Der 2. Lockdown bedeutet, dass wir wieder mehr Zeit (oder auch ausschließlich) in unseren eigenen Räumen verbringen. Jay Shetty, ein britischer Autor und ehemaliger Mönch, empfiehlt die Wahrnehmung für die Sinne des Hörens, Sehens und Riechens zu fördern.

Was wir riechen, hat eine große Wirkung darauf, wie wir uns fühlen. Denken wir z.B. an den selbstgebackenen Pflaumenkuchen der Großmutter, an ein duftiges Schaumbad oder an den würzigen Geruch eines Nadelbaumwaldes. Umgeben wir uns mit Gerüchen und Düften, die uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern!

Nutzen wir die Gelegenheit, uns visuell zu stärken. Ein Foto von einer schönen Begegnung können wir so aufhängen, dass der erste Blick am Morgen gleich darauf fällt. Ein entspannendes Bild kann vor dem Einschlafen beruhigen. Ein Kunstwerk, dessen Schönheit uns eine Gänsehaut beschert, kann einen neuen Platz finden, sodass wir es öfter sehen können.

Die Wirkung von Musik können wir nutzen, um uns wieder Zuversicht zu bescheren. Oft reicht es schon, ein Lieblingslied zu hören (klappt gut mit Kopfhörern, um die Familie nicht zu stören), um wieder mehr Energie zu haben.

Und natürlich können wir leicht alle Sinne in einem Event erreichen: Kochen wir uns ein leckeres Mahl! Das Putzen des Gemüses erreicht unsere Tastsinne, das Brutzeln in der Pfanne nehmen wir auditiv wahr, das liebevolle Anrichten auf dem Teller entzückt unsere Augen, der Geruch des leckeren Essens klettert in unsere Nase und den wundervollen Geschmack auf der Zunge genießen wir in aller Ruhe.

Werden wir kreativ und gestalten wir unsere Wohnräume so, dass Sie unsere Sinne erfreuen! Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Übrigens, das von mir ausgewählte Foto für diesen Beitrag habe ich im letzten Jahr auf Lombok aufgenommen. Einer meiner absoluten Lieblingsorte – und mein Lieblingsmensch sitzt auch darin. Sobald ich die Aufnahme sehe, fühle ich mich wieder an diesen magischen Ort versetzt und tanke neue Energie!