Kunst kann schön sein, darf aber auch wach rütteln, den Betrachter verstören und Kritik üben.

In diesem Jahr bieten sich zwei Ausstellungen an: Die documenta 14 in Kassel (läuft noch bis zum 17. September) und die Skulpturenausstellung in Münster (bis zum 1. Oktober).

Beide sind sehenswert, um den eigenen Horizont zu erweitern und auch um neue (kreative) Impulse zu bekommen.

Während die Dokumenta eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst ist und alle 5 Jahre stattfindet und man am Besten ein paar Tage einplant,

ist die Skulpturenausstellung in Münster (alle 10 Jahre) an einem Tag zu schaffen.  Kunst (als Gestalter, oder als Genießer) kann auch eine Methode sein, um den Kopf wieder freizubekommen und zu entspannen.

Probieren Sie es aus! Beide sind so unterschiedlich sie auch sind, sehr sehenswert.

So langsam trudeln die meisten aus dem Sommerurlaub zurück an ihre Arbeitsplätze und gehen hoch motiviert an ihre Aufgaben. Oft teilen mir meine Kunden und Teilnehmer nach kurzer Zeit mit, dass die ganze Urlaubserholung schon wieder vorbei sei und sie sich schon wieder gehetzt und gestresst fühlen.

Deswegen teile ich hier 5 Tipps, um die Urlaubsentspannung möglichst lang zu erhalten:

  1. Kurze Gedankenreisen helfen wieder Energie zu tanken.  Zurücklehnen und an eine besonders schöne Situation im Urlaub denken: ein leckeres Abendessen, einen Strandspaziergang oder den traumhaften Sonnenuntergang. Das Erlebnis vor das geistige Auge ziehen und es mit allen Sinnen wahrnehmen. Den Sand zwischen den Zehen fühlen, ins Meer eintauchen, die Sonne auf der Haut spüren, die Aromen und Gerüche der Speisen erneut genießen… einen ruhigen Moment nutzen, um den Effekt der Erholung zu erneuern.
  2. Zeitlos bleiben im Alltag. Wie angenehm ist es, im Urlaub ohne Gefühl für Zeit und Wochentag zu sein. Lassen Sie sich nicht von der morgendlichen Hektik der anderen Verkehrsteilnehmer anstecken. Starten Sie ein paar Minuten eher, testen Sie neue Wege zur Arbeit und auch neue Fortbewegungsmöglichkeiten aus. Wie angenehm und belebend kann ein kleiner Spaziergang zur Arbeit sein. Nutzen Sie die freie Zeit am Wochenende und planen Sie nicht zu viele private Termine ein.
  3. Konzentration auf eine Aufgabe. Überlegen Sie sich, was die wichtigste Aufgabe am heutigen Tag ist. Das hilft, sich zu fokussieren. Dafür muss man sein Ziel formulieren und die Tätigkeiten auswählen, um das Ziel zu erreichen. Am besten schriftlich festhalten und auch feste (ungestörte) Zeit dafür einplanen.
  4.  Mitbringsel und Fotos nutzen, um sich wieder in die Urlaubsentspannung zu versetzen. Nutzen Sie Karten (ich habe immer die Visitenkarte meines Lieblingsrestaurants in Venedig vor Augen und schon schmecke ich die wundervollen Gerichte und höre den reinen Klang des venezianischen Italienisch), Souvenirs oder Muscheln wenn sie spüren, dass der Alltagstrubel überhand nimmt. Kleinigkeiten kann man überall platzieren, ohne dass sie die Kollegen stören. Muss ja nicht gerade ein Fellkostüm sein…
  5. Urlaubsrituale erhalten. Oft pflegen wir heiß geliebte Tätigkeiten nur im Urlaub. Krimilesen am Strand, den Abendspaziergang oder das entspannte Frühstück. Viele Rituale lassen sich in den Alltag transportieren. Man kann feste Zeiten fürs Lesen einplanen, jetzt im Sommer draußen im Garten oder im Park. Auch wenn das Wetter hier recht wechselhaft ist, kann man bei einem kurzen Gang um den Block den Kopf freibekommen und den zauberhaften Abendhimmel genießen. Morgens ein paar Minuten eher aufstehen und sich in Ruhe ein gesundes Frühstück zu bereiten gibt Kraft für den ganzen Tag und man hat sich selbst schon früh am Morgen etwas Gutes getan.

Probieren Sie einen dieser Tipps, oder auch alle und prüfen Sie, was für Sie wirksam ist. Viel Erfolg damit!

In dem Seminar “Komm´mal runter” am 19. Oktober 2017 gebe ich praxistaugliche Tipps für den gesunden Umgang mit den eigenen Ressourcen im Alltag.

Ich zeige die Wichtigkeit von Pausen auf, damit wir alle immer wieder die volle Leistung im beruflichen und privaten Kontext abrufen können.

Mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen und leicht umzusetzenden Ritualen zeige ich Wege aus dem hektischen Alltag, die ich schon seit vielen Jahren erfolgreich in Unternehmen und auch an Privatpersonen vermittelt habe.

Ich freue mich schon auf diesen Termin: 19.10.2017 von 13.30-17.30 Uhr!

Hier der Link zur Seite der WIGOS mit Infos und Anmeldeformular:

http://wigos.de/seminarprogramm/17l19.html

..und wie schwer fällt es uns, eine neue Gewohnheit zu etablieren.

Häufig höre ich Sätze wie “Sportliche Betätigung würde mir so gut tun, aber ich habe im Moment keine Zeit dafür …”, oder “Ich würde ja trainieren, wenn der Tag doch 48 Stunden hätte …”.

Es ist nicht leicht in unsere gut gefüllten Tage eine weitere regelmäßige Routine unterzubringen. Aber sich selbst etwas Gutes tun in Form von körperlicher Betätigung muss nicht automatisch viel Zeit in Anspruch nehmen. 10 Minuten 1-2 x pro Woche reichen völlig aus und ist für jeden machbar. Ein paar wenige, aber wirksame Übungen, die auch unterwegs im Hotelzimmer durchgeführt werden können.

Wie oft verbringt man deutlich mehr Zeit mit anderen Dingen, wie z.B. im Netz surfen? Schnell gelangt man von eine auf die nächste Seite, weiß oft gar nicht mehr, wonach man eigentlich gesucht hat, und schon sind 30 Minuten vergangen. Ein Spaziergang durch die frische Luft bringt manchmal viel bessere Ideen und erfrischt nebenbei Körper und Geist.

Eine kurze Zeit FEST für sich zu reservieren, ohne Ablenkung ist wichtig, um die eigenen Energiespeicher wie aufzuladen und die vielen verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen des Lebens meistern zu können.

Man muss nur anfangen – und `dranbleiben. Selbst wenn man feststellt, dass schon wieder ein paar Wochen vergangen sind, ohne dass man diese neue Routine durchgezogen hat. Das macht nichts, man fängt einfach wieder an.

Auch gibt es immer Zeiten, in denen es nicht passt, wie z.B. eine Erkältung. Dann ist Pausieren angesagt. Danach legt man dann wieder los.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mit Motivationshilfen leichter geht. Man kann seine Lieblingsmusik auflegen, sich Gleichgesinnte suchen und per SMS erinnern, oder man trainiert mit mehreren zusammen.

Neulich erzählte mir ein Kunde, wie er mit seinem Sohn zusammen trainiert. Der 7-jährige ist mithilfe eines “Follow me Tandems” an das Fahrrad des Vaters angeschlossen. Gemeinsam treten sie immer sonntags in die Pedale. Riesen Spaß, gemeinsame Vater-Sohn Zeit und Fitnesstraining können so unter einen Hut gebracht werden.

Mein Rat: Suchen Sie sich, was Ihnen Freude bereitet und fangen Sie an! Planen Sie eine feste Zeit dafür im Kalender ein. Nutzen Sie alles, was Sie auf Kurs hält und unterstützt.

Und seien Sie versöhnlich mit sich selbst, wenn es ´mal nicht klappt.

Legen Sie los!

Der Welttag wurde von der International Labour Organisation (ILO) ins Leben gerufen, um die Arbeitsplätze sicherer und gesünder zu gestalten. Ziel ist es vorrangig, die Unfallverhütung und der Schutz der Arbeitnehmer.

Gesundheit am Arbeitsplatz bedeutet neben der Sicherheit auch die Gesunderhaltung der Arbeitnehmer durch entsprechende Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem neben Lärmschutz oder an die Menschen angepasste Arbeitsplätze, auch der gesunde Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Dazu gehören leicht zu erlernende Übungen, die man zwischendurch ausführen kann, um z.B. den Nacken zu lockern, die Augen zu entspannen oder auch um wieder Energie zu tanken.

Dazu zeige ich hier 2 Übungen für die Schulter- und Nackenpartie:

     Erste Übung für den Schultergürtel:


 

 

 

 

 

 

 Einen aufrechten Sitz oder Stand einnehmen und langsam die Schultern 5x vorwärts und 5x rückwärts kreisen lassen.

Danach den Schultergürtel noch einmal wahrnehmen und spüren.

Und schon kann die Arbeit gut gelockert und erfrischt wieder aufgenommen werden.

 

 

   Die zweite Übung dehnt die Nackenpartie:

 

 

 

 

 

 

 

Die gefalteten Hände auf den Hinterkopf legen und behutsam den Kopf senken.

Der Rücken bleibt dabei aufgerichtet.

Das Gewicht der Hände auf dem Kopf wahrnehmen. Ca. 20 Sekunden halten und danach zuerst den Druck der Hände völlig zurücknehmen bevor der Kopf wieder aufgerichtet wird.

 

Die Übungen kann man auch gut zusammen mit den Kollegen durchführen und sich so gegenseitig daran erinnern.

Solche kleinen Pausen helfen die Muskeln zu lockern und die Konzentration für den langen Arbeitstag aufrecht zu erhalten.

 

Ich werde immer wieder gefragt, was man machen kann, wenn einem gerade alles über den Kopf wächst: Neues Projekt bei der Arbeit, gleichzeitig muss ein neuer Kollege eingearbeitet werden, das normale Tagesgeschäft will erfüllt werden, die Familie wünscht sich die gebührende Aufmerksamkeit, der Sport soll seinen Platz haben und und und…

Manchmal sagen mir meine Teilnehmer und Kunden, dass sie so gefüllte Tage, oder gar Wochen haben, dass sie überhaupt keine Zeit mehr für sich finden können. Sie berichten, dass es Tage gibt, an denen sie sich überhaupt nicht wahrnehmen, oder gar spüren konnten.

Die Jahreszeiten, wie jetzt der Frühling mit all seinen Gerüchen, Vogelstimmen und seiner Farbenpracht rauschen nur so vorbei.

Mein Tipp: Sich selbst eine Zeit am Tage fest reservieren, selbst wenn sie nur ganz kurz ist.Ohne Störung und Aufgaben. Diese Zeit nutzen, um wieder aufzutanken. Das kann z.B. eine Tasse Tee in Ruhe genossen, ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, oder ein Schaumbad sein. Eine kleine Meditation, oder Entspannungsübung eignet sich genauso wie eine Entspannungsreise.

So eine Reise durch den ganzen Körper füge ich hier als Audiodatei ein. Telefon ausschalten, Türe schließen und los geht es! Viel Vergnügen beim Ausprobieren!

Der Kurs “Achtsam+fit” geht ab dem 26.04. an die frische Luft!

 
Aktivität in der Sonne und an der frischen Luft tun uns nicht nur spürbar gut, Ihre positive Wirkung ist jetzt auch wissenschaftlich belegt:
Dr. Jo Thompson-Coon von der University of Exeter fand mit seinem Team nach Auswertung von mehreren Studien mit mehr als 800 Teilnehmern heraus, dass Bewegung draußen die Psyche stärkt und Stress verringert.
 
 
Doch welchen Einfluss nehmen Sonne, Wind und Wetter bei Bewegung auf unseren Körper?
UV-Strahlen bewirken die Bildung von Vitamin D, was wir für die Knochenbildung brauchen. Das Sonnenlicht fördert die Bildung von Serotonin. Dieses Hormon aktiviert den Körper und hebt die Stimmung.
Selbst bei nassem und ungemütlichem Wetter profitiert der Körper. Die Abwehrkraft wird trainiert und das Immunsystem gestärkt.
 
 
Die gute Nachricht ist: “Achtsam+fit mit Anja Termöllen“ trainiert ab dem 26.04. während der Sommerzeit draußen!
Immer mittwochs von 18.30 – 19.30 Uhr trainieren wir auf dem Carl-Hermann-Gosling-Platz im Katharinenviertel Osnabrück (zwischen Augustenburger-, Katharinenstraße und am Kirchenkamp). 
 
 
 Das Trainingsangebot ist als 5er Kurs für 59,-€ (inkl.MwSt.) erhältlich. Start ist der 26.04. Danach kann die nächste 5er Karte gebucht 
 werden.

 
 

Es ist wieder so weit: Das Programm des diesjährigen Terrassenfests der Studierenden steht. Ein bunt gefächertes Programm von sportlichen Aktivitäten bis zu den Auftritten von verschiedenen Bands an den 3 Tagen vom 24.04. – 26.04. 2017 wird von Studierenden für Studierende organisiert.

Ich werde am 26.April 2 Einheiten zum Thema “Entspannt während der Bachelor – Masterarbeit anbieten. Ich freue mich, auch in diesem Jahr wieder dabei sein zu können!!

Hier der Link zum Programm am Mittwoch:

https://www.terrassenfest.de/tagesprogramm-2017/mittwoch/

 

 

Autofahren gehört für uns alle zum Alltag. Selbst für mich, obwohl ich eigentlich viel lieber aufs Rad steige.

Die vielen Baustellen und das erhöhte Verkehrsaufkommen lassen nahezu jede Autofahrt länger dauern. Damit wir konzentriert und entspannt das Ziel unserer Fahrt erreichen, hier eine

meiner besten Autofahrerübungen:

Am Anfang diese Übung vor Beginn oder nach Beendigung der Fahrt üben.

Mit der ganzen Aufmerksamkeit zum Nacken gehen und diesen wahrnehmen. Danach den Hinterkopf an die Kopfstütze lehnen. Den Kopf dabei in Verlängerung der Wirbelsäule halten.

Nun den Hinterkopf leicht in die Kopfstütze hineindrücken, kurz halten und entspannen. Nachspüren. 3-5 x wiederholen. Den Nacken noch einmal bewußt wahrnehmen und ERST dann den Motor starten.

Nach einiger Zeit kann man diese Übung auch vor einer roten Ampel oder einer heruntergelassenen Bahnschranke üben.

Dieses wunderbare Training der Nackenmuskeln erreicht auch, dass wir uns bewusst werden, ob der Kopf überhaupt in Verlängerung der Wirbelsäule ist. Durch unsere Arbeit am PC und

durch den häufigen Einsatz unseres Smartphones kann sich die Haltung des Kopfes verändern. Dies kann sich ungünstig auf die Nackenpartie auswirken.

Diese Übung hilft uns, uns im Alltag unsere Haltung wahrzunehmen und Veränderungen (z.B. ein leichtes nach vorne ziehen des Kopfes) wieder auszugleichen.

 

Viel Erfolg und gute Fahrt!

 

 

Mit dieser Übung kann man den Rücken lockern (genau das Richtige für alle, die lange sitzen) und auch die Konzentration wieder aufladen. Solche einfach und effektiven Übungen in den Alltag einzubauen unterstützt uns an so manch langen Arbeitstagen. Erst recht wenn die Motivation sich überhaupt nicht “blicken lässt”. Durch die Lockerung der Muskulatur profitiert auch unsere Konzentrationsfähigkeit. Wir halten einen Moment lang inne, spüren uns selbst wieder und können so leichter wieder unsere täglichen Aufgaben meistern.

Hier eine Übung, die den oberen Rücken mobilisiert und die Wirbelsäule beweglich hält. Viel Vergnügen damit!