

https://journals.lww.com/acsm-msse/Abstract/publishahead/Weight_Training_and_Risk_of_10_Common_Types_of.96641.aspx?sessionEnd=true

 

Heute zeige ich eine bekannte Rückenübung im Vierfüßlerstand, die man mit einer kleinen Änderung spannender werden lässt.

Ihr begebt Euch in den Vierfüßlerstand. Die Handgelenke unter die Schultern bringen und die Kniegelenke unter der Hüfte positionieren. Von hier aus langsam den linken Arm und das rechte Bein ausstrecken. Danach die Seite wechseln. Wenn diese Variante gut gelingt, wird die Übung mit angehobenen Knien durchgeführt. Die Knie schweben nur wenige Zentimeter über den Boden und gleichzeitig wieder Arm und Bein strecken. Ist deutlich kerniger, wir man an meiner zittrigen Ausführung erkennen kann!

Viel Vergnügen damit!

Oft höre ich, dass das Training in hektischen Phasen ausfallen muss, weil es einfach zu viele Termine und Projekte zu absolvieren gilt. Mit folgenden Ganzkörperübungen im Intervallrhythmus dauert das Training nicht einmal 10 Minuten . 2 Übungen a 4 Minuten reichen aus. Einfach einen Timer auf 45 Sekunden stellen und 4 Durchgänge trainieren.

Plank oder Unterarmstütz:

In den Unterarm- oder Handstütz kommen und dabei die Handgelenke oder Ellbogen unter die Schultergelenke bringen. Die Knie können, müssen aber nicht angehoben werden.

Wichtig ist, dass Rücken und der Nacken lang und stabil sind. Die Bauchmuskeln zu aktivieren fällt leichter, wenn Arme und Beine zueinander streben. 4 x 45 Sekunden halten, dazwischen eine Pause von 15 Sekunden.

 

 

Um den Stütz spannender zu gestalten, hier eine kleine Auswahl:

  • Abwechselnd die Füße heben.
  • Die Füße höher bringen, z.B. auf eine Mauer oder einen Stuhl.
  • Die Füße an die Wand stellen.
  • Einen großen Gymnastikball unter  Beinen oder Füßen halten.
  • Den Ball unter Händen oder Unterarmen halten oder Kreise malen lassen.

 

Wandsitz:

An eine Wand oder Mauer gelehnt in die Sitzposition kommen. Die Oberschenkel sind parallel zum Boden, die Kniegelenke stehen in einer Linie über den Sprunggelenken. Füße (leicht geöffnet) und Knie zeigen nach vorne. Den Rücken kraftvoll in die Wand drücken. 4x 45 Sekunden halten, dazwischen 15 Sekunden Pause.

Varianten:

  • Einen Medizinball mit den Händen von rechts nach links führen
  • Zwei Kurzhanteln oder den Medinzinball über Kopf / vor den Körper führen.
  • Einen Medizinball oder einen leichten Ball mit den Knien halten und zusammendrücken.

Bitte achtsam üben und die eigenen Grenzen beachten!

Viel Vergnügen beim Training!

 

Hier zeige ich drei wirksame Übungen mit dem Ball, die auch mit der Kopfstütze z.B. im Auto ausgeführt werden können.

Viele Vergnügen damit!

 

 

Möchtet Ihr den Nacken entspannen und gleichzeitig die Körpermitte stärken? Hiermit seid Ihr für den Tag gut gerüstet. Das einzige Hilfsmittel ist ein kleiner Ball (im Film arbeite ich mit dem Redondo Ball) https://www.togu.de/Shop/Redondo-Baelle/Redondo-Ball-18-cm-anthrazit.html.

Dieser Clip ist ein Ganzkörpertraining in 16 Minuten. Viel Vergnügen damit!

 

Neulich erzählte mir eine Kundin, dass sie nicht mehr so lange joggen kann in der gleichen Zeit wie noch ein paar Jahre zuvor. Sie bat mich um Rat, ob sie einen Arzt dafür konsultieren sollte. Ich musste schmunzeln, denn diese Frau ist für mich Sinnbild von unbändiger Energie. Ich erinnerte sie an ihr Alter (74!) und versuchte ihr beizubringen, dass sie vermutlich mehr Energie zur Verfügung hat, als die meisten anderen Menschen. Dass aber selbst sie auch mit ihrer Energie langsam haushalten müsste.

Neulich las ich den Satz „Altern ist nichts für Sissies“, soll heißen, dass das Altern nicht leicht ist.

Das Rush University Medical Center in  Chicago hat folgende Definition parat:

“The further we get from the boundless energy of childhood, the quicker we seem to run out of steam. Usually, our energy declines because of normal changes. Both genes and environment lead to alterations in cells that cause aging muscles to lose mass and strength and to become less flexible. As a result, strenuous activities become more tiring.”

(„… sowohl unsere Gene, als auch die Umwelt führen zu Veränderungen in den Zellen, sodass Muskeln an Kraft verlieren und die Flexibilität nachlässt. Infolgedessen führen anstrengende Aktivitäten schneller zur Ermüdung.“)

Es gibt den Wunsch, dass wir alle immer die grenzenlose Energie der Jugend bewahren können. Aber vielleicht können wir uns weiter kraftvoll und stark fühlen, wenn wir immer ´mal wieder im Leben kleinere Veränderungen vornehmen. Wenn wir unser Bewegungs- und Fitnessprogramm immer wieder anpassen, auch an unsere gegenwärtigen Lebensumstände.

Nicht immer können wir unsere ganze Kraft abrufen, manchmal benötigen wir mehr Power für den Beruf, oder die Familie oder auch fürs Gesunden nach einer Erkrankung. Sich mit anderen oder auch mit den früheren Ich zu vergleichen, kann eine fabelhafte Motivation sein. An manchen Stellen kann sie aber auch zur Überforderung führen.

Wie kann ich nun herausfinden, ob ich ein passendes Bewegungsformat für mich gefunden habe, dass mir Energie gibt?

  • Finden Sie heraus, welche Bewegungen Ihnen Energie geben. Ein Handstand fordert ziemlich viel Kraft, während auf dem Rücken liegend mit den Beinen gegen eine Wand gelehnt, sehr entspannend ist (legs up the wall pose).
  • Nutzen Sie einen kurzen Körperscan, um das Körperbewusstsein zu verstärken. Ein Gleichgewicht zu finden für das Training erfordert ein tiefes inneres Zuhören. So kann man dem Körper (und auch dem Geist) etwas geben, was er braucht, um gesund und stark zu bleiben.

Hier ein paar Schritte, um den Körperscan zu üben:

  • Spüren Sie in die Füße, Unterschenkel, Knie und Oberschekel hinein: Wie ist die Qualität der Energie hier?
  • Verfahren Sie so auch nacheinander mit dem Bauch, dem Rücken und der Brust. Achten Sie danach auf Nacken, Kopf und Gesicht. Bringen Sie dann die Aufmerksamkeit zu den Schultern, Armen und Händen.

Zum Schluss wandern Sie mit der Aufmerksamkeit noch einmal durch den ganzen Körper und beobachten Sie Empfindungen wie Kribbeln, Pulsieren, Temperaturveränderungen und Gefühle der Offenheit, der Leere oder Blockierung. Beachten Sie, wo Empfindung zu spüren ist und wo nicht.

 

Diese uralten, knorrigen und verdrehten Olivenbäume auf dem Foto fand ich so wunderbar, dass ich mir dachte: Was gibt es Besseres als so zu altern, dass man die Phasen des Lebens sehen kann – und natürlich die Hunderte von Lachfalten!

 

 

Über die Hände denken wir wenig nach, allenfalls cremen wir sie regelmäßig ein. Aber auch Hände brauchen wir ein Leben lang. Sorgen wir gut für sie mit der folgenden Übung: